Der Nordost-Grönland-Nationalpark ist der größte Nationalpark der Welt und bietet unberührte, reine Wildnis und einzigartiges arktisches Tierleben.
Quick facts
Nützliche Informationen
Die wissenschaftlichen, militärischen und meteorologischen Stationen verfügen über kurze Schotterlandebahnen – diese stehen aber nicht für einen öffentlichen Flugverkehr zur Verfügung. Bei dieser schwierigen Zugänglichkeit und dem Fehlen einer Infrastruktur für die öffentliche Nutzung könnt ihr euch bestimmt vorstellen, dass ein individueller Besuch im Nationalpark nicht gerade günstig ist und viel Planung erfordert. Ihr würdet dafür ein eigenes Flugzeug oder Boot von Island oder Grönland aus chartern müssen.
Kreuzfahrten legen meistens in Island oder Svalbard (Spitzbergen) ab.
Die Genehmigung zum Betreten des Nationalparks muss spätestens 12 Wochen vorher bei der grönländischen Regierung (Ministerium für Wissenschaft und Umwelt – Abteilung für Natur und Klima) beantragt werden. Der Antrag muss die Angaben entsprechend der detaillierten Anforderungen der grönländischen Regierung enthalten. Dazu gehören u.a. Informationen über den Grund des Besuches, den Reiseplan, die Sicherheitsausrüstung, geplante Aktivitäten und der Nachweis zur Befähigung der Teilnehmenden, diese Reise durchzuführen.

Nur wenige Orte auf der Welt bieten noch wahrhaft unverfälschte Wildnis, die nicht von Menschen angefasst wurde. Der Nordost-Grönland-Nationalpark ist eines der letzten verbliebenden Schutzgebiete dieser Größenordnung, wo Tiere, Pflanzen und Landstriche in ihrer Natürlichkeit unberührt geblieben sind. Der Nationalpark wird abgesehen vom Personal einiger weniger Wetter-, Forschungs- und Militärstationen – darunter dem Hauptquartier der Marine Hundeschlittenpatrouille, Sirius – nicht von Menschen bewohnt. Seine Szenerie und weiten Landschaften mit riesiger Tundra, spektakulären Bergen und tiefen Fjorden voller Eisberge machen den Nationalpark völlig unvergleichlich. Er ist schwer zu erreichen, belohnt seine Besuchenden aber mit einzigartigen Erfahrungen innerhalb seines fast eine Million Quadratkilometer großen hocharktischen Ökosystems.
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Die Fläche des Nordost-Grönland-Nationalparks umfasst 972.000 km2, von denen 80% dauerhaft vom grönländischen Inlandeis bedeckt sind. Es ist schwer, sich die Größe des Nordost-Grönland-Nationalparks überhaupt nur vorzustellen! Er ist der größte Nationalpark und das größte Landschaftsschutzgebiet der Welt, fast so groß wie Spanien und Frankreich zusammen und mehr als 100 Mal so groß wie einer der berühmtesten Nationalparks der Welt: der Yellowstone National Park in den USA.
Eine Infrastruktur in Form von Straßen, Häfen oder kommerziell zu nutzenden Flughäfen gibt es innerhalb des Nationalparks nicht, auch keine Hotels, Pensionen oder jegliches anderes Übernachtungsangebot. Die sich innerhalb der Grenzen befindlichen Stationen und Stützpunkte werden über kurze Schotterpisten für kleine Flugzeuge versorgt, sie sind aber nicht für den zivilen Luftverkehr zugelassen. Der nächste der Öffentlichkeit zugängliche Flughafen befindet sich bei Nerlerit Inaat (Constable Point) nahe Ittoqqortoormiit (Scoresbysund), etwa 80 km von der südlichen Grenze des Nationalparks entfernt.
Der beste Weg um den Nationalpark zu entdecken, ist die Teilnahme an einer der Expeditionskreuzfahrten, die das Gebiet jeden Sommer besuchen. Es gibt verschiedene Anbieter, die diese Routen im Programm haben – die meisten legen in Island ab, während einige auch von Svalbard (Spitzbergen) abfahren. Die Kreuzfahrtschiffe besuchen hauptsächlich die südlichen Teile des Nationalparks und landen an verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus Natur und Kultur an.
Mit Genehmigung ist es auch möglich, den Nationalpark von der nächstgelegenen und einzigen benachbarten Siedlung, Ittoqqortoormiit, aus zu besuchen. Nanu Travel ist ein lokaler Anbieter in der Hocharktis, der bei der Organisation von Genehmigungen, Logistik und Touren in den Nationalpark über den Scoresbysund-Fjord helfen kann. Unabhängige Expeditionen können sowohl im Sommer per Boot als auch im Winter mit dem Hundeschlitten unternommen werden.
Um den Nationalpark besuchen zu dürfen, bedarf es einer Genehmigung der grönländischen Regierung. Diese muss mit ausreichend Vorlauf vor der Abreise beantragt werden. Wenn ihr mit einer Kreuzfahrt unterwegs seid, wird der Reiseanbieter sich darum kümmern und ihr braucht nichts zu unternehmen. Jedes Jahr besucht eine kleine Zahl an Individualreisenden den Nationalpark – meistens per Boot.
Die ideale Reisezeit ist von Juli bis August. In diesem Zeitraum sind die Fjorde des Nationalparks eisfrei und die meisten Sehenswürdigkeiten sind zugänglich. Außerdem ist es die beste Zeit, um sich der Tierwelt anzunähern. Die brütenden Vögel sind in diesem Gebiet dann noch präsent, bevor sie sich auf ihre Wanderungen gen Süden begeben. Ab Mitte oder Ende August legt die Tundra ihren „Herbstmantel“ an und erscheint in prachtvollen orangenen und roten Farbtönen.
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Im Nationalpark gibt es keine kommerziellen Übernachtungsangebote. Das Zelten ist erlaubt – allerdings ist es ausdrücklich verboten, in der Nähe brütender, Nahrung suchender, sich mausernder oder rastender Säugetiere und Vögel zu campen. Außerdem wird eine Genehmigung der grönländischen Regierung für das Betreten des Nationalparks benötigt.
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Der Nordost-Grönland-Nationalpark ist für seine Anmut und die Schönheit seiner unberührten Natur mit einzigartiger Geologie, Landschaften und Wildtieren berühmt. Besuchende möchten im Nationalpark die besondere Stille und unverfälschte Szenerie erfahren und einen Eindruck davon gewinnen, wie die wahre arktische Wildnis aussieht, wenn sie von Menschen nicht verändert wurde. Ein Besuch im Nationalpark weckt auch den Entdeckergeist, da nur sehr wenige Leute die Gelegenheit bekommen, diese abgeschiedenen Regionen der Hocharktis zu besuchen. 1974 wurde das Gebiet als Nationalpark festgeschrieben, 1977 zusätzlich im UNESCO-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“. Anliegen des Nationalparks ist es, den natürlichen Zustand der Landschaft zu bewahren, das Habitat der Pflanzen und Tiere sowie der historischen und archäologischen Stätten zu schützen – und Forschung zu ermöglichen. Es ist verboten, jegliches Objekt aus dem Park wegzunehmen oder innerhalb seiner Grenzen umzusetzen, die Jagd und Fischerei ist innerhalb des Nationalparks ebenfalls nicht erlaubt. Eine Ausnahme besteht für die lokale Gemeinschaft aus Ittoqqortoormiit, südlich vom Nationalpark gelegen, von wo aus Jäger in den Park reisen dürfen, um dort Moschusochsen oder Eisbären zu jagen. Dieses Recht ist aber seit vielen Jahren nicht mehr ausgeübt worden. Zudem ist es nicht erlaubt, Geländemotorräder oder jegliche andere Form von motorisierten Fahrzeugen an Land zu nutzen. Jedes Jahr kommen immer mehr Touristen mit Kreuzfahrtschiffen und Segelbooten nach Ittoqqortoormiit. Von dort aus hat man die Möglichkeit, die lokale Kirche und das Museum zu besuchen. Außerdem kann man Einheimischen bei den Fütterungen ihrer Schlittenhunde zuschauen, Moschusochsenwolle spinnen, und Vorführungen der ostgrönländischen Tracht und Volkstänze besuchen. Auf Wunsch kann man außerdem eine ortstypische Trommeltanz-aufführung erleben. Auch wenn der Nationalpark heute (größtenteils) nicht von Menschen bewohnt wird, war dies nicht immer der Fall. Sowohl die Paläo-Inuit-Kulturen (Independence I und Dorset, von 2400 v. Chr. bis 200 v. Chr.) und die Neo-Inuit-Kulturen (die Thule-Kultur von 1300 n. Chr. bis 1850 n. Chr.) haben in der Vergangenheit in Nordost-Grönland gelebt. Aufgrund des kalten Klimas sind die Hinterlassenschaften dieser frühen Kulturen im Nationalpark extrem gut erhalten. Zeltkreise und Werkzeuge der Paläo-Inuit-Kulturen liegen freigelegt auf der Erdschicht und viele Überreste aus den Neo-Inuit-Kulturen, wie etwa Torfhütten, können heute noch gefunden werden. Die gigantische Größe des Gebietes und die logistischen Herausforderungen dabei, Feldarbeiten im Nationalpark durchzuführen, haben zur Folge, dass bis heute viele wichtige archäologische Stätten gar nicht entdeckt oder freigelegt sind. Besuchende des Nationalparks könnten diese archäologischen Stätten beschädigen, weil diese Hinterlassenschaften der Vergangenheit fürs ungeübte Auge nur schwer zu erkennen sind. Deshalb ist es von so großer Bedeutung, dass überhaupt keine Objekte verschoben oder entwendet werden. Die Sirius-Passet-Faunengemeinschaft auf Pearyland ist eine der wenigen unterkambrischen Konservatlagerstätten mit außergewöhnlich gut erhaltenen Weichkörper-Organismen. Frühe kambrische Fossile an dieser Stätte werden auf etwa 520 Millionen Jahre zurückdatiert und liefern bedeutsame Daten zur frühesten Evolution von Tieren auf der Erde. Aufgrund ihrer extremen Abgeschiedenheit sind die Fossile der Sirius-Passet-Faunengemeinschaft kaum erforscht, weshalb es hier noch viel zu entdecken gibt. Von den frühen 1900ern bis in die 1960er wurde der Nationalpark von Jägern bewohnt, die ursprünglich aus Dänemark und Norwegen stammten. Diese professionellen Jäger und Trapper lebten in kleinen Hütten über die große Region verstreut und verfolgten das Ziel, den europäischen Pelzmarkt mit Polarfuchsfellen und gelegentlich Eisbärfellen zu versorgen. Die Jäger wurden per Boot und mit Proviant zu spezifischen Stätten im Nationalpark gebracht, wo sie mehrere Jahre verbringen sollten. Hier würden sie dann ihre Fallen aufstellen, fischen und Tiere wie Moschusochsen und Robben zur eigenen Versorgung fangen. Dieses völlig isolierte Leben brachte viele Herausforderungen in der garstigen arktischen Umgebung mit sich, aber für gewöhnlich waren die Trapper in der Lage, Nordost-Grönland mit ordentlichen Erträgen zu verlassen, wenn sie zurück nach Europa fuhren. Über 350 dieser Trapperhütten sind im Nationalpark zurückgeblieben. Eine private Organisation namens „Nanok“ pflegt und restauriert diese Hütten in jedem Sommer.Archäologie
Das Trapper-Gebiet
LOGISTIKANBIETER:
Innerhalb des Nationalparks befinden sich keine Städte oder Siedlungen. Die nächstgelegene Siedlung ist Ittoqqortoormiit (Scoresbysund) südlich des Nationalparks.
Nur sehr wenige Menschen leben das ganze Jahr über im Nationalpark. Die Militärstützpunkte und meteorologischen Messstationen sind das ganze Jahr über besetzt, die Forschungsstationen werden dagegen meistens nur im späten Frühling, im Sommer und im frühen Herbst genutzt.
Die Forschungsstation Zackenberg dient zur Erforschung des Ökosystems und zum Monitoring, sie liegt beim Zackenberg (74º28’ N, 20º34’ W) in Nordost-Grönland. Die Station ermöglicht Studien zum Ökosystem der Hocharktis sowie experimentelle Untersuchungen, die dazu beitragen sollen, Vorhersagen zu den Reaktionen auf den globalen Klimawandel zu treffen. Die Station liegt 25 km südwestlich von Daneborg.
Die Forschungsstation Villum beherbergt unterschiedliche wissenschaftliche Projekte, die sich auf atmosphärische, marine und terrestrische Forschungen konzentrieren. Die Station wird als feste Basis für ein weitreichendes Langzeit-Monitoring genutzt, das vor allen Dingen die Verschmutzung der Atmosphäre untersucht und dabei auch die Effekte des Klimawandels auf die arktische Meereswelt und das terrestrische Ökosystem betrachtet. Die Station liegt nahe der Station Nord (74º28’ N, 20º34’ W).
Die Summit Station ist eine das ganze Jahr über betriebene Forschungsstation, die sich auf dem grönländischen Eisschild über 3.200 Meter oberhalb des Meeresspiegels auf 72°34’ N, 38°27’ W befindet. An der Station werden Untersuchungen durchgeführt, die das Ziel haben, mit einer Langzeitbeobachtung die globale Luftverschmutzung und ihre Einflüsse auf die Oberfläche des Inlandeises, die Grenzschichten und die übergelagerte Atmosphäre zu identifizieren und zu verstehen.
Mestersvig ist eine Militärstation im südlichen Teil des Nationalparks auf 72°14’N 23°54′ W. Sie liegt am Kong-Oscar-Fjord und unterstützt die Sirius-Patrouille und wissenschaftliche Aktivitäten. Von 1956 bis 1963 wurde in Mestersvig eine Blei- und Zinkmine betrieben.
Ella Ø ist eine keine Station, liegt aber im nördlichen Teil des Kong-Oscar-Fjords (72°51′ N, 25°00′ W) und wird als logistischer Versorgungsstützpunkt für die Sirius-Patrouille verwendet. Außerdem nutzt „Nanok“ – die Freiwilligengruppe zur Erhaltung der alten Trapperhütten – Ella Ø im Spätsommer als ihr „Hauptquartier“.
Daneborg liegt an der Mündung des Young-Sunds auf 74°18′ N, 20°13 W. Der Stützpunkt wird das ganze Jahr über von 12-14 Personen bewohnt, womit er der am dichtesten besiedelte Ort im Nationalpark ist. Daneborg fungiert als Hauptquartier der Sirius-Patrouille, die den Anspruch der dänischen Souveränität durchs Patrouillieren per Hundeschlitten durch den Nationalpark umsetzt. Die Mitglieder dieser Eliteeinheit des Militärs dienen in Zeiträumen von 26 Monaten. Jeden Frühling decken sechs Schlitteneinheiten mit jeweils zwei Personen und 12 Hunden einen großen Teil der Küstenlinie im Nationalpark ab. Diese Touren finden in einer der abgelegensten und garstigsten Umgebungen auf diesem Planeten statt und haben eine Dauer von 2-4 Monaten – eine Zurschaustellung der Kräfte von Menschen wie Hunden.
Die Station Nord liegt im nördlichen Teil des Nationalparks (81°36′ N, 16°40′ W.) Die Station Nord ist der nördlichste bewohnte Ort in Grönland und nur 924 km vom geografischen Nordpol entfernt. Der Militärstützpunkt dient als Notlandepunkt für Flugzeuge und für die logistische Unterstützung der Sirius-Patrouille.
Danmarkshavn (76°46′ N, 18°40′ W) ist eine kleine Wetterstation und liegt im nördlichen Teil der Dove-Bucht. Das aus 6 Personen bestehende Personal sammelt meteorologische Daten, die in internationalen Modellen zur Wettervorhersage Verwendung finden.
Ittoqqortoormiit, Postboks 4 Mikip Aqqulaa B-186 ,3980,
Phone: +299 58 12 80More information
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Da die Jagd seit mehreren Jahrzehnten verboten ist, wächst der Tierbestand im Nationalpark wieder. Viele Leute werden den Begriff „Nationalpark“ sicherlich mit einem großen Aufkommen an Wildtieren und großen Herden assoziieren, denen man ständig begegnet. Das mag auf einige Nationalparks in Afrika zutreffen, im Nordost-Grönland-Nationalpark ist das anders. In der hocharktischen Zone sind sowohl die Anzahl als auch die Artenvielfalt der Tiere geringer, wenn man sie mit den südlicheren Breitengraden vergleicht. Auch im Vergleich zu Svalbard ist die Zahl an Wildtieren geringer, die im Park gesichtet werden können.
Der „König der Arktis” hat im Nationalpark eine seiner Hochburgen und die Chance einem Eisbären zu begegnen, ist hier im Vergleich zu anderen Gegenden in Grönland deutlich höher. Ein Eisbär durchstreift riesige Gebiete, Forschungen haben ergeben, dass er dabei über 5.000 km pro Jahr zurücklegen kann. Die wichtigste Jahreszeit ist für den Eisbären von März bis Mai, wenn sein Hauptbeutetier, die Ringelrobbe, Nachwuchs bekommt und der Bär auf dem Meereis jagen kann. Die Zahl der Eisbären innerhalb der Nationalparkgrenzen ist relativ unbekannt, da die riesige Fläche in Kombination mit den logistischen Hürden bei der Durchführung von Zählungen es sowohl teuer als auch schwierig machen, die Population zu schätzen. Grundsätzlich kann ein Eisbär überall im Nationalpark gesichtet werden. Als besondere Hotspots für Eisbären gelten die Dove-Bucht und die Gegend um den Kong-Oscar-Fjord.
Das Walross ist eine gigantische Robbenart mit einem Körpergewicht von gut 1.000 Kilos. Die charakteristischen Stoßzähne mit einer Länge von bis zu 50 cm tragen sowohl Männchen als auch Weibchen. Walrossen kann man am einfachsten in der Sommersaison begegnen, wenn sie sich in flachen Gewässern von Muscheln ernähren, um Energiereserven aufzubauen. Während der endlosen Tage des arktischen Sommers sucht ein Walross bis zu 7 Tage am Stück und ohne eine Pause nach Nahrung, im Anschluss benötigt es 1-3 Ruhetage, um seine Nahrung zu verdauen. Dafür geht es an Land und macht sich Flächen wie Sandstrände zu eigen, an denen Walrosse in Gruppen eng zusammenliegen, bevor sie wieder auf Nahrungssuche gehen. Diese Kolonien wurden früher an vielen verschiedenen Orten in Grönland gefunden, heutzutage sieht man sie nur noch innerhalb der geschützten Grenzen des Nationalparks. Die besten Orte für die Sichtung von Walrossen sind die Gegend um die Dove-Bucht und im Young-Sund. Darüber hinaus nutzen die Weibchen und Jungtiere die Polynja des nordöstlichen Gewässers am Nordostzipfel des Nationalparks.
Der Narwal ist eines der mythischsten Tiere der Arktis und nur wenige haben bisher das Privileg gehabt, eines dieser Tiere zu sehen. Narwale werden manchmal als „Berggorillas der Arktis” bezeichnet, da es nur sehr wenige von ihnen gibt und sie sich nur sehr begrenzt verbreiten – ähnlich wie die großen Affen in Afrika. Der von den Männchen getragene, bis zu 3 Meter lange Stoßzahn bewirkt, dass der Narwal wie ein Fabelwesen aussieht. In der Vergangenheit wurden Narwalzähne in Europa als Hörner des Fantasiewesens Einhorn gehandelt. Narwale wandern fast immer in Gruppen, können sich aber sehr gut tarnen und reagieren stark auf Unterwassergeräusche – normalerweise entfernen sie sich, wenn sie einen Bootsmotor hören. Theoretisch können Narwale im Meer überall um den Nationalpark herum angetroffen werden, die Chancen stehen aber am besten, wenn sie im Sommer in die Fjorde hineinziehen, um dort Nahrung zu suchen. Die größten Ansammlungen an Narwalen findet man in der Region der Dove-Bucht.
Der Arktische Wolf – auch als Polarwolf oder Weißwolf bekannt – ist eine extrem seltene Unterart des Wolfes, der ausschließlich in der hocharktischen Zone von Kanada und Grönland vorkommt. Er hat ein komplett weißes Fell und die Fähigkeit, in einigen der unwirtlichsten und lebensfeindlichsten Umgebungen auf der Erde überleben zu können. Er jagt Säugetiere, variierend zwischen Lemmingen und Moschusochsen. Die Wolfspopulation im nordöstlichen Grönland ist aus dem kanadischen Teil der Arktis in den Nationalpark migriert und obwohl sich der Bestand in den letzten Jahrzehnten vergrößert hat, übersteigt die Gesamtzahl der Individuen wahrscheinlich nicht die Zahl 100. Der Arktische Wolf legt auf seinen Streifzügen außergewöhnlich lange Distanzen zurück, im gesamten Nationalpark wurden schon Wölfe gesichtet und zwar vom nördlichen Teil bis nach Jameson Land direkt an der südlichen Grenze des Nationalparks. Auch wenn die Chance extrem gering ist, einem Arktischen Wolf zu begegnen, steigert der bloße Gedanke an die mögliche Sichtung dieses spektakulären Tieres die Spannung eines Besuches im Nationalpark.
Die Gestalt des Moschusochsen hat etwas Prähistorisches an sich. Mit seinem Langhaarmantel und den tödlich spitzen Hörnern ähnelt das Tier etwas, was in eine vergangene Epoche gehört. Der Moschusochse ist das widerstandsfähigste Huftier der Welt und bewohnt einige der ungastlichsten Habitate auf diesem Planeten. Unter extremen klimatischen Bedingungen schafft es Grönlands größtes Landsäugetier bei einer sehr kargen Ernährung zu überleben und bewegt sich dabei an der Grenze zu dem, was für einen Pflanzenfresser physikalisch möglich ist. Um keine Energie zu verschwenden, bewegen sich die Moschusochsen nur wenig und bleiben häufig in derselben Gegend. Über das Jahr begeben sie sich nur auf sehr kurze Wanderungen. Moschusochsen sind im ganzen Nationalpark anzutreffen – selbst in den nördlichsten Teilen noch. Die besten Spots für Moschusochsen befinden sich aber in den zentralen Teilen des Nationalparks wie etwa Hold With Hope, Hochstetter Forland und den inneren Teilen des Young-Sunds und des Kaiser-Franz-Joseph-Fjords.
Der Nördliche Halsbandlemming ist ein kleines Nagetier, das einer großen, pummeligen Maus ähnelt und ausschließlich in Gebieten der Hocharktis vorkommt. In Grönland findet man ihn nur im Nationalpark und dort nur südlich in der Scoresbysund-Region. Auch wenn der Lemming vielleicht kein spektakuläres und ikonisches Tier wie der Eisbär oder Narwal ist, hat diese Art für die Region eine große Bedeutung. In der terrestrischen Nahrungskette bildet der Lemming das Fundament, denn verschiedene Raubtiere wie Arktischer Wolf und Hermelin können hier nur überleben, weil es Lemminge gibt. Das gilt ebenfalls für Vogelarten wie die Schnee-Eule und die Falkenraubmöwe, die nur wegen der Lemminge im Nationalpark brüten.
Nur die sich am besten anpassenden Vogelarten kommen mit den harschen Bedingungen in Nordost-Grönland zurecht und lediglich zwei Arten, Rabe und Schneehuhn, bleiben das ganze Jahr über hier. Die anderen Vogelarten nutzen den kurzen und hektischen Sommer und migrieren dann außerhalb der Brutphase gen Süden. Anders als in Westgrönland gibt es im Nationalpark keine großen, bedeutsamen Seevogelkolonien, mittelgroße Kolonien von Küstenseeschwalben können aber entlang der Küstenlinie gefunden werden. Der Nationalpark ist außerdem Brutstätte für seltene Möwenarten wie die Schwalbenmöwe und die Elfenbeinmöwe. Die extrem seltene Rosenmöwe wird auch hin und wieder gesichtet. Watvögel werden durch Arten wie Thorshühnchen, Sandregenpfeifer, Meerstrandläufer, Alpenstrandläufer, Sanderling und Knutt vertreten. In kleinen Teichen und Seen brüten Königseiderente, Sterntaucher und Eisente. Im globalen Zusammenhang ist der Nationalpark als Gebiet für die Mauser von Gänsen wichtig. Kurzschnabelgans und Nonnengans brüten beide im Nationalpark, das Gebiet wird aber zusätzlich von zahlreichenden nicht hier brütenden Vögeln aufgesucht, die nach Nordost-Grönland kommen, um ihre Flugfedern zu mausern. Für ein paar Wochen pro Jahr sind die Gänse nicht flugfähig und dadurch für Raubtiere leichte Beute. Deshalb migrieren sie für die Mauser in den Nationalpark, weil es hier nur wenige Raubtiere gibt.
Erlebt das entspannte Tempo von Kapisillit und dem einzigen Ort im Land, an dem man Lachs im Fluss angeln kann
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Kapisillit hat einen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem von allem etwas angeboten wird. Er ist normalerweise wochentags von 9 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Dennoch empfiehlt es sich bei Ankunft auf eventuelle Hinweise an der Tür auf Änderungen der Öffnungszeiten zu achten, damit ihr eure Besorgungen bei Bedarf planen könnt. Alternativ könnt ihr Essen in Nuuk kaufen und mitnehmen. Outdoor- oder Campingausrüstung kauft man am besten in Nuuk.

Nehmt die Atmosphäre des täglichen Lebens in einer grönländischen Siedlung auf. Es ist leicht, sich für ein paar Tage zu verlieren und die Aussicht auf die weite Bucht und die nahe gelegenen Berge zu genießen. Erkundet das Hinterland am anderen Ende des Nuuk-Fjords und genießt den Anblick von Millionen von Eisbergen im Nuuk-Eisfjord. Geht Flussangeln nach einer Lachsart, die sonst nirgendwo auf der Welt zu finden ist. Besucht die kürzlich restaurierte Kirche in Kapisillit und unterhaltet euch mit Einheimischen, die sich jeden Tag im Zentrum der Gemeinde versammeln. Kapisillit bietet die perfekte Flucht vor den Anforderungen des Lebens oder des Reisens, der ideale, ruhige Ort zum Abschalten und Aufladen.
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Kapisillit liegt am anderen Ende des Nuuk-Fjords an der Westküste Grönlands. Eine Disko Line-Fähre fährt das ganze Jahr über von Nuuk nach Kapisillit und zurück. Weiterhin gibt es den Kapisillit Express, der von Mai bis September jeden Freitag und Sonntag fährt. Mehrere Nuuk-Reiseveranstalter bieten auch Tagesausflüge nach Kapisillit an.
Die besten Besuchszeiten sind Mai – September (Wandern, Angeln), August – September (Lachsfischen), Dezember – April (Schneeschuhwandern, Nordlichter, mit weniger Wochenendbesuchern aus Nuuk).
Kapisillit ist eine kleine Siedlung und der einzige Weg, um die Stadt zu erkunden ist zu Fuß. Das Zentrum ist sehr kompakt und obwohl es eine Straße gibt, die zu den Häusern weiter rund um die Bucht führt, gibt es keine Taxis.
Für Ausflüge in die Umgebung ist die häufigste Art sich fortzubewegen, mit einem Boot oder zu Fuß (Sommer) und mit einem Boot oder Schneeschuhen (Winter).

Die Anmietung einer privaten Hütte oder eines Hauses ist die einzige Option für Besucher, die über Nacht bleiben möchten. Je nachdem wo man übernachtet können diese Unterkünfte fließendes Wasser haben oder nicht (Wasser kann aus einem kommunalen Pumpenhaus geholt werden) und sind möglicherweise nur mit einer Trockentoilette ausgestattet. Alternativ ist es möglich, wild am Rande der Stadt oder im Hinterland in der Nähe der Siedlung zu campen.
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Während es möglich ist Kapisillit und den nahe gelegenen Nuuk-Eisfjord auf einem Tagesausflug von Nuuk aus zu besuchen, ist es entspannter, ein paar Tage in der weiten blauen Bucht, den fernen Bergen und dem friedlichen Hinterland zu verbringen. Kapisillit ist die dem Nuuk-Eisfjord am nächsten gelegene Siedlung und der beste Ausgangspunkt, um die große Anzahl von Eisbergen zu genießen, die sich vom Nuuk-Eisfjord langsam in Richtung Meer bewegen. Es ist keine schwierige Wanderung, auf die andere Seite des schmalen Landstrichs zu gelangen, der Kapisillits Fjordarm vom Eisfjord trennt. Wenn man keine Lust hat den ganzen Weg hinüber zu laufen, gibt es bereits spektakuläre Ausblicke von der Spitze des Anstiegs aus, hinter den letzten Sommerhütten. Zu beachten ist, dass der Eisfjord etwa 3 Stunden von der Siedlung entfernt ist und die Überquerung des Flusses in Kapisillit erfordert. Sofern ihr ein Boot habt, ist es besser, am anderen Ende der Bucht zu ankern, da dies den nächstgelegenen Zugang zu dieser Hauptattraktion darstellt. A boat trip into the Nuuk fjord, near Kapisillit. Photo by Rebecca Gustafsson Es gibt mehrere andere Wanderungen in der Umgebung, darunter die zum Gipfel des Pingu (dem Berg, der sich direkt um die Siedlung erhebt), wobei die Wanderkarte Nuuk – Kapisillit, Qooqqout & Austmannadalen von Grönland Tourismus und das Buch „Trekking rund um Nuuk“ noch weitere Vorschläge zu Wanderrouten enthalten. Erfahrene Wanderer möchten vielleicht die einwöchige Wanderung zurück nach Nuuk durch abgelegenes, bergiges Gelände in Angriff nehmen und Extremläufer sind möglicherweise daran interessiert, an dem jährlichen Nuuk-Kapisillit-Rennen teilzunehmen, im Rahmen dessen dieselbe Strecke in nur 3 Tagen absolviert wird. Wenn ihr im August und September zu Besuch seid, habt ihr vielleicht die Möglichkeit, ein einzigartiges Ereignis mitzuerleben. Das Wort „Kapisillit“ bedeutet in der grönländischen Sprache „Lachs“, da der Fluss außerhalb der Stadt der einzige bekannte Ort in Grönland mit einer laichenden Lachspopulation ist. Diese Lachse stammen aus dem Fluss in Kapisillit und unterscheiden sich genetisch von allen anderen Atlantiklachsen, was sie für Wissenschaftler besonders interessant macht. Wenn ihr ein Boot habt, könnt ihr in Grönland auch Fjordfischen auf Kabeljau und Rotbarsch betreiben. Man kann viele Dinge machen, wenn man darüber nachdenkt, was alles in Kapisillit unternommen werden kann!
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Traditionelle Kultur und unendlich viele Eisberge erstrecken sich entlang der Kante des grönländischen Inlandeises und quer über den Sermilik-Fjord in der ostgrönländischen Siedlung von Tiilerilaaq.
Quick facts
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Tiilerilaaq hat einen Pilersuisoq-Supermarkt, der ein bisschen von allem auf Lager hat. Ihr solltet versuchen, eure Outdoor-Ausrüstung komplett mitzubringen. Alternativ ist es für gewöhnlich möglich, Ausrüstung bei den lokalen Tourenanbietern in Tasiilaq auszuleihen.
Wahrscheinlich werdet ihr in Tasiilaq oder Kulusuk eher Souvenirs finden, aber einige ortsansässige Kunsthandwerker verkaufen ihre Werke auch in Tiilerilaaq selbst.

Das Knacken von Millionen Eisbergen, die ein romantisches Ballett tanzen. Das Heulen grönländischer Schlittenhunde, die ungeduldig auf den Winter warten. Bunte Häuser mit Leinen davor, an denen Fische neben frisch gewaschener Wäsche zum Trocknen aufgehängt werden. Das sind die Geräusche und Ansichten von Tiilerilaaq.
Diese Siedlung von Jägern und Fischern hält die traditionelle Lebensweise weiter aufrecht und zelebriert seinen einzigartigen Aussichtspunkt, der den Sermilik-Eisfjord und das grönländische Inlandeis überblickt. Komfortable Hütten und professionell geführte Touren erlauben es den Besuchenden, die weite und unberührte Landschaft zu entdecken, die erst von sehr wenigen Menschen gesehen wurde.
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Tiilerilaaq ist eine kleine Siedlung mit einem Heliport und einem Hafen. Internationale Reisende müssen zunächst am Flughafen in Kulusuk ankommen (Direktflüge von Island und Nuuk aus) und dann eine der folgenden Möglichkeiten für die weiterführende Reise wählen.
Im Sommer befördern euch lokale Tourenanbieter mit dem Boot auf einer ungefähr 3,5-stündigen Reise von Tasiilaq nach Tiilerilaaq – entweder durch die Sermilik-Bucht oder um die Ammassalik-Insel herum. Im Winter könnt ihr auf einer mehrtägigen Hundeschlitten- oder Schneemobilexkursion einen Gletscher und das Meereis kreuzen, um nach Tiilerilaaq zu gelangen. Finale Option ist ein Helikoptertransfer zwischen Kulusuk oder Tasiilaq und Tiilerilaaq. Dieser wird das ganze Jahr über angeboten und ist gelegentlich die einzige mögliche Reiseform.
Dies sind die besten Reisezeiten: Juni – September (Bootstouren, Wandern) und Februar – April (Hundeschlitten, Schneemobil, Nordlichter).
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Tiilerilaaq ist eine kleine Siedlung, in der ihr zu Fuß unterwegs sein könnt. Innerhalb der Siedlungsgrenzen gibt es keine andere Transportform.
Für Exkursionen in die Umgebung sind die häufigsten Fortbewegungsformen mit dem Boot oder zu Fuß (im Sommer) und mit einem Hundeschlitten, Schneemobil oder Schneeschuhen (im Winter).

Unterkünfte werden in Tiilerilaaq in verschiedenen Standardhütten angeboten, die für Gruppen gestaltet sind. Sie beinhalten jeweils eine kleine Küche, einen Gemeinschaftsraum und einen gemeinsamen Schlafbereich. Viele bieten einen unglaublichen Ausblick über den Sermilik-Fjord. Manchmal ist es auch möglich, in einem Servicegebäude der Siedlung zu übernachten. Für diejenigen, die gerne zelten wollen, gibt es einen dafür angelegten Bereich in der Nähe des Heliports. Campingausrüstung kann bei Tourenanbietern in Tasiilaq und Tiilerilaaq ausgeliehen werden. Das Zelten außerhalb der Siedlung wird nicht empfohlen, wenn man nicht von einer Person mit Waffe begleitet wird, da in den meisten Jahren Eisbären nahe der besiedelten Gebiete gesichtet wurden. Ganz in der Nähe: Ice Camp Greenland www.icecamp-greenland.com. Verschiedene Privathäuser können über Reiseanbieter in Tasiilaq gemietet werden.
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Ohne Zweifel ist einer der Höhepunkte von Tiilerilaaq seine atemberaubende Lage beim Sermilik-Eisfjord. Von eurer Unterkunft aus Millionen Eisberge langsam ihren Weg den Fjord hinunter tanzen zu sehen, ist schlicht betörend. Da kann es schon schwierig werden, euch für andere Abenteuer loszureißen. Aber es ist die Mühen wert! Wanderexkursionen während der langen Sommertage geben den Blick auf das grönländische Inlandeis frei, auf sich ständig verändernde Ansichten des Sermilik-Eisfjords, auf versteckte Bergseen und auf Panoramaaussichten über die anderen Fjorde, die zur Siedlung hinführen. Diese Fjorde und der Eisfjord selbst können weiterführend auch auf dem Wasser erkundet werden. Dazu stehen Boots- und Kajaktouren zur Auswahl. Haltet nach Walen Ausschau, fangt das eigene Abendessen (denkt bitte daran, vorher eine Angellizenz zu erwerben) oder fahrt mit dem Boot zum gigantischen grönländischen Inlandeis, um dort Gletscherwanderungen und Hundeschlittentouren zu unternehmen. Ihr könnt dort sogar campen und auf dem Eis übernachten. A boat tour at the Sermilik Icefjord near Tiilerilaaq. Photo: Mads Pihl Im Winter sind Hundeschlitten und Schneemobile die Haupttransportmittel, die traditionelle wie adrenalinhaltige Abenteuer für Besuchende und Einheimische unter Beweis stellen. Viele Hundeschlittenexkursionen beinhalten Tiilerilaaq als Teil einer mehrtägigen Rundfahrt von Tasiilaq aus (ungefähr 30 km trennen die beiden Reiseziele voneinander). Es bietet sich aber auch die Gelegenheit für eine Hundeschlittentour mit Übernachtung, die spezifisch auf das grönländische Eisschild führt. Egal ob ihr euch dafür entscheidet, die Nacht mitten im Nirgendwo oder mitten in Tiilerilaaq zu verbringen – denkt daran, auch mal nach oben zu schauen, wo sich ein weiteres Ballett im farbenfrohen Glanz der Nordlichter aufführen könnte.
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In Tiilerilaaq gibt es kein Restaurant. Die meisten Leute kommen auf Exkursionen mit Tourenanbietern zu Besuch, auf denen die Mahlzeiten bereits inkludiert sind. Manchmal kann ein Angelstopp eingeplant werden, auf dem ihr euer eigenes Abendessen frisch fangen könnt. Wenn ihr individuell reist, besteht die Möglichkeit, Zutaten im kleinen Supermarkt einzukaufen.
Hohe Berge, perfekte Wandertäler und extremer Schnee verbergen eines der bestgehüteten Geheimnisse Ostgrönlands - die kleine Siedlung Kuummiut.
Quick facts
In Kuummiut befindet sich die einzige Fischfabrik in Ostgrönland, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass der Hafen im Winter häufig eisfrei ist.
Die Menschen in Ostgrönland sprechen einen anderen Dialekt als in anderen Teilen des Landes, obwohl die meisten auch die offizielle Sprache Westgrönlands sprechen können.
Wie viele kleine Siedlungen in Grönland haben einige Häuser in Kuummiut keine fließende Wasserversorgung. Wasser muss stattdessen aus einem kommunalen „Versorgungshaus“ geholt werden.
Kuummiut bedeutet in der grönländischen Sprache „diejenigen, die am Fluss leben“. Ausgesprochen „Kuummiit“ in Ostgrönland.
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Schaltet ab, entspannt. Lasst die täglichen Sorgen hinter euch, um das langsamere entschleunigte Leben in einer kleinen, traditionellen grönländischen Siedlung anzunehmen.
Kuummiut ist international fast unbekannt und das perfekte Reiseziel für diejenigen, die abseits der ausgetretenen Pfade reisen möchten. Weiterhin ist es ein Paradies für Outdoor-Abenteurer und Angler. Im Winter sorgt meterhoher perfekter, unberührter Pulverschnee für erfahrene Skifahrer für jungfräuliche Abfahrten. Im Sommer locken dieselben Gipfel begeisterte Wanderer für Talwanderungen und Bergwanderungen an, welche mit 360-Grad-Panoramausblicken als Höhepunkt enden.
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Kuummiut ist eine kleine Siedlung mit Zugang per Hubschrauber (ganzjährig) oder mit dem Boot den Ammassalik-Fjord hinauf (Sommer). Internationale Besucher müssen zuerst am Flughafen in Kulusuk ankommen (Direktflüge von Island und Nuuk) und dann entscheiden, wie sie ihre Reise von dort aus fortsetzen möchten. Alle Bootstransfers müssen über Reiseveranstalter in Tasiilaq arrangiert werden.
Die besten Zeiten für einen Besuch sind: Juni – September (Segeln, Wandern) und Januar – April (Skifahren, Nordlichter).
Kuummiut ist eine kleine Siedlung, in der man sich zu Fuß fortbewegt. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel innerhalb der Siedlungsgrenzen, auch wenn es eventuell mögliche wäre, einen Transfer vom Hafen zur Unterkunft zu arrangieren.
Für Ausflüge in die Region Kuummiut ist die häufigste Art sich fortzubewegen, mit einem Boot oder zu Fuß (Sommer) und mit einem Hundeschlitten, einem Schneemobil oder Schneeschuhen (Winter).

Die Unterbringung in Kuummiut erfolgt in einfachen Hütten, die für Gruppen ausgelegt sind. Sie enthalten jeweils eine kleine Küche, einen Gemeinschaftsbereich und einen gemeinsamen Schlafbereich. Es ist auch möglich, eine Übernachtung im Servicehaus zu arrangieren. Es gibt weiterhin private Hütten, die vermietet werden können – erkundigt euch bei der Tourismusinformation in Tasiilaq. Es ist auch möglich, innerhalb der Stadtgrenzen zu campen; Campingausrüstung kann von Reiseveranstaltern in Tasiilaq gemietet werden. Es wird nicht empfohlen, außerhalb der Stadt zu campen, es sei denn, ihr werdet von einer Person mit einer Waffe begleitet, da Eisbären meistens in der Nähe von besiedelten Gebieten gesichtet wurden.
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Die meisten Leute besuchen Kuummiut im Rahmen eines größeren Ausflugs von einem der Reiseveranstalter in Tasiilaq oder Kulusuk. Wandern im Sommer und Skifahren im Winter sind die Hauptgründe für einen Besuch. Hohe Berge und sanfte Täler bieten spektakuläre Ausblicke, versteckte Wasserfälle und unberührten, tiefen Pulverschnee. Falls ihr vorhabt das Hinterland rund um Kuummiut zu erkunden, empfehlen wir auf jeden Fall, einen lokalen Guide zu beauftragen, der mit einer Waffe ausgestattet ist, da die Möglichkeit, einem Eisbären zu begegnen, gering, aber dennoch existent ist. Ihr solltet auch jederzeit Sicherheits- und Navigationsausrüstung dabei haben. Das Angeln ist die andere Hauptattraktion für Besucher im Sommer und Kuummiut ist einer der beliebtesten Orte für ostgrönländische Einheimische, um sich für den Winter einzudecken. Versucht Saiblinge zu fangen und kreiert dann euren eigenen grönländischen Grill mit flachen Steinen, um euren Fang am Uferrand zuzubereiten. Denkt daran, zuerst einen Angelschein zu erwerben.
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In Kuummiut gibt es keinen Ort an dem man auswärts essen kann, da die meisten Leute an Ausflügen von Reiseveranstaltern teilnehmen, bei denen alle Mahlzeiten und Snacks inbegriffen sind. Wenn ihr allein reist, versucht euer eigenes Abendessen im Fjord zu fangen oder kauft im kleinen Supermarkt alle notwendigen Zutaten ein, um selbst zu kochen.
Erlebt Siorapaluk - Grönlands nördlichste Siedlung - eine kleine, zusammengeschweißte Gemeinschaft, die sowohl aufeinander als auch auf eine Vielzahl arktischer Wildtiere angewiesen ist.
Quick facts
Nützliche Informationen
Siorapaluk hat einen kleinen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem lediglich Grundnahrungsmittel erhältlich sind. Am besten ihr bringt alles mit was ihr braucht.
Für Souvenirs sucht am besten nach Einheimischen, die diese privat verkaufen.

Neue Gesichter sind ein seltener Anblick in Siorapaluk, der am nördlichsten bewohnten Inuit-Siedlung der Welt. Während Strom, Satellitenfernsehen und Internet ein Fenster zur Außenwelt bieten schaffen es nur wenige Besucher zu diesem kleinen abgelegenen Teil des Landes auf der Nordseite des Robertson Fjords ganz im Norden Grönlands.
Die Menschen in Siorapaluk sind hauptsächlich Jäger. Viele von ihnen sind Nachkommen der letzten Migration der Inuit, die Ende des 18. Jahrhunderts den Ozean von Nunavut nach Grönland überquerten. Und während moderne Technologie ihnen das Leben ein wenig erleichtert hat, ist dies einer der besten Orte auf Grönland, an denen ihr das erleben könnt, was einer traditionellen Inuit-Lebensweise am nächsten kommt.
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Siorapaluk liegt 200 km weiter nördlich von Qaanaaq und nur 1362 km vom Nordpol entfernt und ist somit die nördlichste Siedlung Grönlands. Der einzige Weg, um Siorapaluk in Nordgrönland zu erreichen, ist ein Hubschraubertransfer (ganzjährig), eine Bootstour (nur im Sommer) oder Hundeschlitten oder ein Schneemobil (im Winter) von Qaanaaq aus. Gelegentlich kommen auch Expeditionsschiffe vorbei, wenn sich das Eis bedingt durch den Klimawandel in diesen nördlichen Breiten öffnet.
Die beste Reisezeit ist im Sommer, wenn die Mitternachtssonne hell scheint und die Anreise einfacher ist.
Siorapaluk ist eine kleine Siedlung, die man leicht zu Fuß erkunden kann. Es gibt keine Taxis oder andere öffentliche Verkehrsmittel.
Für Ausflüge in Siorapaluk und Umgebung ist die häufigste Art sich fortzubewegen im Sommer mit dem Boot und im Winter mit Hundeschlitten oder Schneemobil.

Siorapaluk hat keine öffentlichen Unterkünfte. Reisende arrangieren einen Aufenthalt bei einheimischen Familien oder mieten einheimische Häuser. Falls ihr außerhalb der Stadt wild campen möchtet empfehlen wir, dass ihr euch entweder selbst beschützen könnt, oder dass euch jemand mit einem Gewehr begleitet, da in den vergangenen Jahren oftmals Eisbären in der Nähe bewohnter Orte gesichtet wurden.
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Siorapaluk zu besuchen bedeutet, in den Lebensstil traditioneller Jäger einzutauchen. Die langen, dunklen Wintermonate in Siorapaluk werden von Eisfischen und Jagen auf dem Meereis bestimmt. Einheimische nutzen traditionelle grönländische Hundeschlitten, um zu den besten Jagdgebieten zu reisen und verbringen gegebenenfalls mehrere Tage außerhalb der Sicherheit der Siedlung, wenn sie ihre Beute verfolgen. Sobald das Eis schmilzt (was aufgrund des Klimawandels jedes Jahr immer früher passiert), werden Hunde in Siorapaluk durch Boote für verschiedene Arten des Fischens und der Jagd ersetzt. Narwal, Walross und Robbe sind wertvolle Fänge, die dazu beitragen, die lokale Bevölkerung in Siorapaluk das ganze Jahr über zu ernähren. Ebenso wie die kleinen Alkenvögel (Alcidae), die mit übergroßen Schmetterlingsnetzen gefangen werden, wenn sie im Hochsommer zu den Klippen rund um die Siedlung fliegen, um sich fortzupflanzen. A hunter catching a little auk with a big net near Siorapaluk. Photo by Kim Insuk Der beste Weg um an diesen Aktivitäten in Siorapaluk teilzunehmen besteht darin, mit den örtlichen Jägern zu sprechen oder an einer Reise eines der Tourismusanbieter in Qaanaaq teilzunehmen. Eine weitere Möglichkeit im Sommer besteht darin, in die hohen, rötlichen Berge hinter Siorapaluk zu wandern und dabei nach Wildtieren wie Schneehasen und Polarfüchsen Ausschau zu halten, die in diesem nördlichsten Gebiet Grönlands häufig vorkommen. Oder man wagt vom schönen Sandstrand aus, der vor Siorapaluks farbenfrohen Häusern gelegen ist, einen „polaren Sprung“ in das eiskalte Wasser. Weiterlesen
In der kleinen Fischersiedlung Ilimanaq auf der anderen Seite des Ilulissat-Eisfjords empfangen euch ein Gourmetrestaurant und eine luxuriöse Lodge-Unterkunft.
Quick facts
Nützliche Informationen
Ilimanaq verfügt über den kleinen Supermarkt Pilersuisoq, der den einfachen Bedarf abdeckt. Am besten bringt man die persönlich benötigten Dinge selbst mit.
Um die einheimische Bevölkerung zu unterstützen, könnt ihr eure Souvenirs an der Rezeption der Ilimanaq Lodge erwerben.

Eine Bootsfahrt durch die gigantischen Eisberge in der Nähe von Ilimanaq an der Mündung des als UNESCO-Welterbe gelisteten Ilulissat-Eisfjords führt euch zu einem weitreichenden Einblick in eine der ältesten grönländischen Siedlungen. Im Kontrast zwischen alt und neu formen die umsichtig restaurierten Häuser aus der Kolonialzeit das Herz der Ilimanaq Lodge – einer modernen und luxuriösen Eco-Lodge in Nordgrönland, die Ilimanaq flankiert und sich hoch über die Diskobucht erhebt. Genießt einen Drink und Gourmetspeisen im ehemaligen Zuhause des Missionars Poul Egede aus dem 18. Jahrhundert, entspannt euch bei einem der besten Ausblicke der Welt oder begebt euch in Ilimanaqs umliegende Wildnis, wo Moschusochsen, Schneehasen und Polarfüchse zuhause sind und das Abenteuer nur auf euch wartet.
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Als eine der Ilulissat am nächsten gelegenen Siedlungen befindet sich Ilimanaq auf der Südseite des Ilulissat-Eisfjords, von der größeren Stadt aus muss man das Boot nehmen. DiskoLine bietet im Sommer täglich mehrere Shuttles zwischen Ilulissat und Ilimanaq an und verschiedene Tourenanbieter haben Ilimanaq-Ausflüge in ihrem Programm. Im Winter ist Ilimanaq hauptsächlich via Helikopter von Ilulissat aus oder per Hundeschlitten, Schneemobil oder Schneeschuhen von Qasigiannguit im Süden aus zu erreichen.
Die beste Reisezeit für Ilimanaq ist zwischen Juni und September, wenn Bootsshuttle, Lodge-Hütten und Restaurant operieren.
Ilimanaq ist eine kleine Siedlung ohne Autoverkehr. Sie lässt sich gut zu Fuß erkunden, dies ist für kleine Siedlungen in Grönland sehr typisch.
Exkursionen in die Umgebung Ilimanaqs werden im Sommer hauptsächlich zu Fuß oder per Boot unternommen, die häufigsten Fortbewegungsarten im Winter sind per Hundeschlitten, auf Schneeschuhen oder im Schneemobil.

In Ilimanaq könnt ihr eine Lodge in Grönland als Unterkunft wählen, die ganz in der Nähe von Ilulissat in Luxushütten mit Panoramafenstern und Balkonblick über die riesigen Eisberge der Diskobucht schaut. Eventuell ließe sich auch eine private Übernachtung bei Einheimischen organisieren. Wildcamping ist in der Umgebung der Siedlung möglich.

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Mit dem Boot zwischen den Eisbergen an der Mündung des Ilulissat-Eisfjords unterwegs zu sein, ist einer der Höhepunkte jedes Urlaubs in Grönland. Die Reise von Ilulissat nach Ilimanaq ist eine Bootsfahrt, das Erlebnis ist also bereits auf dem Weg garantiert, da die Siedlung an der südlichen Seite des Eisfjords liegt. Unter den von Ilulissat aus zu unternehmenden Ausflügen ist es eine der einfachsten Tagestouren, für die ihr euch anmelden könnt – und eines der beliebtesten Erlebnisse von Ilulissat oder Ilimanaq aus. In Ilimanaq gibt es sehr viel mehr zu entdecken, als ihr euch vielleicht vorstellen würdet. Obwohl die Siedlung so klein ist, hat Ilimanaq eine faszinierende Geschichte, die durch die Restaurierung wichtiger Gebäude aktiv erhalten wird. Am besten lässt sich dieser Vergangenheit bei einem geführten Rundgang durch die Siedlung nachspüren (bei einer Übernachtung in der Ilimanaq Lodge inklusive), der euch in jeden Winkel von Ilimanaq führt und ein lebendiges Bild vom Leben in einer kleinen grönländischen Siedlung zeichnet. Bei einem Kaffemik – einer in Grönland traditionellen Zusammenkunft – könnt ihr das ganz direkt und gemeinsam mit einer einheimischen Familie erleben. Für aktivere Unternehmungen bietet sich das Ilimanaq umgehende Hinterland für Wanderinnen und Wanderer an. Wählt euer eigenes Abenteuer, während ihr mit einem wachen Auge Ausschau nach Moschusochsen und anderen Wildtieren haltet oder nehmt an einer Exkursion zum Nordre Huse teil – einem den Eisfjord überblickenden Aussichtspunkt, von dem aus man an einem klaren Tag den Ilulissat-Gletscher und Grönlands Inlandeis sehen kann. Für Langstreckenwanderungen könnt ihr den Pfad bis nach Qasigiannguit in Angriff nehmen. Die Stadt liegt 3 Tagestouren südlich von Ilimanaq. The Kangia Coastline trail near Sermeq Kujalleg aka Ilulissat Glacier. Photo by Stian Klo Eine weitere abenteuerliche Option bietet eine Ganztagestour zum verlassenen Sarqardliup-Gletscher, der vom Eisschild hinunterfließt. Diese Exkursion wird exklusiv von Einheimischen Ilimanaqs und Umgebung durchgeführt und beinhaltet die Fahrt mit einem UTV und Allradantrieb, einem Boot und Gletscherwandern – in dieser Form einzigartig in der Ilulissat-Region und der beste Weg für Abenteuerlustige, einen Gletscher zu erkunden. Wenn das alles ein bisschen zu energiegeladen klingt, ist Ilimanaq alternativ ganz einfach der perfekte Ort zum Entspannen, faul vorbeitreibende Eisberge zu beobachten oder Wale zu entdecken. Wer sich dafür entscheidet, über Nacht in Ilimanaq zu bleiben, muss einfach aus dem Bett aufschauen oder auf den eigenen Balkon treten, um diese Freuden zu verspüren – und zwischendurch die großartigen Speisen genießen, die das erstklassige Restaurant dieser Siedlung bei Ilulissat zu bieten hat.
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In Ilimanaq beherbergt der frühere Wohnsitz des Missionars Poul Egede aus dem 18. Jahrhundert ein Gourmetrestaurant. Es serviert eine Fusionsküche aus frischen grönländischen Zutaten. Der örtliche Supermarkt Pilersuisoq hat ein vielseitiges Angebot an Lebensmitteln und frischen Backwaren im Sortiment.
Labyrinthartige Wasserstraßen, eine reiche Tierwelt und nur den einheimischen Jägern bekannte Wanderwege, machen Kangaatsiaq zu einem unberührten Reiseziel für Authentizitätssuchende.
Quick facts
Nützliche Informationen
Kangaatsiaq hat einen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem von allem etwas angeboten wird, sowie einige kleinere Kioske. Wir empfehlen eure gesamte Outdoor-Ausrüstung mitzubringen. Für Souvenirs versucht es in den Kiosken.

Kangaatsiaq hat keine entwickelte touristische Infrastruktur und ist international praktisch unbekannt. Es ist perfekt für diejenigen, die authentische Erfahrungen mit einer traditionellen grönländischen Gemeinde suchen. Ihr müsst bereit sein, eure Reise selbst zu organisieren und vor Ort Leute kennenzulernen, um die reiche Tierwelt und das wunderschöne Hinterland zu erleben, welches nur die Jäger von Kangaatsiaq gut kennen. Eure Bemühungen werden durch einzigartige Erlebnisse belohnt.
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Kangaatsiaq liegt auf der Landspitze einer Halbinsel auf dem Festland inmitten Tausender kleiner Inseln, die südlich von Aasiaat verstreut liegen. Internationale Reisende müssen zuerst nach Aasiaat (über Kangerlussuaq, Nuuk oder Ilulissat) fliegen und dann einen Hubschrauber (nur im Winter) oder einen Diskoline-Bootstransfer in den Ort nehmen.
Die besten Monate für einen Besuch sind: Juni – September (Wandern, Kajakfahren, Segeln), Februar – April (Hundeschlittenfahren, Schneemobilfahren) und Oktober – April (Nordlichter).
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Östlich von Kangaatsiaq umfasst ein 150 km langes Fjordsystem unzählige Inseln, Meeresarme und Buchten. Diese geschützten Gewässer eignen sich perfekt zum Erkunden mit dem Boot oder Seekajak, während die miteinander verbundenen Landmassen außergewöhnliche Wandermöglichkeiten abseits der Wanderwege bieten. Für längere Wanderungen eignet sich die mehr als 60 km lange Strecke von Kangaatsiaq nach Niaqornaarsuk. Einheimische Jäger können andere hervorragende Wandergebiete für kürzere Ausflüge vorschlagen. Ob auf dem Wasser oder an Land, haltet Ausschau nach den zahlreichen Wildtieren in der Region. Rentiere, Polarfüchse, Schneehasen und viele verschiedene Vogelarten sind im Hinterland von Kangaatsiaq zu finden. In den Gewässern entlang der zerklüfteten Küste lebt eine Vielzahl von Robben und Walen, einschließlich der verspielten Buckelwale, die sich in den Sommermonaten zeigen. Der Winter ist die Zeit für Hundeschlittenfahrten in Kangaatsiaq, wie die in der Stadt gestapelten Schlitten und die vielen heulenden Hunde belegen. Jäger können in einer kurzen Tour von wenigen Stunden eine kleine Einführung in diese alte Form des Transports geben oder mehrtägige Ausflüge organisieren, bei denen ihr das Leben eines grönländischen Jägers und die starke Bindung zwischen den Jägern und ihren Hunden kennen und schätzen lernt. Diese Übernachtungsausflüge in der Wildnis bieten auch die beste Sicht auf die farbenfrohen Nordlichter, obgleich diese aufgrund der geringen Größe der Stadt auch direkt von Kangaatsiaq selbst aus gesehen werden können.
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Seltene Meerestiere und starke Traditionen der Inuit leben in Qaanaaq (Ultima Thule) fort – der nördlichsten Stadt in Grönland.
Quick facts
Nützliche Informationen
Qaanaaq verfügt über einen Supermarkt der Kette Pilersuisoq, der von allem ein bisschen vorrätig hat, dazu gehören auch begrenzt Campingutensilien. Am besten bringt man die gesamte Outdoor-Ausrüstung mit.
Für Souvenirs solltet ihr nach Einheimischen Ausschau halten, die privat verkaufen. Qaanaaq ist besonders für seinen wunderschönen Schmuck und die Tupilaks aus Tierknochen bekannt.

Qaanaaq ist das Ziel schlechthin für diejenigen, die Extreme erleben wollen. Es ist die nördlichste Stadt in Nordgrönland, wo es die Sonne 3,5 Monate lang nicht über den Horizont schafft (in der Zeit der Polarnacht) und dann 5 Monate lang im Sommer nicht untergeht (bekannt als Mitternachtssonne). In Qaanaaq sind Traditionen wie die Jagd per Hundeschlitten oder Kajak und Harpune immer noch allgegenwärtig und für das Überleben notwendig. Ein Ort, an dem sich das Meereis im Winter über mehr als eine Hundeschlitten-Tagestour vom Ufer ausdehnt, und wo gigantische Eisberge die bunten Häuser Qaanaaqs entlang der Küstenlinie in ihren Schatten stellen.
Abgesehen davon braucht ihr aber gar keine extremen Outdoor-Abenteurer zu sein, um euren Besuch in Qaanaaq zu genießen. Ein offener Geist, die Bereitschaft sich treiben zu lassen und ein gewisser Abenteuersinn sind alles, was ihr braucht, um aus eurer Reise zur Ultima Thule das Beste zu machen – der Reise ans Ende der Welt.
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Für ihre isolierte Lage ist Qaanaaq gar nicht so schwer zu erreichen, wie ihr vielleicht denken würdet. Trotzdem müsst ihr die Tour zeitlich sehr genau planen. Pro Woche gibt es einen Flug von und nach Qaanaaq Flughafen mit Übergang via Ilulissat und Upernavik, Flugverspätungen aufgrund des Wetters nach Qaanaaq sind nicht selten.
Eine andere Alternative bietet euch die Teilnahme an einer Expeditionskreuzfahrt, die im Sommer den Hafen anläuft.
Die besten Reisezeiten für Qaanaaq sind folgende: Dezember – Juni (Hundeschlitten), Juli – August (Bootstouren, Kajak, Wandern), November – Januar (Polarnacht), April – August (Mitternachtssonne). Es ist auch das ganze Jahr über möglich, die kleinen Nachbarsiedlungen von Qaanaaq zu besuchen.
Qaanaaq ist klein genug, das ihr ausschließlich auf dem Weg vom und zum Flughafen einen Transport benötigt. Die Betreiber der Unterkünfte arrangieren in der Regel eine Abholung und die Gemeinde betreibt einen Wagen auf dieser Strecke. Ansonsten läuft man überall hin.
Für Exkursionen in Qaanaaq und Umgebung ist im Sommer ein Boot das übliche Fortbewegungsmittel, im Winter nimmt man über das zugefrorene Meereis den Hundeschlitten oder das Schneemobil.

Qaanaaq entwickelt sich noch als Reiseziel und verfügt über eine begrenzte touristische Infrastruktur. Zu den Übernachtungsmöglichkeiten zählen ein kleines Hotel und verschiedene Häuser, in denen ihr ein Zimmer oder auch das ganze Anwesen mieten könnt. Es gibt keinen angelegten Campingplatz, zelten am Rande der Stadt ist aber möglich.
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Vielleicht stellt ihr euch vor, dass es in einer kleinen, isolierten Siedlung wie Qaanaaq ganz oben in Grönland nicht so viel zu unternehmen gebe. Aber auch wenn der Tourismus in Qaanaaq noch in den Kinderschuhen steckt, hat diese Einschätzung nichts mit der Realität zu tun! Während der Sommersaison könnt ihr eine Wanderung in die Berge hinter Qaanaaq unternehmen und euren Adlerblick über Stadt und Baffin Bay schweifen lassen. Alternativ nutzt ihr das durchgehende Tageslicht aus, um die Wasserwege um Qaanaaq zu entdecken. Besucht eine von Qaanaaqs Nachbarsiedlungen, fahrt mit dem Boot Richtung Nordpol, schaut dem Eis dabei zu, wie es von der Gletscherwand kalbt oder haltet Ausschau nach den scheuen Narwalen. Tausende dieser mittelgroßen Zahnwale (auch bekannt als die „Einhörner der Meere“ dank des einen langen Stoßzahns, der die männlichen Tiere kennzeichnet) kommen während des Sommers nach Qaanaaq, um ihre Jungtiere zu gebären. Auch wenn die Tiere sehr scheu sind, stehen in dieser Gegend die Chancen am besten, sie zu sichten. A pod of Narwhals in North Greenland. Photo by Brian Skerry Weitere Wildtiere in Qaanaaq, nach denen man die Augen offenhalten sollte, sind Walrosse, Robben und Krabbentaucher. Es ist wichtig, festzuhalten, dass die schwierigen Wetterbedingungen häufig Flüge für mehrere Tage am Stück verhindern und dass aufgrund des Meereises das Versorgungsschiff es nur zwei oder drei Mal pro Jahr bis nach Qaanaaq schafft. Das bedeutet, dass die Gemeinschaft in Qaanaaq weiterhin auf die traditionelle Jagd von Tieren zum Überleben angewiesen ist. Es gibt strenge Quoten, die es den Inuit erlauben, ihre traditionelle Lebensweise fortzusetzen und durch die Jagd zu überleben, und die gleichzeitig den nachhaltigen Bestand der verschiedenen Wildtierpopulationen sichern. Dogsledding over the frozen sea in Qaanaaq in Winter. Photo by Kim Insuk Während der Winterzeit friert das Meer um Qaanaaq herum zu und setzt die beeindruckend großen Eisberge an ihren aktuellen Positionen fest. Mit dem Hundeschlitten an diesen Kathedralen aus Eis vorbeizufahren und dabei die ständige Polarnacht mit ihrem funkelnden Sternenhimmel wahrzunehmen, ist ein unvergessliches Erlebnis, das man mit einem einheimischen Hundeschlittenführer teilen kann. Spürt den Herzschlag der Arktis (alternativ auch als Tappen der Pfoten von Grönlandhunden über das Meereis bekannt) und lernt, wie man eine der langen Angelschnüre auf einem Ausflug zum Eisfischen richtig einsetzt. Oder entdeckt den zugefrorenen Ozean in Qaanaaq auf einer mehrtägigen Hundeschlittenexpedition, bei der ihr ein wahres Verständnis für die Widerstandsfähigkeit der einheimischen Bevölkerung und die enge Verbindung zwischen dem Jäger und seinen Hunden entwickeln werdet.
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Nehmt euch unbedingt die Zeit, um das weiße Haus zu besuchen, in welchem sich das Qaanaaq Museum befindet. Dies war früher das Zuhause des berühmten Polarforschers Knud Rasmussen, der nicht weniger als 7 ehrgeizige und sehr erfolgreiche Expeditionen von der Gegend um Qaanaaq aus startete. Heute beinhaltet es Ausstellungen über Rasmussen und andere Entdecker wie auch historische Funde aus der Gegend.
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In Qaanaaq gibt es noch keine Restaurants oder Cafés. Das Hotel in Qaanaaq serviert Mahlzeiten für seine Gäste (Frühstück ist inklusive, Mittag und Abendessen müssen am Vortag bestellt werden), die Unterkunft Iherit bietet ihren Gästen eine Küche zum Selberkochen an. Die lokale Bar heißt Tavfi, dort gibt es aber nur etwas zu trinken.
Upernavik liegt in einem Labyrinth aus kleinen Inseln, das Zuhause traditioneller Siedlungen, gigantischer Eisberge, Millionen von Vögeln und der scheuen Narwale ist.
Quick facts
UpernavikAappilattorqInnaarsuitKangersuatsiaq (Prøven)KullorsuaqNaajatNuussuaqNutaarmiutTasiusaqUpernavik Kujalleq
Nützliche Informationen
Upernavik verfügt über einen Supermarkt von Pilersuisoq, der von allem ein bisschen vorrätig hat, dazu gehört auch begrenzt Standardausrüstung fürs Camping. Es wird aber empfohlen, die eigene Outdoor-Ausrüstung mitzubringen. Außerdem gibt es einen kleineren Købmand LT-Kiosk.
Souvenirs könnt ihr direkt bei den Kunsthandwerkern in der Werkstatt erwerben oder das Angebot im Lebensmittelladen Qullilerisoq durchstöbern.

Selbst die besten Bildhauerinnen und Bildhauer der Welt könnten die feinen Details und Umfänge der riesigen Eisberge nicht so imaginieren, wie sie Upernavik in Grönland umgeben. Aus der Distanz werden diese oft für eine der tausend kleinen Inseln gehalten, welche die zerklüftete Küstenlinie dieses Teils der Baffin Bay bestimmen. Eisberge und Inseln winken allen Reisenden mit Gespür für Abenteuer zu und laden euch ein, die Naturwunder und verlassenen Siedlungen zu entdecken, die in dieser labyrinthartigen Landschaft in Upernavik versteckt liegen.
Traditionen werden in Upernavik stark weitergelebt, auch wenn moderner Komfort Einzug gefunden hat. Besuchende können von dem Leben erfahren, wie es die Inuit Grönlands einst führten.
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Upernavik befindet sich in Nordwest-Grönland auf einer kleinen Insel desselben Namens. Internationale Besucher müssen in Ilulissat umsteigen, um weiter nach Upernavik zu fliegen. Es gibt aber auch Inlandsflüge von Qaanaaq und weiteren kleinen Siedlungen aus.
Leider bedient keine Passagierfähre den hohen Norden, wo Upernavik liegt. Im Sommer legen im Hafen jedoch einige Kreuzfahrtschiffe an.
Folgende Jahreszeiten eignen sich für den Besuch von Upernavik am besten: Dezember –Januar (Polarnacht), Mai – Juli (Mitternachtssonne), Februar – April (Hundeschlitten, Schneemobil, Nordlichter), Juli – August (Wandern, Kajakfahren, Bootstouren).
Im Maßstab nordgrönländischer Städte wird Upernavik als groß angesehen, auch wenn die meisten Leute einfach zu Fuß unterwegs sind. Wenn ihr aber doch einmal eine Pause benötigt, stehen auch Taxis zur Verfügung.
Das häufigste Transportmittel für Ausflüge in Upernavik und Umgebung ist im Sommer das Boot, im Winter ist man häufig mit Hundeschlitten oder Schneemobil unterwegs.

In Upernavik gibt es zwar kein Hotel, aber mehrere Pensionen mit Gemeinschaftsbädern und ein Schlafsaal-Hostel. Alle Zimmer sind einfach ausgestattet, sie sind sauber und viele bieten spektakuläre Aussichten.
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Der Upernavik-Fjord und das Archipel bestehen aus tausenden Inseln, die sich so weit erstrecken, wie das Auge nur gucken kann. Upernavik ist ein Paradies für Abenteuersuchende, die Grönland so erfahren möchten, wie es schon die Inuit taten – mit dem Kajak oder Hundeschlitten durch ein Labyrinth aus Eisbergen und steiniger Tiefebene. Reist gen Süden, um bei Apparsuit die größten Vogelfelsen der Welt zu sehen oder bewegt euch in die entgegengesetzte Richtung, um den zauberhaften Upernavik-Eisfjord zu entdecken. Abhängig von der Saison sind beide Ziele per Bootsausflug, mehrtägiger Kajakexpedition, Hundeschlitten oder einer Schneemobilexkursion zu erreichen. Von Süden nach Norden zu reisen (oder umgekehrt), bietet die wundervolle Gelegenheit fürs Siedlungs-Hopping. Nutzt das endlose Tageslicht unter der Mitternachtssonne oder das Glitzern der Nordlichter in der ewigen Polarnacht aus, um pittoreske Gemeinden zu entdecken und herauszufinden, ob ihr die jeweils vor Ort spezifisch ausgeprägten Dialekte erkennen könnt. Kullorsuaq – one of the settlements that can be reached via Upernavik. Photo by Glenn Mattsing In der Gegend um Upernavik spielt die Jagd im Alltag eine wichtige Rolle, einheimische Jäger lauern auf Narwale, Belugas, Robben und Eisbären. Auch wenn sich die Möglichkeit ergeben könnte, einen Jäger zu begleiten, ist die Melville-Bucht ausgewiesenes Naturschutzgebiet und die Jagd bleibt den Einheimischen vorbehalten, denen genehmigt ist, eine streng regulierte Zahl an Tieren zu jagen. Eine sehr wichtige Aktivität ist in Upernavik auch die Fischerei. Kabeljau, Rotbarsch und Heilbutt sind häufige Fänge vom Boot aus (im Sommer) oder durch ein Eisloch (im Winter). Alternativ könnt ihr nach Eqalugaarsuit gehen, wo Seesaiblinge während der erlaubten Angelsaison im Juli und August zahlreich vorkommen. Denkt bitte unbedingt daran, vorher eine Lizenz fürs Angeln in Grönland zu erwerben. Local fisherman and a tour boat in Upernavik. By Mads Pihl Wer sich für Geschichte interessiert, sollte die Kingittorsuaq-Insel in der Nähe von Upernavik besuchen, wo 1824 ein altnordischer Runenstein (der sich nun im dänischen Nationalmuseum befindet) im Zentrum eines gleichschenkligen, aus drei Steinhaufen geformten Dreiecks entdeckt wurde. Dieser Runenstein wird auf das 13. Jahrhundert datiert, in ihn sind die Namen dreier Wikinger eingeschrieben. Dies ist der nördlichste Fund eines Artefakts aus der Wikingerzeit, der jemals gemacht wurde. Auch wenn Upernavik auf einer Insel liegt, ist es (wie die ganzen anderen Inseln, die sich über das Archipel verstreuen) ein großartiger Ort zum Wandern. Sucht euch einfach eine Richtung aus, die für euch interessant aussieht, sagt unbedingt anderen Bescheid, wohin ihr geht und gestaltet dann euer eigenes Abenteuer. Ein beliebter und kurzer Spaziergang in Upernavik führt zu Navaranas Grab – der Ruhestätte der Ehefrau und Expeditionsbegleiterin des dänischen Polarforschers Peter Freuchen.
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Das Upernavik Museum schmückt sich als nördlichstes Freiluftmuseum der Welt. Die ganzen Originalgebäude aus der Kolonialzeit umfassend, erzählt es die Kulturgeschichte der Region und nimmt dabei auch auf die Kolonial- und Wikingerzeit Bezug. Es stellt zudem ein altes Kajak und ein Umiaq-Boot in den Mittelpunkt der Ausstellung – die primären Transportmittel, die im Sommer in Upernavik genutzt wurden, um durch die Inselgruppe zu navigieren.
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Die meiste Zeit über werdet ihr in Upernavik selbst kochen müssen. Die Stadt hat aber auch ein Café im Angebot, wenn ihr einmal auswärts essen mögt.
Eine Gruppe grönländischer Schlittenhunde am Fuße des herzförmigen Berges lädt euch zu Abenteuern inmitten der riesigen Eisberge des Uummannaq-Fjords ein.
Quick facts

Der Mythos besagt, dass bei einem Besuch in Uummannaq ein Teil des Herzens für immer auf der Insel bleibt. Einige sagen, es sei die Magie des gleichnamigen Berges. Andere wiederum, es seien die kraftstrotzenden Hunde, die auf ihren Einsatz auf dem Eis warten. Oder vielleicht ist es die stolze Inuit-Kultur, die auf dieser kleinen Insel inmitten der weiten Landschaft Nordgrönlands gedeiht. Was auch immer der Grund sein mag, es besteht kein Zweifel, dass Uummannaq euer Herz erobern und euch ein Leben lang erinnern wird.
Mit riesigen Eisbergen so groß wie die größten Kathedralen der Welt, Jägern, die noch immer alte Inuit-Traditionen praktizieren und einigen der spektakulärsten Landschaften Grönlands wird eure erste Reise nach Uummannaq definitiv nicht die letzte sein.
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Uummannaq liegt fast 600 km nördlich des Polarkreises auf einer kleinen gleichnamigen Insel. Dorthin zu gelangen ist ein Abenteuer für sich, das mindestens 2 Inlandsflüge (Ilulissat – Qaarsut – Uummannaq) oder einen Flug (Ilulissat – Qaarsut) und einen Bootstransfer erfordert. Es gibt keine internationalen Direktflüge. Der nächstgelegene internationale Flughafen ist Ilulissat.
Es gibt keine regelmäßig verkehrenden Bootsverbindungen nach Uummannaq, obwohl einige Kreuzfahrtschiffe anlegen.
Das Zentrum von Uummannaq umfasst ein sehr begrenztes Areal, so dass die meisten Besucher einfach zu Fuß unterwegs sind. Es gibt auch Taxis und einen Linienbus.
Für Ausflüge in die Umgebung ist die häufigste Art sich fortzubewegen, ein Boot (im Sommer) und ein Hundeschlitten oder ein Schneemobil (im Winter).
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Die Stadt Uummannaq auf Grönland und sein umliegender Fjord sind ein Paradies für Fotografen, das sein Erscheinungsbild mit den Jahrezeiten völlig verändert, aber nichts von seiner Größe verliert. Im Sommer führen euch Bootstouren von Uummannaq aus dorthin, wo die Qilakitsoq-Mumien (Grönlands älteste Mumien) entdeckt wurden, in die leuchtend gelbe „arktische Wüste“ mit mehr als 1,5 Milliarden Jahre alten Felsen, zu nahe gelegenen Siedlungen, zu unglaublich steilen Vogelklippen, zu aktiven kalbenden Gletschern und vorbei an Eisbergen, die mindestens so groß sind wie die in Ilulissat. Walbeobachtungstouren ermöglichen es euch, diesen sommerlichen Meeresbesuchern nahe zu kommen. Weiterhin könnt ihr Kabeljau, Rotbarsch und andere Fischarten angeln, die in den Gewässern um Uummannaq reichlich vorhanden sind. Stellt sicher, dass ihr euch zuerst einen Angelschein kauft. A sculptural iceberg in Uummannaq’s frozen fjord. Photo by Erez Marom Zurück an Land und trotz der geringen Größe der Insel gibt es mehrere markierte Wanderwege. Oft führen diese zu Bergseen, aber am beliebtesten ist die relativ kurze Wanderung zum Haus vom Weihnachtsmann. Für erfahrene Abenteurer ist es möglich, den Uummannaq-Berg zu besteigen, sofern ihr über die technischen Fertigkeiten und die entsprechende Ausrüstung verfügt. Für längere Wanderungen bieten die nahe gelegene Halbinsel Nuussuaq und die Upernavik-Berge eine Vielzahl von Möglichkeiten abseits der bekannten Wanderrouten. Wenn das Meer im Winter gefriert endet das lange untätige Warten der grönländischen Schlittenhunde in der Stadt. Angefangen von 2 Stunden bis hin zu mehreren Tagen kann jeder wie die Uummannaq-Jäger reisen und diese traditionelle Form des arktischen Transports erleben. Nehmt einen schnellen Hundeschlitten auf dem Meereis in der Nähe von Uummannaq, besucht eine der nahe gelegenen Siedlungen oder Gletscher, versucht euch im Langleinen-Eisfischen (auf Heilbutt) oder vielleicht begleitet ihr einen Jäger auf der Suche nach Robben und Kleinwild. dog sledding back to Uummannaq. Photo-Aningaaq R Carlsen Alternativ könnt ihr euer Adrenalin in Schwung bringen und mit der modernen Form des Wintertransports in der Arktis – dem Schneemobil – schneller weiterreisen. Solltet ihr es bevorzugen mit beheiztem Komfort zu reisen, fahrt einfach mit dem neuesten Allradfahrzeug über Uummannaqs Meereis. Egal wie ihr euch fortbewegt, vergesst nicht nach oben zu schauen, da die Nordlichter oft hell am Himmel über Uummannaq tanzen.
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Uummannaq selbst ist eine faszinierende Stadt auf Grönland, die meisten Sehenswürdigkeiten befinden sich rund um den Hafen.
Ihr könnt den riesigen roten Briefkasten hinter der Kirche in Uummannaq nicht verfehlen, in dem die Post des Weihnachtsmanns eingeht. Die Briefe werden dann an sein Büro verteilt, welches sich im gelben Gebäude zwischen Kirche und Museum befindet. Betretet diesen festlichen Arbeitsbereich, in dem Hunderte von Nachrichten von Kindern aus aller Welt von Studenten und Freiwilligen beantwortet werden, die die Magie von Weihnachten am Leben erhalten möchten. Während ihr dort seid, könnt ihr auch die neueste Kunstausstellung in den anderen Räumen des sogenannten Alten Ärzte-Hauses in Uummannaq besuchen.
A presentation held at the Uummannaq Museum. Photo by Mads Pihl
Andere wichtige Sehenswürdigkeiten in Uummannaq die ihr nicht verpassen solltet, sind die wunderschöne Steinkirche aus Material, welches aus dem Hang gewonnen wurden, auf dem sie heute steht, sowie Uummannaqs malerisches Fußballfeld (Fußball ist in Grönland sehr beliebt) mit hellgrünem Kunstrasen, der im Kontrast zum tiefblauen Fjord und den strahlend weißen Eisbergen steht.
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Uummannaq, Qernertunnguamut B -909 Box 118,3961,
Phone: (+299) 565 982More information
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Alle Unterkünfte in Uummannaq bieten Einrichtungen, in denen ihr selbst kochen könnt. Wenn ihr jedoch nicht kochen möchtet, gibt es in der Stadt einfaches Fastfood- und asiatische Angebote.
Entspannt euch mit Eisbergen und Walen als Nachbarn in der kleinen Inuit Fischersiedlung Oqaatsut, nördlich von Ilulissat gelegen.
Quick facts
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Oqaatsut hat einen kleinen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem die grundlegenden Waren des täglichen Bedarfs angeboten werden. Am besten bringt alles mit, was ihr braucht.
Obwohl ihr möglicherweise Einheimische findet, die Souvenirs anbieten, müsst ihr diese wahrscheinlich in Ilulissat kaufen.

Plant nicht so viel, sondern folgt eurem eigenen Rhythmus, um das kleine Dorf Oqaatsut und seine traditionelle Lebensweise zu erleben. In dieser kleinen Fischersiedlung gibt es keine Straßen, daher sind Autos nutzlos und Fischerboote sind die wertvollsten Besitztümer. Lasst eure Blicke vom Ufer aus in die Ferne schweifen oder paddelt mit dem Kajak um die riesigen Eisberge, die ihren Ursprung im Ilulissat-Eisfjord haben und an den farbenfrohen Häusern vorbeischwimmen, begleitet von Geräuschen der Walfontänen und bellenden Schlittenhunden.
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Oqaatsut liegt etwa 21 km von Ilulissat entfernt und ist ein einfacher Tagesausflug für Besucher. Der beliebteste Weg dorthin ist eine Bootsfahrt von der größeren Stadt aus. Ihr könnt jedoch auch von Ilulissat aus entlang der orangefarbenen Markierungen zu Fuß gehen. Im Winter ist Oqaatsut nur mit Schneeschuhen, Skiern, Hundeschlitten oder Schneemobilen zu erreichen.
Die beste Reisezeit im Sommer ist von Juni bis September, wenn die Transfere von Ilulissat durchgeführt werden und das Restaurant geöffnet ist. Die beste Reisezeit im Winter ist von Februar bis April, da dann die besten Schneebedingungen vorzufinden sind.
Oqaatsut ist eine kleine Siedlung, bei der man nicht lange braucht, um von einem Ende zum anderen zu gelangen. Für Ausflüge in die Umgebung könnt ihr euch im Sommer am häufigsten zu Fuß, mit dem Kajak oder mit dem Boot und im Winter mit Hundeschlitten, Schneemobilen oder Schneeschuhen fortbewegen.

In Oqaatsut stehen ein Hotel und Hostelzimmer für Reisende zur Verfügung. Weiterhin kann man auch einen Aufenthalt bei einer einheimischen Gastfamilie arrangieren. Es ist auch möglich, überall am Rande der Stadt wild zu campen. Die besten Standorte befinden sich auf dem Hügel nördlich der Siedlung oder entlang des orangefarbenen Wanderwegs nach Ilulissat.
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Mit großen Eisbergen vor der Haustür und langsam vorbeischwimmenden Walen ist es verlockend, sich zurückzulehnen und die entspannte Atmosphäre in Oqaatsut zu genießen. Angelausrüstung, Hundeschlittenzubehör, trocknende Lodden – ihr wisst nie, worauf ihr stoßen könntet, wenn ihr langsam durch diese Siedlung in Nordgrönland wandert. Geht an die Küste und beobachtet, wie die Fischer den Fang einbringen oder besucht eine einheimische Familie auf einen Kaffemik (Kaffeetrinken mit Kuchen ), um euer Bild über den Alltag in dieser kleinen Ecke Grönlands zu vervollständigen. Kajakfahren in der Nähe von Oqaatsut bietet zwar ähnliche (Eisberge, Wale) aber auch andere Erfahrungen als die, welche Ilulissat bietet. Nutzt den Vorteil, dass weniger Menschen anwesend sind, um das einsame Paddeln zu genießen mit einem herrlichen Blick auf die malerischen und farbenfrohen Häuser von Oqaatsut. Ein beliebter Tagesausflug von Ilulissat aus ist es, speziell fürs Kajakfahren nach Oqaatsut zu kommen – eine Tour, die auch einen Besuch der Siedlung beinhaltet. Two kayakers in Oqaatsut. Photo by Mads Pihl Wenn ihr lieber an Land bleiben möchtet, geht in eine beliebige Richtung und wählt euer eigenes Wanderabenteuer in den Hügeln, die die Siedlung umgeben. Ihr könnt sogar die 21 km zurück nach Ilulissat auf dem gut markierten orangefarbenen Pfad wandern. Da es im Winter schwieriger ist Oqaatsut zu besuchen, seid ihr zu dieser Zeit wahrscheinlich die einzigen Gäste in der Siedlung, wenn ihr die Reise entweder mit Schneeschuhen, Skiern, Hundeschlitten oder Schneemobil unternehmt. Das Hinterland ist allein für euch und ihr werdet wahrscheinlich mit einzigartigen Nordlichtern aus der Dunkelheit der Siedlung heraus verwöhnt, da diese nur wenig künstliches Licht ausstrahlt.
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In Oqaatsut gibt es ein saisonales Restaurant, welches hochwertige Gerichte aus frischen grönländischen Zutaten serviert.
Ilulissat ist Heimat des von der UNESCO gelisteten Ilulissat-Eisfjords, wo Wale spielen und das Tapsen der Schlittenhundepfoten von den Eisbergen widerhallt – und die sind größer, als ihr euch sie vorstellen könnt.
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Ilulissat hat zwei große Supermärkte – Brugseni und Pisiffik – nahe des Kulturzentrums auf dem Weg hinaus zum Eisfjord gelegen. Die kleineren Supermärkte Spar und Akiki liegen näher am Hafen und es gibt weitere Shops und Kioske in anderen Teilen der Stadt.
Ilulissat ist einer der besten Orte, um in Grönland Souvenirs zu kaufen. Ihr könnt in einer Werkstatt in Hafennähe direkt bei den Kunsthandwerkern kaufen oder durch die vielfältige Kollektion bei The Glacier Shop, dem Ilulissat Museum, der Ilulissat Art Gallery, Ilulissat Boat Tours, World of Greenland Tours, IceCap Souvenirs und den drei großen Hotels stöbern.
Am besten solltet ihr eure eigene Camping- und Outdoorausrüstung mit nach Grönland bringen. Für unerwartete oder Last-Minute-Einkäufe könnt ihr bei Qalut Vónin, Brugseni, Pisiffik, Pilu Sport, Sportsmaster oder Knud Pedersen A/S vorbeischauen – je nachdem, was genau ihr sucht.
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Ilulissat ist eines der Hauptreiseziele in Grönland mit Direktflügen aus Reykjavik während der Sommermonate. Wenn ihr von Kopenhagen aus oder im Winter ankommt, werdet ihr über einen anderen Flughafen in Grönland, zunächst nach Kangerlussuaq oder Nuuk, reisen und dann einen anschließenden Inlandsflug nehmen. Flüge nach Ilulissat direkt gibt es an ausgewählten Wochentagen auch von Aasiaat, Qeqertarsuaq, Qaarsut, Saqqaq, Sisimiut und Upernavik aus.
Wenn ihr lieber über den Wasserweg reist, bietet sich Ilulissat im Sommer als wichtiger Kreuzfahrthafen an. Er ist für einige Monate im Jahr auch der nördlichste Hafen der Passagierfähre Sarfaq Ittuk und ist im regionalen Schiffsverkehr mit anderen Reisezielen in und um die Diskobucht verbunden.
Während die gigantischen Eisberge, nach denen Ilulissat benannt ist, das ganze Jahr über zu sehen sind, bieten sich folgende Reisezeiten für die entsprechenden Urlaubszwecke an: Januar – April (Hundeschlitten fahren, Schneemobil fahren, Schneeschuhwandern, Skifahren, Nordlichter), Juni – September (Wandern, Kajak fahren, Bootsausflüge, Angeln), Mai und Oktober – Dezember für Konferenzen in der Nebensaison (Ilulissat verfügt über ein 5-Sterne-Konferenzzentrum). Wenn ihr abenteuerlustige Läufer seid, interessiert ihr euch vielleicht auch für das dreitägige Kangia Race, das jeweils im Juni ausgetragen wird.
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Auch wenn die meisten Reisenden Ilulissat zu Fuß erkunden, ist es doch ganz schön weit verzweigt. Andere Optionen wären es, ein Fahrrad oder Auto zu mieten, ein Taxi zu rufen oder den Bus zu nehmen, der zu den Hauptverkehrszeiten alle 20 Minuten vorbeifährt und außerhalb dieser ungefähr alle 30-40 Minuten verkehrt. Die großen Hotels in Ilulissat bieten außerdem Shuttleservices zum Flughafen und ins Stadtzentrum an.
Der Lage von Ilulissat entsprechend, ist es für Exkursionen in der Gegend üblich, im Sommer per Boot oder zu Fuß und im Winter per Hundeschlitten, Schneemobil oder mit Schneeschuhen unterwegs zu sein.

Als Grönlands Hauptreiseziel für Urlaubende hat Ilulissat eine große Zahl an Übernachtungsmöglichkeiten im Angebot, von denen viele etwas außerhalb des Stadtzentrums liegen. Apartments, 3- und 4-Sterne-Hotelzimmer, B&Bs, Pensionen und Schlafsaalunterkünfte mit Gemeinschaftsbädern sind entsprechend eurer Budgets verfügbar.
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Die riesigen Eisberge, nach denen Ilulissat benannt ist, stehen völlig zu recht im Fokus jedes Besuchs von Ilulissat. Auf die natürliche Eisgalerie von einem der drei gutmarkierten Wanderwege hinunterzuschauen, den Hals auf einer Boots- oder Kajaktour nach den turmhohen Eisklippen emporzurecken, auf einem Panoramaflug die Vogelperspektive auf die in Eis gemeißelten Formen einzunehmen oder vielfältige Perspektiven durch die Routenwahl des Hundeschlittenführers zu vermischen: Es gibt weitreichende Möglichkeiten, den wahren Charakter von Ilulissats Eisbergen zu erfassen. Schaut und hört im Sommer genau auf den Blas der Wale, wenn ihr wandert, mit dem Boot oder Kajak fahrt, Ilulissat in Tagestouren oder auf einem mehrtägigen Ausflug entdeckt. Das könnt ihr sogar erleben, wenn ihr gerade im Hotel entspannt oder zu Abend esst. Die Giganten der Meere sind in den wärmeren Monaten genau so verbreitet, wie es die internationalen Besuchenden sind. Und sie kündigen ihren Aufenthaltsort laut an! Für die besten und nahen Eindrücke (während man aber stets die respektvolle Distanz wahrt), könnt ihr an einer Tour speziell fürs Whale Watching teilnehmen, die euch dorthin führt, wo die letzten Sichtungen stattfanden und euer Guide die Walarten vorstellt, die in der Diskobucht unterwegs sind. Whale watching tour near Ilulissat. Photo by Mads Pihl Die in der Mitternachtssonne gipfelnden endlosen Sommertage eignen sich perfekt fürs Angeln (Kabeljau und Rotbarsch – denkt vorher bitte daran, eine Angellizenz zu beantragen) und dafür, Ilulissats Umgebung zu Fuß zu entdecken. Der beliebteste Spaziergang führt über den Holzsteg zum Eisfjord und passiert das Sermermiut-Tal. Dieser Ort diente über tausende Jahre für unzählige Generationen von Inuit als Lebensstätte. Zeugnisse dieser Zeit können auf einer geführten Tour besichtigt werden. Außerdem gibt es noch zwei weitere, gutmarkierte Wanderwege, die es euch erlauben, unterschiedliche Details des Eisfjords zu entdecken. Ihr könnt euch sogar dafür anmelden, mit grönländischen Schlittenhunden wandern zu gehen. Two hikers on the boardwalk in Sermermiut by the Ilulissat Icefjord. Photo by Mads Pihl Der Eisfjord ändert seinen Charakter, wenn der erste Schnee fällt und das Meer zufriert. Auch wenn die Sonne es 6 Wochen des Jahres lang nicht über den Horizont schafft, sind die Tage von fortwährender Dämmerung gezeichnet, die einen geheimnisvollen Schleier über die Landschaft wirft. Begleitet professionelle Hundeschlittenführer für ein unvergessliches Erlebnis auf dem Hundeschlitten, wenn starke grönländische Schlittenhunde euch in dieser uralten Tradition durch die Landschaft ziehen. Diese Art des Transports wird von Jägern und einheimischen Familien immer noch favorisiert und zählt zu den Abenteuern der Big Arctic 5 für Besuchende von Grönlands Sehenswürdigkeiten. Tourists taking photos on a dogsledding trip in Ilulissat. Photo by Rebecca Gustafsson Wenn ihr Lust darauf habt, noch weiter rauszukommen und die wilde Natur auf einer Tagestour um Ilulissat zu erkunden, könnten Schneemobilexkursionen die Gelegenheit dafür sein. Aufgrund des Schutzstatus durch die UNESCO in Ilulissat sind Schneemobile direkt am Eisfjord nicht erlaubt. Sie bieten aber eine tolle Möglichkeit, um in der Hügellandschaft um Ilulissat herum einen Adrenalinkick zu erhalten. Weitere Winterabenteuer beinhalten Panoramaflüge, Eisfischen und Schneeschuhwandern – und Exkursionen hinaus in die dunkelsten Gegenden bei Ilulissat für die beste Sicht auf die magischen Nordlichter. Und auch wenn es schwierig ist, sich von den Höhepunkten der Natur in Ilulissat loszureißen, solltet ihr nicht Ilulissat selbst und ihre Bewohnerinnen und Bewohner vergessen, die so viel Interessantes zu berichten haben. Meldet euch nach eurer Ankunft so schnell wie möglich für einen Spaziergang durch Ilulissat an, um die kulturelle Bedeutung wahrzunehmen und ein bisschen über die Gegend zu lernen. Und nehmt einmal am Kaffemik – einer traditionellen Form der Zusammenkunft – bei einer einheimischen grönländischen Familie teil und genießt deren Gastfreundschaft bei Kaffee, Kuchen und Erzählungen über das Leben in Grönland.
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Während für viele der Hauptattraktionen um Ilulissat die Teilnahme an einer geführten Tour erforderlich ist, gibt es auch ein paar Optionen für diejenigen, die lieber ihr eigenes Ding machen möchten und in Ilulissat Ausflüge auf eigene Faust unternehmen wollen.
Das Ilulissat Icefjord Centre (Eröffnung: 2021) ist Treffpunkt für Einheimische wie Urlaubende und ein architektonisches Schmuckstück, das man nicht verpassen sollte. Entdeckt das Besucherzentrum, den Ausstellungs- und Unterhaltungsbereich, bevor ihr über das sanft abfallende, geschwungene Holzdach spaziert, das nun den Startpunkt des Holzstegs zum Ilulissat-Eisfjord bildet. Das Zentrum beinhaltet außerdem Konferenz- und Forschungseinrichtungen, welche die Bedeutung der Region für das Verständnis des globalen Klimawandels unterstreichen. Sie wurden gebaut, um Klimaforschende aus aller Welt zusammenzubringen.
Ein weiteres Wahrzeichen von Ilulissat ist aus wunderschönem Holz: die Zionskirche Ilulissat (oft auch als die Ilulissat-Kirche bezeichnet). Auch wenn sie abgesehen von Gottesdiensten keine allgemeinen Öffnungszeiten hat, macht ihr Ausblick auf die Meerseite mit den gigantischen durch die Diskobucht treibenden Eisbergen die Kirche zu einem der am meisten fotografierten Gebäude in Grönland.
The Ilulissat icefjord Centre. Photo by Adam Mork
Nicht weit von diesem Wahrzeichen liegt das Ilulissat Museum. Es befindet sich im alten Priesterseminar und zeigt eine Ausstellung über Polarexpeditionen (mit besonderem Schwerpunkt auf den bekanntesten Sohn der Stadt gerichtet – Knud Rasmussen) und die regionale Geschichte. Darin wird auch die Bedeutung des Sermermiut-Tals behandelt. Eine Erweiterung vom Museum in Ilulissat ist das Ilulissat Kunstmuseum, das direkt am Hafen in der alten Residenz eines Kolonialverwalters liegt. Hier findet ihr eine Dauerausstellung von Werken Emanuel A. Petersens (einem der produktivsten Maler Grönlands), wie auch Sonderausstellungen einheimischer und internationaler Künstlerinnen und Künstler.
The Ilulissat Art Museum. Photo – Filip Gielda
Und natürlich ist da immer und überall der Eisfjord. Im Ilulissat Icefjord Centre, könnt ihr mehr über die Geschichte des Eises und Eisfjords erfahren, und in welcher Hinsicht der Klimawandel Anwohner des Eisfjordes beeinflusst hat. Folgt nach eurem Besuch im Ilulissat Icefjord Centre dem Holzsteg als schnellsten und leichtesten Zugang, lauft die gelbe Route mit ihren Ausblicken über die Diskobucht oder folgt auf eurer Wanderung der blauen Route, die euch weiter entlang des Eisfjords und an Bergseen und eindrucksvollen Felsformationen vorbei zurück nach Ilulissat führt.
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Bei einer relativ großen Bevölkerung und hohen Zahlen an internationalen Gästen pro Jahr hat Ilulissat eine gute Auswahl an Restaurants und Cafés, die eine breite Vielfalt an Mahlzeiten anbieten. Im Sommer ist es auch einer der besten Orte in Grönland, um sich an einem der zahlreichen grönländischen Buffets zu verwöhnen – die Termine werden via Aushängen und Plakaten in der ganzen Stadt bekanntgegeben.
In Grönlands verstecktem Paradies bleibt die traditionelle Lebensform sichtbar, Moschusochsen streifen frei durch das Hinterland und abgeschiedene Gewässer bieten tolle Gelegenheiten zum Fischen.
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Qasigiannguit verfügt über einen Supermarkt von Pilersuisoq, der ein bisschen von allem vorrätig hat, außerdem gibt es mehrere kleine Kioske.
Eure Outdoor-Ausrüstung solltet ihr vollständig mitbringen, da der Supermarkt nur begrenzt einfache Zubehör im Angebot hat, das Kleidungsgeschäft Nea ist für zusätzliche Anziehsachen der beste Anlaufpunkt.
Souvenirs können im Geschäft von Diskobay Tours erworben werden, vielleicht auch in der Geschenkabteilung von Nea. Alternativ könnt ihr im Museum welche erwerben oder auch selbst herstellen.

Weitläufig umgeben von nichts als Natur, bietet Qasigiannguit einen einzigartigen Einblick in das Alltagsleben in Grönland von vor hunderten von Jahren. Mit kaum bekannten Wanderrouten, Moschusochsenherden, archäologischen Fundstätten, eindrucksvollen Gletschern und der spektakulären Diskobucht mit ihren unzähligen Walen und kirchturmhohen Eisbergen hat sich Qasigiannguit viele Geheimnisse bewahrt.
Es ist Zuhause des Vermittlungsprojekts ,Lebendige Siedlung’: Hier praktizieren Museumsfreiwillige das ganze Jahr über die Fertigkeiten ihrer Vorfahren, die zum Überleben im harten grönländischen Klima benötigt wurden, um diese wiederzuerlangen und zu perfektionieren. Diese Traditionen werden im Sommer durch Ausstellungen und Reenactments zum Leben erweckt und prägen dann das Bild dieser ansonsten modern ausgerichteten Stadt.
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Qasigiannguit liegt nördlich des Polarkreises an der Südostküste der Diskobucht. Es ist ein beliebter Hafen für Kreuzfahrtschiffe, kann aber auch sehr leicht individuell besucht werden. Internationale Besuchende müssen zunächst nach Ilulissat oder Aasiaat fliegen und dann den Helikopter (im Winter) nehmen, um den Qasigiannguit Heliport zu erreichen. Das restliche Jahr über gelangt man in die Stadt via Bootstransfer. Die Schiffe der DiskoLine fahren von Ilulissat oder Aasiaat direkt nach Qasigiannguit, ihr könnt aber auch ein Siedlungs-Hopping von anderen Orten in der Diskobucht aus unternehmen. DiskoBay Tours bietet Transfers von entweder Ilulissat oder Ilimanaq an, Qasigiannguit Tourism & Charter hat Transfers von Ilulissat und Aasiaat im Angebot.
Für Langstreckenwanderer gibt es die schöne Alternative, zu Fuß anzukommen. Es bedarf etwa 2 Tage moderaten Wanderns, um von Ilimanaq nach Qasigiannguit zu gelangen.
Die besten Reisezeiten für Qasigiannguit sind folgende: Juni – September (Wandern, Bootstouren, Whale Watching, Angeln), März – April und Juli – Oktober (Moschusjagd), Januar – April (Hundeschlitten, Schneeschuhe) und Oktober – März (Polarlichter sehen).
Qasigiannguit ist eine relativ kleine Stadt an der Diskobucht und die meisten Leute laufen einfach zu Fuß von A nach B. Für einen benötigten Transport stehen mehrere Taxis zur Verfügung und für die Übernachtungsgäste im Hotel Diskobay sind die Transfers zum/vom Heliport und Hafen inklusive.
Für Exkursionen in die Region sind im Sommer Boot und eigene Füße die häufigsten Transportmittel, im Winter nimmt man den Hundeschlitten.

Qasigiannguit verfügt über begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten, die von einem kleinen und komfortablen Hotel über ein Hostel mit Gemeinschaftsbädern bis zu Privatunterkünften rangieren. Ein guter Platz fürs Zelten liegt in Richtung des Fußballfelds und am Ausgangspunkt der gen Süden führenden Wanderrouten.
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Qasigiannguit vereint mit zahlreichen Outdoor-Abenteuern und intensiven Kulturerlebnissen die schönsten Unternehmungen aus beiden Welten. Nach eurer Ankunft an einem kulturellen Stadtspaziergang teilzunehmen, wird euch dabei helfen, Pläne zu schmieden und wird euch in die wunderbare Museumssammlung einführen. Geführte Touren erlauben euch zudem, die Schlittenhunde zu treffen und mehr über ihr Leben und ihre Bedeutung für das grönländische Volk zu erfahren, und bieten die Gelegenheit euch über die farbenfroh leuchtenden und detailreichen Nationaltrachten zu informieren. Den Winter über stellen die Tourismusanbieter von Qasigiannguit die längsten Hundeschlittenabenteuer in der Diskobuchtregion auf. Einheimische Jäger und Fischer reisen immer noch auf diese traditionelle Weise und während eine Tour von ein paar Stunden (ebenfalls im Angebot) euch einen Geschmack von diesem Erlebnis vermittelt, könnt ihr auf einem mehrtägigen Ausflug die besondere Bande zwischen Hundeschlittenführer und seinen Hunden so richtig wertschätzen. In warme Robbenfellkleidung gehüllt, führen euch diese ausgedehnten Touren in das Leben eines grönländischen Jägers ein und können euch etwa bis zum Saqqarleq-Gletscher oder den ganzen Weg nach Ilimanaq bringen. Sie bieten auch einige der besten Beobachtungsmöglichkeiten von Nordlichtern, da sie sich weit von den künstlichen Lichtern von Qasigiannguit entfernen. Ilimanaq – a setllement that can be reached from Qasigiannguit via boat or hike. Photo by Jessie B Evans Die endlosen Sommertage sind gefüllt mit Wanderexkursionen und Bootstouren. Nehmt an einer geführten Wanderung zu vielseitigen lokalen Aussichtspunkten teil, zu denen ein Wasserfall, der Strand von Kangerluluk (Paradise Bay), die Stelle, an welcher der See Tasersuaq auf den Eqalunnguit-Fjord trifft, und der Gipfel des Berges Qaqqarsuaq für Panoramablicke über Qasigiannguit und Diskobucht gehören. Alle diese Pfade sind gut markiert und können auch individuell gewandert werden, aber dann verpasst ihr die vielen Erzählungen und das lokale Wissen der Guides, die eine klassische Wanderung in ein vielfältiges und bereicherndes Erlebnis verwandeln können. Unterstützung für einen Thruhike als alternative Form, um Ilimanaq zu erreichen, wird ebenfalls angeboten. Hinaus aufs Wasser zu gehen, ist ein weiteres Kernelement eines Sommerurlaubs in Qasigiannguit. Die meisten Leute nehmen an einer Bootstour teil, die es ihnen erlaubt, Qeqertasussuk (wo viele Artefakte aus dem Qasigiannguit Museum entdeckt wurden), die verlassende Siedlung von Akulliit oder Kitsissunnguit zu besuchen – eine Inselgruppe, auf der Küstenseeschwalben und Tordalken brüten. Wer auch zum Angeln in Grönland ist, schätzt Kabeljau, Rotbarsch und Heilbutt als die häufigsten Fänge in dieser Gegend (bitte denkt daran, vorher eine Lizenz zum Fischen zu erwerben!). Auf jedem dieser Ausflüge gibt es die Chance, Wale und Robben zu beobachten, ihr könnt aber auch an einer spezialisierten Walbeobachtungstour teilnehmen, die euch direkt dorthin führt, wo diese herrlichen Tiere zum letzten Mal gesichtet wurden. A whale safari in the Disco Bay. Photo by Mads Pihl Für den ultimativen Tagesausflug im Sommer solltet ihr unbedingt Reisewege zu Wasser und an Land kombinieren, um den Saqqarleq-Gletscher zu besuchen. Rumpelt mit einem UTV durchs Hinterland, kreuzt mit einem Boot den See Tasiusaq in seiner ganzen Länge, reckt euren Hals nach den gigantischen Vogelfelsen und legt Steigeisen an, um auf einer kurzen Gletscherwanderung über diesen langsam fließenden Fluss aus Eis zu treten. Und schließlich solltet ihr noch eure Augen nach den Moschusochsen aufhalten, die nahe Qasigiannguit frei umherziehen. Auf kürzeren Wanderungen werden sie eher selten gesichtet, aber auf längeren Wanderungen ist es wahrscheinlicher, ihnen zu begegnen, wie auch auf den Jagdtouren nach Moschus. Eine gute Idee ist es, an einer Moschusochsensafari teilzunehmen, um die besten Chancen zu nutzen, diese massigen Tiere zu beobachten. Für Jäger ist die Trophäenjagd nach Moschusochsen nahe Qasigiannguit möglich.
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Das Qasigiannguit Museum erstreckt sich über einige der ältesten Kolonialgebäude der Stadt und beinhaltet eine traditionelle Torfhütte. Es zeigt, wie ein grönländisches Zuhause bis in die 1950er ausgesehen hat. Auch wenn ihr schon auf einem kulturellen Stadtspaziergang zu Besuch wart, lohnt es sich mehr Zeit zu verbringen und die Ausstellungen zu entdecken, die auf die Geschichte der Qasigiannguit-Gegend fokussieren.
Einer der Höhepunkte eines Besuches in Qasigiannguit ist die Initiative ,Lebendige Siedlung’. Sie erinnert an den Alltag im 17. und 18. Jahrhundert und will unter der einheimischen Bevölkerung traditionelle Praktiken wiederbeleben, um dieses kulturelle Wissen und seine Geschichte zu bewahren. Ihr könnt an fast jedem Tag in der Werkstatt vorbeischauen und den Leuten aus der Gemeinde dabei zuschauen, wie sie an vielfältigen Projekten arbeiten. Auf einem Sommerbesuch könnt ihr auch mit den Freiwilligen in Kontakt treten, die traditionelle Robbenfellkleidung tragen, um die Nachbildung eines sommerlichen Zeltlagers zu entdecken, wo in traditionelles Spielzeug, Kunsthandwerk und Werkzeug eingeführt wird, traditionelle Kochutensilien und das grönländische Kajak und das Umiaq (ein deutlich größeres Boot, das von Frauen gerudert wurde) zum Transport verwendet werden.
Für die Outdoor-Begeisterten sind viele der geführten Wanderstrecken gut markiert und können auf eigene Faust beschritten werden. Folgt der roten Route nach Nuussuaq (1,5 Std.), der gelben Route nach Eqalunnguit (4 Std.), erst der gelben und dann der grünen Route zum Wasserfall (5 Std.), der blauen Route nach Kangerluluk (3 Std.) und der orangenen Route zum Berggipfel (6 Std.).
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Qasigiannguit, Poul Egedesvej 24,3951,
Phone: +299 91 46 47 / +299 52 31 14More information
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Wenn ihr in Qasigiannguit auswärts zu Abend essen möchtet, habt ihr zwei Auswahlmöglichkeiten. Saisonale Speisen aus frischen, lokalen Produkten gibt es im Hotelrestaurant, Sandwiches, Burger und Pizza in Lyra’s Cafe. Wer im Hostel übernachtet, kann dort selber kochen, für einen Drink schaut ihr bei Uilu Baari vorbei.
Die in Grönland einzigartigen schwarzen Sandstrände und Vulkangesteinformationen von Qeqertarsuaq bieten spezielle Möglichkeiten zur Walbeobachtung und zum Wandern in der Diskobucht.
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Qeqertarsuaq verfügt über einen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem von allem etwas angeboten wird (einschließlich begrenzter Grundausstattung für Camping), sowie über den Amiisoq- Supermarkt.
Souvenirs werden oft in der Nähe des Supermarkts im Zentrum der Stadt verkauft. Wir empfehlen aber auch einen kurzen Spaziergang zum Kuannit Art Studio in Qeqertarsuaq um hochwertige, originelle Kreationen eines lokalen Künstlers zu entdecken.

Qeqertarsuaq ist in ganz Grönland einzigartig. Mit seinen schwarzen Sandstränden, die mit kleinen funkelnden Eisfragmenten übersät sind, hohen rotschwarzen Bergen, die sich steil über den farbenfrohen Gebäuden erheben, einem unglaublich üppigen Hinterland, in dem mehr als die Hälfte der grönländischen Pflanzenarten vorkommt und künstlerisch verdrehten Basaltgesteinsäulen ist Qeqertarsuaq Grönlands einzige Vulkanregion.
Insbesondere Wanderer werden von der ungewöhnlichen Geologie und den farbenfrohen Landschaften rund um Qeqertarsuaq angezogen, die auch Sitzplätze in der ersten Reihe für die Beobachtung von riesigen Eisbergen und einige der besten Walbeobachtungsstellen in der Diskobucht bieten.
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Qeqertarsuaq liegt auf der gegenüberliegenden Seite der Diskobucht zu Ilulissat und befindet sich auf der Diskoinsel. Internationale Besucher müssen zuerst nach Ilulissat fliegen und dann einen Hubschrauber (das ganze Jahr) oder einen Bootstransfer (Sommer) von dort aus nehmen, um die Stadt zu erreichen.
DiskoLine fährt direkt von Ilulissat oder Aasiaat nach Qeqertarsuaq, aber man kann es auch von anderen Siedlungen in der Diskobucht aus erreichen. Qeqertarsuaq ist zwischen Mai und Dezember auch eine der Anlegestellen für die Passagierfähre Sarfaq Ittuk.
Die besten Zeiten für einen Besuch in Qeqertarsuaq sind: Juni – September (Wandern, Segeln, Walbeobachtungen), Januar – April (Hundeschlitten fahren, Walbeobachtungen) und Oktober – März (Nordlichter). Besucher im Herbst und Winter sollten sich bewusst sein, dass unvorhersehbares Wetter zu Verzögerungen führen kann.
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Qeqertarsuaq ist eine kleine Stadt, in der man einfach überall hin laufen kann. All diejenigen, die sich schneller fortbewegen möchten, können sich auch Mountainbikes mieten. Sowohl das Disko Island Hotel als auch die Unterkünfte in Kristian Lyberth bieten Besuchern einen Transfer zum/vom Hafen/Hubschrauberlandeplatz (Heliport).
Für Ausflüge in die Umgebung Qeqertarsuaqs ist die häufigste Art sich fortzubewegen im Sommer mit dem Boot oder zu Fuß und im Winter mit Hundeschlitten oder Schneeschuhen.

Qeqertarsuaq verfügt über ein Hotel mit einer Mischung aus Privatzimmern und Gemeinschaftsunterkünften. Es gibt auch mehrere Einheimische, die ganze Häuser privat vermieten und man kann überall außerhalb der Stadt kostenlos campen.
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Qeqertarsuaq wird in erster Linie in den Sommermonaten besucht, in denen Wandern die beliebteste Aktivität ist. Mehrere gut markierte Wanderwege führen zu einem Aussichtspunkt für Walbeobachter (1 Stunde), einem großen Wasserfall in Qorlortorsuaq (1,5 Stunden, leicht), den verdrehten Basaltsäulen und der reichlich vorkommenden Angelica, einem Kraut, auch Engelwurzel genannt, in Kuannit (halbtägige Tour, mittelmäßig schwer ) und den Berggipfeln, die hinter Qeqertarsuaq liegen und auf denen sich der Lyngmark-Gletscher befindet (Tagestour, schwierig). Während all diese Ausflüge in Qeqertarsuaq unabhängig voneinander durchgeführt werden können, könnt ihr bei einer geführten Tour mehr über die einzigartige Natur der Insel erfahren. Dies beinhaltet auch, dass ihr in der Lodge am Fuße des Lyngmark-Gletschers übernachten könnt und dabei einen unvergleichlichen Blick über die Diskobucht habt. Weitere Sommerausflüge sind Stadtrundgänge, bei denen wichtige Plätze in Qeqertarsuaq hervorgehoben werden, Walbeobachtungen zwischen den riesigen Eisbergen in der Diskobucht und ein ganztägiger Ausflug nach Kangerluk – einer kleinen Siedlung mit weniger als 50 Einwohnern und dem einzigen anderen bewohnten Ort auf der Diskoinsel. Nicht viele Leute besuchen Qeqertarsuaq im Winter, aber es gibt kurze, einführende Hundeschlittenausflüge und ein Schneemobilabenteuer, wenn ihr wegen des Schnee dorthin reist. Es besteht auch die Möglichkeit, den Grönlandwal in Grönland überwintern zu sehen. Wenn ihr Glück habt, könnt ihr sogar die Beluga und den selten zu beobachtenden Narwal sehen!
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Qeqertarsuaq ist eine Oase für Individualreisende, die die Natur genießen und einfach nur ihr eigenes Ding machen wollen. Es ist einfach, dem roten Wanderweg zum Wasserfall, dem gelben Weg nach Kuannit oder dem blauen Weg zum Lyngmark-Gletscher zu folgen, da alle gut markiert sind und vom Stadtrand aus beginnen. Erfahrene Wanderer können sich auch auf nicht markierten Wegen weiter wagen, einschließlich der Erkundung des schönen und erstaunlich üppigen Blæsedalen-Tals.
Erfahrt im Museum mehr über die Geschichte von Qeqertarsuaq, bevor ihr am schwarzen Sandstrand entlang zum wunderschönen Kolonialgebäude geht, in dem sich die Arktisstation der Universität Kopenhagen befindet. Erklimmt einen der Hügel in der Nähe und genießt einen atemberaubenden Blick über den hellgrünen Kunstrasen des Qeqertarsuaq-Fußballfelds (Fußball ist in Grönland sehr beliebt), welches sich vor dem tiefen Blau der Diskobucht und ihren strahlend weißen Eisbergen befindet.
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Qeqertarsuaq, Ph Rosendahlip Aqqutaa 9,3953,
Phone: +299 92 16 28More informationQeqertarsuaq, M.P. Porsidlip Aqq. 3,3953,
Phone: (+299) 921 547 or (+299) 921 550More information
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Viele der Unterkunftsmöglichkeiten in Qeqertarsuaq bieten die Möglichkeit, für sich selbst zu kochen. Wenn ihr jedoch im Hotel übernachtet oder euch einen Abend im Restaurant gönnen möchtet, serviert das gehobene Hotelrestaurant in Qeqertarsuaq beeindruckende Gourmetgerichte aus lokalen Zutaten. Wer nach einem schnellen Snack, Kaffee oder Smoothie sucht, geht alternativ die Straße hinauf zum örtlichen Café.
Inmitten verspielter Wale, tausend Inseln und kleiner bunte Häuser befindet sich versteckt eine beeindruckende Sammlung individueller Kunstwerke am Rande der Diskobucht in Aasiaat.
Quick facts
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Aasiaat hat zwei Supermärkte – Pisiffik und Pilersuisoq – sowie mehrere kleinere Kioske und Boutiquen. Campingausrüstung solltet ihr mitbringen, aber eine Grundausstattung für Camping gibt es in einem kleinen Laden namens Anuni und die Treppen hinauf im Pisiffik.
Für Souvenirs solltet ihr das Hotel Aasiaat Seamen’s Home und das Museum besuchen.

Das „Land der tausend Inseln“ und fast ebenso vieler Wale empfängt weniger menschliche Besucher als viele der kleineren Siedlungen in der Diskobucht. Dies, obwohl sie die fünftgrößte Stadt Grönlands ist und unerwartete Galerien berühmter und weniger berühmter Kunstwerke beherbergt.
Das Herz eines Archipels aus tief liegenden Inseln, was Aasiaat an vertikaler Höhe fehlt, macht es mit seiner riesigen Küstenlinie wett. Komplizierte Wasserwege, die im Winter zufrieren, bieten sowohl Sommer- als auch Winterwalen Schutz und werden zu Labyrinthen, die ihr mit dem Boot, Kajak oder Hundeschlitten erkunden könnt, während grönländische Schlittenhunde zwischen den bunten Häusern nach Schnee und Eis heulen.
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Aasiaat liegt auf einer Insel im südwestlichen Teil der Diskobucht. Internationale und inländische Besucher können Aasiaat erreichen, indem sie in Kangerlussuaq oder Ilulissat auf einen Direktflug umsteigen.
Die meiste Zeit des Jahres kann man Aasiaat auch auf dem Seeweg erreichen. Es ist einer der Häfen entlang der Route der Passagierfähre Sarfaq Ittuk. Weiterhin ist es auch möglich, mit lokalen Transfers von anderen Orten aus in der Diskobucht anzukommen.
Die besten Jahreszeiten für einen Besuch sind Februar – April (Hundeschlittenfahren, Schneeschuhwandern, Skifahren, Nordlichter) und Juni – September (Wandern, Bootstouren, Walbeobachtung, Angeln). Mai und Oktober – Januar sind geeignet für Konferenzen außerhalb der Saison.
Die Veranstaltungen in Aasiaat sind der Midnight Sun Marathon (Mitternachts-Marathon), der normalerweise jeden Juni stattfindet, und das Nipiaa Rock Festival im August.
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Obwohl Aasiaat ziemlich weitläufig ist, könnt ihr die meisten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten vom Zentrum aus zu Fuß erreichen. Wenn ihr schneller reisen möchtet, könnt ihr auch Fahrräder mieten. Um mit Gepäck zum Flughafen zu gelangen, müsst ihr ein Taxi rufen.
Für Ausflüge in die Umgebung ist die Fortbewegung mit dem Boot und zu Fuß (Sommer) sowie mit dem Hundeschlitten, Ski oder Schneeschuhen (Winter) zu empfehlen.

Aasiaat bietet eine kleine Anzahl von Unterkunftsmöglichkeiten, die von komfortablen Hotelzimmern bis hin zu einfacheren Zimmern mit Gemeinschaftsbad und B&B mit einheimischen Familien reichen. Es stehen auch Konferenzeinrichtungen zur Verfügung.
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Der beste Weg Aasiaat zu erleben besteht darin, dem Beispiel der Einheimischen zu folgen. Im Sommer bedeutet dies, sich auf das Wasser zu begeben, um die ausgedehnte Küste zu erkunden, die Tausende von Inseln des Aasiaat-Archipels umfasst. Segeln oder Kajak fahren in Aasiaat, vorbei an den riesigen Eisbergen, die ihren Weg über den Ilulissat-Eisfjord gefunden haben, den Walfriedhof besuchen, ein Bad in der warmen Quelle auf dem Weg zu Erkundungen und Wanderungen auf der einsamen Insel nehmen. (Die weiteste Wanderung hat eine verlassene Siedlung namens Manermiut an der Westspitze zum Ziel.) Oder ihr verbringt einfach ein paar Stunden damit, das tägliche Leben in einer der beiden kleinen Siedlungen in der Nähe von Aasiaat aufzusaugen. Dann fangt euer eigenes Abendessen bei einem Angelausflug, bei dem ihr wahrscheinlich Kabeljau, Seewolf, Rotbarsch oder grönländischen Heilbutt angelt könnt. Stellt sicher, dass ihr zuerst einen Angelschein kauft. Die andere beliebte Freizeitbeschäftigung der Einheimischen in Aasiaat ist die ganzjährige Walbeobachtung. Winterwale wie der Grönlandwal besuchen die Gewässer um Aasiaat wenn alle anderen nach Süden gewandert sind. Dann überlassen sie ihr Territorium den Zwerg-, Finn- und verspielten Buckelwalen, die im Sommer für einige Monate auftauchen und oft ganz in der Nähe der Walstadt Disko Bay zu sehen sind. Whale safari in the Disko Bay region. Photo by Mads Pihl Eine der besten Möglichkeiten, um diesen erstaunlichen Tieren nahe zu kommen und die Tausenden von Inseln rund um Aasiaat zu erkunden, ist ein Kajak zu mieten. Man weiß nie, was man entdecken wird, wenn man durch die geschützten Wasserwege des Archipels paddelt, sich umsieht, wo immer es interessant aussieht und auf einer Privatinsel zeltet. Wenn der Schnee kommt und das Meer in Aasiaat zufriert tauschen die Einheimischen ihre Wanderschuhe gegen Skier (wöchentlich neue Loipen) oder Schneeschuhe und parken ihre Boote, um ihre Schlittenhunde freizulassen. An jedem beliebigen Tag könnt ihr euch den lokalen Fischern in Aasiaat anschließen, die an Löchern im Meereis sitzen und auf ihren Fang warten. Oder genießt den Nervenkitzel eines traditionellen Hundeschlittenausflugs, um die Gegend um Aasiaat zu erkunden, wie es die Inuit seit Tausenden von Jahren tun. In den langen Nächten müsst ihr dann einfach nach draußen gehen, um die magischen Nordlichter zu bestaunen die über euch tanzen Obwohl es sich lohnt, wenn ihr euch ein wenig vom Stadtzentrum in Aasiaat entfernt, wo es die besten (dunkelsten) Aussichten gibt. Weiterlesen
Wenn ihr nicht auf dem Wasser unterwegs seid oder grönländischen Schlittenhunden hinterherlauft, ist Aasiaat selbst eine interessante Stadt, die es zu erkunden gilt.
Macht einen Spaziergang entlang des Hafens in Richtung Seamen’s Home um zu sehen, welche Schiffe im Hafen liegen und seht den Schiffsbauern bei der Reparatur der Boote zu.
Kunstliebhaber sollten durch Aasiaat schlendern um die riesigen Wandgemälde und fein gearbeiteten Skulpturen zu entdecken, die an dunklen Orten und der Witterung ausgesetzt versteckt sind. offen für die Elemente liegen. Die am leichtesten zu findende ist eine Skulptur der dänischen Königsfamilie, die außerhalb der großen schwarzen Kirche in Aasiaat steht. Begebt euch hinein, um ein Modell eines traditionellen Frauenboots zu betrachten, welches von der Decke hängt und mehrere Gemälde an der Rückwand, die verschiedene religiöse Geschichten darstellen. Geht dann den Hügel hinauf zur Aasiaat-Montagehalle, in der 21 Gemälde des berühmten dänischen Künstlers Per Kirkeby ausgestellt sind. Entstanden während eines 3-monatigen Besuchs im Jahr 1969, werden sie von wenigen gesehen, aber es wird gemunkelt, dass sie ein kleines Vermögen wert sind! Die lokale Bingo-Spieler-Community in Aasiaat freut sich immer, dieses versteckte kulturelle Juwel mit Reisenden aus der ganzen Welt zu teilen.
Paintings By Per Kirkeby In Aasiaat. Photo – Filip Gielda
Für Geschichtsinteressierte bietet das Aasiaat-Museum eine Fülle von Informationen über die Region und eine der besten Ausstellungen zum Thema Kajakfahren und Hundeschlittenfahren von allen Museen in Grönland. Ihr könnt hier auch nach einem traditionellen Torfhaus fragen, welches sich auf dem Hügel in der Nähe der Kirche befindet.
The Museum in Aasiaat. Photo – Aningaaq R. Carlsen
Das Museum in Aasiaat ist in der alten Gouverneursresidenz von 1860 untergebracht, einem von mehreren Kolonialgebäuden, die sich vom Hafen entlang der Diskobucht erstrecken. Sehenswert ist auch die alte Mädchenschule, heute die öffentliche Bibliothek von Aasiaat. Geht an den endlosen Wohnblöcken vorbei (denkt daran, nach den Wandgemälden zu suchen), um dieses atemberaubend schöne Kolonialgebäude zu entdecken, das sich oft perfekt in dem kleinen flachen See an seinem Fuß spiegelt.
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Aasiaat, Niels Egedesvej 2,3950,
Phone: +299 89 47 61 / +299 89 25 97More information
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Aasiaat hat eine Handvoll Restaurants, darunter preisgünstiges Essen im Cafeteria-Stil, Café-Gerichte, thailändisches Essen und Fast Food.
Das grönländische Inlandeis, eindrucksvolle Gletscher und arktische Wildtiere innerhalb einer von der UNESCO geschützten Region liegen in Kangerlussuaq nur einen Steinwurf vom Stadtzentrum entfernt.
Quick facts
Nützliche Informationen
Kangerlussuaq verfügt über einen Supermarkt der Kette Pilersuisoq nahe des Flughafenterminals, außerdem gibt es einen kleineren Lebensmittelladen auf der anderen Seite der Landebahn. Gas fürs Camping bekommt man normalerweise an beiden Orten und ihr könnt auch begrenzt einfache Ausrüstungsgegenstände fürs Zelten erwerben. Trotzdem ist es am besten, die eigene Ausrüstung mitzubringen.
Als Tor nach Grönland ist Kangerlussuaq nicht arm an Boutiquen für Souvenirjäger. Niviarsiaq, By Heart und Vivi’s Shop liegen alle innerhalb oder sehr nah am Flughafenterminal, in der Polar Lodge werden ebenfalls Souvenirs verkauft.
Der Flughafen in Kangerlussuaq ist der einzige Flughafen, der kostenloses Internet in Grönland anbietet. Das kostenlose Wifi umfasst ein Datenvolumen von 100 MB. Reisende können das kostenlose Internet über MIT FREE WIFI nutzen oder einen QR-Code am Flughafen scannen.

Mit dem weltweit zweitgrößten Eisschild direkt vor der Tür und Herden von arktischem Wild, die frei durch das Hinterland streifen, welches von der UNESCO als Welterbe gelistet wird, ist Kangerlussuaq so viel mehr als nur ein einfacher Transit-Zwischenstopp auf eurem Weg nach irgendwo anders in Grönland. Hier bietet sich die Gelegenheit, in eine andere Welt einzutreten.
Dies ist eine Welt aus strahlend blauen Schmelzwasserseen, Gletscherspalten, Gletschern und viel mehr Eis, als ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt! Eine Welt, in der Jäger immer noch Großwild ausspähen. Eine Welt, in der die Nordlichter während der Wintermonate über den Köpfen tanzen und ganz leicht den Mond überstrahlen. Eine Welt, die ursprünglich als US-Militärbasis (Sondrestrom Air Base) während des 2. Weltkriegs entstand und in der ihr weiterhin in sanierten ehemaligen Militärbaracken übernachten könnt.
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Kangerlussuaq liegt knapp nördlich vom Polarkreis und bietet Flugverbindungen zu mehreren Zielen in Grönland.
Ab dem 17. März 2025 bietet Air Greenland in Zusammenarbeit mit Albatros Arctic Circle Direktflüge zwischen Kangerlussuaq und Kopenhagen an. Diese Flüge werden zweimal wöchentlich bis zum 16. Oktober durchgeführt. Mehr lessen →
Wenn ihr bereits in Grönland seid, könnt ihr direkt von Kangerlussuaq nach Nuuk, Sisimiut, Ilulissat und Narsarsuaq fliegen. Disse flyvninger er tilgængelige i 7 måneder om året. Tjek Air Greenlands hjemmeside for de mest opdaterede flytider og informationer. Flüge von anderen Städten und Siedlungen sind über eines dieser Ziele mit dem Flughafen Kangerlussuaq verbunden.
Kangerlussuaq ist ein ganzjähriges Reiseziel, an dem ihr fast zu jeder Zeit Moschusochsen beobachten, das Inlandeis besuchen und auf einen Panoramaflug gehen könnt. Für andere Aktivitäten eignen sich die folgenden Zeiten am besten für einen Besuch: Januar – April (Hundeschlitten, Eisfischen, Nordlichter), März – April (Winterjagd), Mai – September (Wandern, Kajak, Angeln), Juli – Oktober (Sommerjagd) und Oktober – Januar für Konferenzen außerhalb der Saison.
Der Polar Circle Marathon (von dem ein Teil der Strecke über Grönlands Inlandeis selbst führt) findet jedes Jahr im April oder Oktober statt und das jährliche Running of the Moskus jeweils im Oktober.
Kangerlussuaq erstreckt sich über beide Seiten der Landebahn, weshalb es eine Weile dauern kann, von einer Seite der Stadt zur anderen zu laufen. Alternativ könnt ihr, den von der Kommune Qeqqata betriebenen Bus nehmen, der ungefähr alle 30 Minuten an den einzelnen Haltestellen vorbeifährt – eine der Haltestellen befindet sich direkt vor dem Flughafen gegenüber den Souvenirläden. Beachtet hier aber, dass ihr euer Busticket nur in bar bezahlen könnt (ein Ticket kostet 12 DKK). Wechselgeld gibt es im Bus auch. Eine weitere Alternative wäre, euren Transfer über den Betreiber eurer Unterkunft arrangieren zu lassen.

Die meisten Exkursionen in die Umgebung beinhalten einen Transfer aus der Stadt hinaus, womit ihr nicht völlig enthusiastisch und ausdauernd fürs Wandern sein müsst, um an ihnen teilzunehmen. Über die Anbieter Arctic Ice Tours, Albatros Arctic Circle und Kang Mini Tours ist es zudem möglich, private Transporte zu buchen.

Kangerlussuaq bietet trotz seiner kleinen Größe eine Vielzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Gäste können zwischen einem modernen Hotel mit Konferenzzentrum, renovierten Schlafsälen aus der Zeit als Luftstützpunkt während des Zweiten Weltkriegs und Schlafsaalunterkünften mit Gemeinschaftsbädern wählen. Es gibt einen ausgewiesenen Zeltplatz (auf der Polarroute des Arctic Circle Trail) in der Nähe der Polar Lodge Kangerlussuaq, aber ihr könnt auch überall außerhalb der Stadtgrenzen euer Zelt aufschlagen.
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Für die meisten Leute ist der unwidersprochene Höhepunkt des Stopovers in Kangerlussuaq, das grönländische Inlandeis bei Point 660 zu besuchen. Das Gefühl der rauen Naturgewalt und zu realisieren, wie klein und verwundbar wir sind, hinterlässt einen unauslöschlichen Eindruck, wenn ihr auf der ganz westlichen Kante dieser riesigen Ausdehnung von Eis steht. Ihr könnt euch sogar vom Geist der großen Entdecker der Arktis leiten lassen, den Komfort der Gemütlichkeit hinter euch lassen und eine oder mehrere Nächte auf der zugefrorenen Wüste des Inlandeises selbst zelten. Wer mehr Zeit hat, kombiniert diese Exkursion häufig mit einem Besuch dort, wo das Inlandeis vom hohen Plateau des Russell-Gletschers hinunterstürzt. Wenn ihr Geduld mitbringt, werdet ihr oft mit Eisbrocken belohnt, die von der 60 m hohen Wand aus zerklüftetem Eis in die Stromschnelle zu ihren Füßen stürzen. Glacier walking on the Greenland Ice Sheet near Kangerlussuaq. Photo by Mads Pihl Der bei Kangerlussuaq gelegene Gletscher ist in seiner Abgeschiedenheit auch der perfekte Ort, um ein waches Auge auf Moschusherden zu richten, da Moschusochsen in Grönland häufig in dieser Region gesichtet werden und hier frei herumstreifen. Alternativ könnt ihr an einem spezifischen Ausflug für Tierbeobachtungen teilnehmen, der euch zu den wahrscheinlichsten Orten führt, an denen man diese gewaltigen Tiere sehen kann und zusätzlich noch Rentiere (Karibu), Schneehasen, Polarfüchse und verschiedene Vogelarten. Der Russell-Gletscher ist zudem beliebter Ausgangspunkt für eine erweiterte Wanderung des Arctic Circle Trail (ACT). Der ACT (Grönlands berühmteste Distanzwanderstrecke) verläuft über 160 km zwischen Kangerlussuaq und Sisimiut. Besonders leidenschaftlich Wandernde (und Fat-Bikers oder Skifahrende im Winter) können noch ein paar zusätzliche Kilometer hinzufügen und den ganzen Weg vom Inlandeis bis ans Meer wandern. Andere Sommeraktivitäten beinhalten verschiedene kürzere Tageswanderungen (die zum Granatfjeldet/Granat-Berg und Sugarloaf Bjerget/Zuckerhut-Berg sind die beliebtesten), Kajakfahren auf dem Lake Ferguson/Lake Tasersuatsiaq (mit Abendessen im Roklubben Restaurant als Belohnung für die Anstrengung) und Angeln entweder im Kangerlussuaq-Fjord oder in den Flüssen, die für ihre hohe Konzentration an Seesaiblingen bekannt sind. Denkt bitte daran, vorher eine Lizenz fürs Fischen zu erwerben! People enjoying a day in the sun by the Russell Glacier. Photo – Mads Pihl Im Winter donnern die Pfoten der grönländischen Schlittenhunde über das Hinterland von Kangerlussuaq, wenn sie Jäger, Fischer und nun auch Touristen auf dieselbe Art transportieren, wie es schon seit tausenden Jahren geschieht. Mit über 1.000 Exkursionen pro Saison zwischen ein paar Stunden bis zu mehreren Tagen (ihr könnt mit dem Hundeschlitten sogar den ganzen Weg bis nach Sisimiut fahren) ist Kangerlussuaq einer der besten Orte in Grönland, um diese alte Variante des Wintertransports zu erleben. Fahrt mit dem Hundeschlitten hinaus zu einem erstklassigen Punkt fürs Eisfischen oder einfach nur auf eine kurze Tour im offenen Terrain von Grönlands jüngst von der UNESCO gelistetem Gebiet, um die starken Bande zu erfahren, die auch heute noch zwischen den Grönländern und ihren Hunden existieren. Im Winter könnt ihr per Hundeschlitten auch auf Moschusochsenjagd gehen. Es gibt zwei Hauptjagdzeiten über das Jahr (März – April und Juli – Oktober) für diejenigen, die diesen Sport praktizieren. Auch wenn die Jagd zur grönländischen Lebensweise dazugehört, wird sie sehr klar reguliert. Es ist zwingend erforderlich, an einer registrierten Jagdreise teilzunehmen, die von einem Guide geführt wird, um zu den besten Jagdgründen zu führen und über ethische und nachhaltige Jagdpraktiken in Grönland zu unterrichten. Zurück in der Stadt solltet ihr es auf keinen Fall verpassen, bei der Boutique „By Heart“ haltzumachen und nachzuschauen, ob dort Einführungen in die Arbeit mit Moschuswolle oder ein traditionelles Kaffemik stattfinden. Nehmt außerdem an einer Stadtführung teil, um mehr über die (nicht nur) amerikanische Geschichte der kleinen Stadt im Inland zu erfahren.
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In der Aurora-Zone gelegen, mit mehr als 300 sternenklaren Nächten pro Jahr, ist Kangerlussuaq einer der besten Orte in der Arktis, um Nordlichter in der Wintersaison (Oktober – April) zu beobachten. Die kleine Größe der Stadt und die geringe Lichtverschmutzung machen aus, dass ihr die Nordlichter oft schon sehr klar direkt aus dem Stadtzentrum sichten könnt. Trotzdem und für noch klarere Blicke solltet ihr einfach 15 Minuten in irgendeine Richtung spazieren, wo es noch dunkler ist und die Farben der Aurora borealis am Sternenhimmel hervorstechen. Alternativ könnt ihr in Kangerlussuaq Ausflüge zu den besonders dunklen Stellen buchen.
Wandert auf einen der nahegelegenen Berggipfel, um einen Blick aus der Vogelperspektive auf Kangerlussuaq zu werfen. Wer mehr Erfahrung mitbringt, kann die Berge und Täler der weiten Wildnis entdecken, die sich vom Inlandeis bis nach Sisimiut erstreckt. Grenzen setzen euch nur die Menge an Gepäck, die ihr tragen könnt, und wie viel Energie ihr bereit seid zu geben.
Wer sich für Geschichte interessiert, sollte auf jeden Fall das Kangerlussuaq Museum besuchen, das sich auf die Geschichte der Stadt als US-Militärbasis und die anschließende Umwandlung in Grönlands Hauptverkehrsknotenpunkt konzentriert. Es ist ein großartiger Ort, um ein bisschen über die Stadt zu lernen und dann noch besser den Baustil und die Infrastruktur wertzuschätzen, die euch während eures Aufenthalts in der Stadt begegnen.
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Kangerlussuaq, C/O Erik Lomholt-Bek Boks 29,3910,
Phone: (+299) 522 514More information
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Ob ihr ein 3-Gänge-Menü der Gourmetklasse, ein traditionelles grönländisches Buffet, erstklassige Café-Speisen oder einfache Snacks genießen wollt – in Kangerlussuaq werdet ihr das richtige finden. Während sich die meisten Einrichtungen im Flughafengebäude befinden, gibt es einige wenige Optionen an der Südseite der Landebahn und ein hervorragend bewertetes Restaurant, das den Lake Ferguson überblickt.
Am Ende des Polarkreisweges in Sisimiut gibt es endlose Outdoor-Abenteuer und sowohl traditionelle als auch moderne Kultur.
Quick facts
Nützliche Informationen
Sisimiut hat zwei große Supermärkte (Brugseni, Pisiffik) im Hauptteil der Stadt sowie mehrere kleinere Lebensmittelgeschäfte in anderen Teilen der Stadt.
Für eine große Auswahl an Souvenirs sind das Hotel Sisimiut, das Hotel Sisimiut Seamen’s Home und Mersortarfik Panigiit (spezialisiert auf Robbenfellprodukte und grönländische Mineralien) die besten Optionen. Alternativ könnt ihr direkt bei den Handwerkern in der Handwerkerwerkstatt Savituut, im Hafen oder im Sisimiut-Laden Qiviut (Moschusochsenwolle) in der Nähe des Museums einkaufen.
Obwohl Sisimiut eine Reihe von Camping- und Outdoor-Geräten zur Verfügung hat, ist es am besten, so viel wie möglich mitzubringen. Die besten Einkaufsmöglichkeiten sind Sisimiut Outdoor und Sisimiut Sport. In Sirius Greenland, Stark und den beiden großen Supermärkten gibt es jedoch auch begrenzte und Basis- Campingbedarfsartikel.

Naturwesen. Das fasst Sisimiuts Ruf als grönländisches Zentrum für Abenteuerreisen in einem Wort zusammen. Die weiten Täler und steilen Berge locken Wanderer und Langläufer aus aller Welt in ihr spektakuläres Hinterland und versprechen unvergleichliche Aussichten und die Freiheit, durch das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Gebiet Aasivissuit – Nipisat zu streifen.
Neben der Wildnis ist Sisimiut die zweitgrößte Stadt Grönlands und ein Kontrast zwischen moderner Kultur und alten Traditionen. Reist wie die Inuit und erlebt tagsüber Grönlands einzigartige Schlittenhundekultur. Tauscht dann eure Robbenfell-Oberbekleidung aus und zieht euer bestes Outfit an, um abends eine moderne künstlerische Aufführung im Taseralik Culture Center in Sisimiut zu besuchen.
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Sisimiut liegt direkt über dem Polarkreis an der Westküste Grönlands. Es gibt keine internationalen Direktflüge, daher müsst ihr zuerst nach Kangerlussuaq (von Kopenhagen) oder Nuuk (von Reykjavik) und dann von dort nach Sisimiut fliegen. Wenn ihr bereits in Grönland seid, könnt ihr möglicherweise einen Flug von Ilulissat, Nuuk oder Kangerlussuaq finden, der auf dem Weg zu einem anderen Ort in Sisimiut landet.
Wenn ihr lieber auf dem Seeweg reisen möchtet, könnt ihr die Passagierfähre Sarfaq Ittuk nehmen, die wöchentlich eine Hin- und Rückfahrt von Südgrönland zur Diskobucht entlang der Westküste anbietet. Für ein umfassenderes Erlebnis ist Sisimiut einer der wichtigsten Kreuzfahrthäfen in Grönland.
Sisimiut bietet ein riesiges Hinterland und ist das ganze Jahr über ein Reiseziel – besonders für Outdoor-Abenteurer. Die besten Zeiten für einen Besuch sind: Januar – April (Hundeschlittenfahren, Schneemobilfahren, Schneeschuhwandern, Skifahren, Nordlicht), Juni – Oktober (Wandern, Kajakfahren, Bootstouren, Angeln), Mai und Oktober – Dezember für Tagungen außerhalb der Saison.
In Sisimiut finden jedes Jahr drei große Veranstaltungen statt. Das Polarkreisrennen „Arctic Circle Race“ (März) wird oft als das härteste Skirennen der Welt angesehen, Arktische Klänge „Arctic Sounds“ (April) zelebriert Musik aus Grönland und anderen arktischen Nationen und das Arktische Wander Festival „Arctic Hiking Festival“ (Juli) bietet verschiedene Möglichkeiten für geübte und ungeübte Wanderer die Wildnis im Hinterland in der Nähe von Sisimiut zu erkunden.
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Die Hauptgebiete von Sisimiut, die für Besucher von Interesse sind, erstrecken sich entlang einer einzigen Straße, die vom Hafen aus ziemlich steil ansteigt. Laufen ist die häufigste Art, sich fortzubewegen. Ihr könnt jedoch auch Fahrräder mieten, ein Taxi rufen oder den Bus nehmen, der durch den größten Teil Sisimiuts fährt und alle 20 Minuten an jeder Haltestelle vorbeifährt.
Für Ausflüge in die Umgebung ist die häufigste Art sich fortzubewegen, ein Boot (ganzjährig) oder zu Fuß (Sommer). Im Winter könnt ihr Skier und Schneeschuhe in Sisimiut mieten oder mit Hundeschlitten oder Schneemobil reisen, wenn ihr die Umgebung erkunden möchtet.
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Sisimiut bietet verschiedene Optionen und Arten von Unterkünften, darunter komfortable Hotelzimmer, moderne Apartments, Hostels mit Gemeinschaftseinrichtungen und private Vermietungen. Alle sind nur wenige Gehminuten vom Haupteinkaufsviertel von Sisimiut entfernt.
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Es ist nicht verwunderlich, dass Sisimiut im Sommer ein Paradies für Wanderer und im Winter für Langläufer, Schneemobilfahrer und Hundeschlittenfahrer ist. Diesem Ruf wird Sisimiut dadurch gerecht, dass sowohl das Arctic Hiking Festival (Juli) als auch das Arctic Circle Race (März) dort stattfinden – zwei der größten jährlichen Outdoor-Sportveranstaltungen in Grönland. Ihr müsst jedoch kein Athlet sein, um die unberührte Wildnis zu genießen. In Sisimiut gibt es mehrere gut markierte Wanderwege, die von wenigen Stunden (Palasip Qaqqaa – der beliebteste Berg hinter dem Flughafen) bis zum mehrtägigen, 160 km langen Polarkreisweg reichen, der sich von Sisimiut bis nach Kangerlussuaq erstreckt. Ihr könnt diese epische Reise auch im Winter mit einem Hundeschlitten, einem Schneemobil oder sogar einem Fatbike (einem Fahrrad mit dicken Reifen für Fahren im Schnee) von Sisimiut oder Kangerlussuaq aus unternehmen. Hiker walking by a lake on the Arctic Circle Trail. Photo by Lina Stock Wenn ihr einen kürzeren Winterausflug nach Sisimiut bevorzugt, könnt ihr aus einer großen Auswahl an Hundeschlitten- und Schneemobiltouren wählen, darunter Schneemobilfahrten auf die Abfahrten des Alanngorsuaq-Berges, um einen atemberaubenden Blick über Sisimiut zu genießen. Alternativ könnt ihr Schneeschuhe anziehen und euren eigenen Weg durch den Pulverschnee bahnen. Dies ist eine großartige Möglichkeit den Stadtrand von Sisimiut zu erreichen und um die besten Aussichten auf die Nordlichter zu erhalten (obwohl ihr sie auch von der Stadt aus sehen könnt). Wenn ihr lieber auf dem Wasser seid, gibt es im Sommer Bootsausflüge von zu UNESCO-Stätten und verlassenen Siedlungen (wie Assaqutaq) sowie speziell konzipierte Walbeobachtungstouren. Alternativ könnt ihr sich auch beim Stand-Up-Paddleboarding oder beim Paddeln mit einem traditionellen grönländischen Kajak versuchen. Sogar im Winter könnt ihr in Sisimiut Kajak fahren. Kayaking in Sisimiut is one of the town’s top activities. Photo: Aningaaq R Carlsen Angeln und Großwildjagd sind beides ein wesentlicher Bestandteil des Lebens in Sisimiut und Besucher haben die Möglichkeit, sich den Einheimischen anzuschließen und mehr über nachhaltige Praktiken in Grönland zu erfahren. Kauft euch einen Angelschein und unternehmt eine Bootsfahrt, um Kabeljau, Wolfsfisch, Heilbutt oder Schneekrabben zu fangen. Entdeckt einen der unberührten Bäche von Sisimiut, in denen Saibling und Lachs zur richtigen Jahreszeit im Überfluss vorhanden sind. Oder nehmt an einer registrierten Jagdreise (inklusive Erlaubnis) teil, um Karibu (Rentier) und Moschusochsen während der erlaubten Jahreszeiten zu verfolgen.
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Obwohl Sisimiut ein Magnet für Outdoor-Abenteurer ist, gibt es genug, um euch zu beschäftigen, wenn ihr nach einer entspannteren Erfahrung sucht oder einen Ruhetag einlegen möchtet.
Der beste Weg, um Sisimiut und seine Umgebung kennenzulernen, ist mittels einer der geführten Stadtrundgänge oder E-Bike-Touren. Euer Reiseführer gibt interessante Details preis, die ihr sonst übersehen würdet, erklärt die Bedeutung von Standorten und Objekten und beantwortet alle eure Fragen – auch zu Grönland im Allgemeinen.
Wenn ihr jedoch nicht an einer dieser Touren teilnehmen könnt, besteht die Möglichkeit vom Hotel Sisimiut aus einige Stadtrundgänge zu unternehmen. Diese führen euch in Bereiche, die ihr wahrscheinlich nicht selbst erkunden würdet und bieten eine kurze Zusammenfassung der einzelnen Sehenswürdigkeiten.
Cyclists on a mountain in Sisimiut. Photo: Aningaaq R. Carlsen
Egal, ob ihr an einer Tour teilnehmt oder euer eigenes Wanderabenteuer gestaltet – das Sisimiut-Museum ist eine wichtige Station auf der Strecke. Es besteht aus mehreren Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die verlegt wurden, um ein historisches Revier in der Nähe des Hafens zu schaffen. Vergesst nicht, die Open-Air-Ausstellungen zwischen den Gebäuden sowie die im Inneren der Gebäude befindlichen Ausstellungen zu erkunden.
Für ein ganz anderes Museumserlebnis besucht die KTI Oberschule in Sisimiut und stöbert in Grönlands größter Gesteins- und Mineraliensammlung. Proben aus ganz Grönland (und anderen Orten der Welt) werden in gut beleuchteten Vitrinen in einem der öffentlichen Bereiche der Schule ausgestellt.
Die große rote Zion-Kirche, die sich deutlich über dem Hafen befindet, ist eines der Wahrzeichen von Sisimiut. Das beeindruckende Gebäude kann man von außen besichtigen aber es empfiehlt sich an einer Messe teilzunehmen, damit ihr das wunderschöne Holzinterieur mit Robbenfell-Kunstwerken sehen könnt. Bitte denkt daran respektvoll zu sein und vermeidet es, während des Gottesdienstes Fotos zu machen.
The Zion church in Sisimiut. Photo Aningaaq R Carlsen
Das Taseralik Kulturzentrum ist ein weiteres Muss, wenn ihr in der Stadt seid. Als kulturelles Zentrum für Sisimiut finden hier Kunstausstellungen, Live-Auftritte (einschließlich offener Mikrofone – Lust auf eine Bühne in Grönland?) und die neuesten Neuerscheinungen im ansässigen Kino statt. Ihr könnt aber auch einfach nur sitzen und einen Kuchen mit Kaffee und einer der schönsten Aussichten der Stadt genießen.
Als ultimativen Genuss genießt einen Besuch im Arctic Spa im Hotel Sisimiut. Erhöht eure Körpertemperatur in der Sauna, tretet nach draußen in die lebhafte arktische Luft, um schnell abzukühlen und begebt euch dann in ein „Wildernis Bad“, das zur Entspannung auf der perfekten Temperatur gehalten wird. Alternativ könnt ihr das Blubbern in einem anderen Whirlpool im Hotel Seamen’s Home Sisimiut genießen.
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Sisimiut, Paarnaqutit 15 Postbox 119,3911 ,
Phone: +299 551134More information
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Sisimiut bietet eine große Auswahl an Restaurants, darunter Gourmetrestaurants, Fast Food, Restaurants im Cafeteria-Stil und Cafés, in denen alles von Gebäck bis zu thailändischem Essen serviert wird. Das traditionelle grönländische Buffet in Sisimiut ist eines der besten des Landes und eine perfekte Möglichkeit, mehrere lokale Gerichte gleichzeitig zu genießen.
Gezackte Gipfel und endlose Gletscher verbergen die wenig bekannte kleine Stadt Maniitsoq - ein Walbeobachtungsparadies, reich an Vögeln, unberührten Flüssen und dem Eternity Fjord (Ewigkeitsfjord).
Quick facts
Nützliche Informationen
Maniitsoq hat 2 große Supermärkte – Brugseni und Pisiffik – im Zentrum der Stadt gelegen. Kleinere Versionen dieser Supermärkte befinden sich in anderen Wohngebieten.
Es ist von Vorteil seine Outdoor- /Campingausrüstung mitzubringen, da die Möglichkeiten des Erwerbs in Maniitsoq begrenzt sind. Für den Kauf von Campinggas, getrockneten Trekkinggerichten und eine Campinggrundausstattung sind die beiden Supermärkte am ehesten geeignet (vergesst nicht, in die obere Etage zu schauen). Solltet ihr zusätzliche Kleidung benötigen, schaut bei Rita Sport vorbei.
Für Souvenirs empfiehlt sich das Hotel Maniitsoq, das eine Vielzahl verschiedener Souvenirs anbietet oder auch die auf der anderen Straßenseite gelegene gelbe Werkstatt, in welcher Meisterschnitzer anzutreffen sind, die Tupilaks, Schmuck und andere Gegenstände herstellen.

Hoch ragende Berge, die noch erforscht werden müssen, unzählige Gletscher und tiefe Fjorde kennzeichnen eine der beeindruckendsten und wildesten Regionen Westgrönlands. Bergliebhaber und Abenteuersuchende werden von der rauen Schönheit des Maniitsoq-Gebiets angezogen, welches unter anderem Flüsse voller Seesaiblinge bietet, einige der besten Orte der Welt mit Pulverschnee für Heliskifahrer, ausgezeichnete Walsafaris und Bootstouren, die zu den unzähligen abgelegenen in den Fjorden versteckten Gletschern führen.
Da Maniitsoq noch relativ unbekannt ist, werdet ihr wahrscheinlich nur wenige (wenn überhaupt) andere Menschen sehen, so dass es ein großartiges Reiseziel für alle diejenigen ist, die nach neuen Abenteuern suchen. Maniitsoq als Stadt hat viel Charakter und Highlights.
Erklimmt eine der vielen Treppen in Maniitsoq und genießt unglaubliche Ausblicke über die Stadt mit einzigartigen Möglichkeiten zum Fotografieren.
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Maniitsoq liegt an der Westküste Grönlands, etwa 140 km nördlich von Nuuk. Es ist leicht dorthin zu gelangen, da die Stadt einen eigenen Flughafen hat und es Flüge von Nuuk und Kangerlussuaq gibt. Weiterhin ist es eine von vielen Anlegestellen entlang der Route der Passagierfähre Sarfaq Ittuk. Man kann auch mit einem schnellen Bootsshuttle reisen, der von Mai bis November zwischen Nuuk und Maniitsoq verkehrt und das ganze Jahr über Bootstransfers zu nahe gelegenen Siedlungen anbietet. Die besten Zeiten für einen Besuch in Maniitsoq sind Februar – April (Skifahren in jeglichen Formen, Schneeschuhwandern, Nordlichter) und Juni – Oktober (Walbeobachtungen, Bootstouren, Wandern, Angeln).
Der Hauptteil von Maniitsoq ist ziemlich kompakt und die meisten Menschen laufen zu Fuß wohin sie wollen. Es gibt aber auch eine Busverbindung mit einer festgelegten Route, die alle 20 Minuten an jeder Haltestelle vorbeifährt (in der Hoichsaison auch häufiger für einige Haltestellen), es gibt auch viele Taxis. Ein Taxi ist auch der beste Weg, um vom Ankunftsort in die Stadt zu gelangen – die Nummer lautet +299 52 08 44.
Für Ausflüge in die Umgebung ist die häufigste Art sich fortzubewegen mittels einem Boot (das ganze Jahr über). Im Sommer gibt es die weitere Möglichkeit zu Fuß zu gehen und im Winter ist es möglich, mit Schneeschuhen, Skiern oder Schneemobil zu reisen.

Es gibt zwei Hauptunterkünfte in Maniitsoq, angefangen von einem 3-Sterne-Hotel mit Panoramablick über den Fjord bis hin zu einfachen Gemeinschaftsunterkünften. Alle befinden sich in der Nähe des Stadtzentrums. Es gibt keine ausgewiesenen Campingplätze, aber es ist möglich, wild am Rande der Stadt zu campen.
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Maniitsoq ist das Tor zu den höchsten und beeindruckendsten Bergen an der Westküste Grönlands. Es ist unter Heliskifahrern weltbekannt und hat im Laufe der Jahre mehrere der reichsten Menschen und größten Marken der Welt angezogen. Es ist auch der perfekte Winterparadies für Langläufer, Skitourer und Skifahrten vom Gipfel bis zum Meer und erste Abfahrten in unberührtem Pulverschnee. Im Sommer tauchen die beeindruckenden Gipfel unter weniger als einem Meter Schnee auf und zeigen in fast jedem Tal Gletscher. Eine Bootstour zur Erkundung des majestätischen Eternity Fjords oder des noch näher gelegenen Sermilinnguaq Fjords beinhaltet oft Walbeobachtungen, eine reiche Vogelwelt, hohe Wasserfälle und endlose Ausblicke auf Eis und zerklüftete Gipfel. Oder ihr plant eure eigene Bootstour und chartert ein Boot von Maniitsoq aus. Maniitsoq tour boat sailing in to Eternity Fjord. Photo by Aningaaq Rosing Carlsen Alternativ gibt es die Mögklichkeit eine Walbeobachtungstour zu machen, bei der der Kapitän einen speziell dorthin bringt, wo diese sanften Riesen (hauptsächlich die verspielten Buckelwale) zuletzt gesehen wurden. Obwohl die Boote immer einen respektvollen Abstand einhalten, ist dies der beste Weg, um so nah wie möglich an die Wale zu kommen. Wenn man Glück hat, hat man einen neugierigen Wal direkt vor sich. Das wunderschöne Hinterland rund um Maniitsoq bietet eine Fülle von Möglichkeiten für Wanderer und Schneeschuhwanderer. Tageswanderungen auf der Insel Maniitsoq und ausgedehnte Expeditionsrouten sind möglich, entlang einer Handvoll markierten, aber größtenteils unmarkierten Routen für erfahrene Wander, die von Maniitsoq selbst starten oder geführte Touren. Looking over the fjord of Maniitsoq from an off-trail hiking path. Photo by Filip Gielda Für all diejenigen, die gern in Flüssen angeln gehen, bieten die unberührten Flüsse rund um Maniitsoq einige der besten Saiblingfischereien des Landes. Man kann mehrere Nächte in einer komfortablen Fischerhütte verbringen und so den Luxus genießen, einen erstklassigen Angelplatz für sich allein zu haben und dabei Fische mit einem Gewicht von bis zu 5 kg zu fangen. Es ist lediglich wichtig daran zu denken, vorab einen Angelschein zu erwerben.
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Abgesehen von Walbeobachtungstouren, Skitouren oder Bootstouren in die majestätischen Fjorde gibt es rund um Maniitsoq noch vieles andere zu tun.
In den vier restaurierten historisch bedeutenden Gebäuden des Maniitsoq-Museums werden den Besuchern Objekte mehrerer talentierter Künstler ( Maler und Schnitzer) aus der Region Maniitsoq vorgestellt ein und es bietet sich die Gelegenheit, die Geschichte von Maniitsoq und Grönland kennenzulernen.
Besucht die Handwerker in der gelben Werkstatt gegenüber dem Hotel Maniitsoq, um deren neuesten Kunstwerke zu entdecken und vielleicht direkt dort zu erwerben.
Lauft auf eine der Treppen von Maniitsoq hoch (alle sind öffentlich zugänglich, obwohl sie zu Privathäusern führen), um die Stadt, den Fjord und die Berge aus der Vogelperspektive zu betrachten. Besonders beliebt ist der 470er Treppenaufstieg zum „Eiffelturm“ (Sakkortusaavik) mit 360-Grad-Panoramablick. Alternativ unternehmt eine relativ einfache Wanderung von ein paar Stunden durch das überraschend grüne Blumental, welches sich direkt hinter der Stadt verbirgt.
Stairs to the top of the radio station mountain in Maniitsoq. Photo by Filip Gielda
Macht ein Picknick und entspannt euch auf den Bänken an einem der als Nasiffik bekannten Aussichtspunkte (es gibt drei – Annertusoq, Tunoqqusaaq, Tikaasat). Wale kommen Maniitsoq im Sommer sehr nahe und man kann sie deutlich sehen und manchmal sogar hören, wenn sie auftauchen.
Tragt eure wärmste Kleidung und findet euch ein an dem von künstlichem Licht unberührten Ort, von dem aus ihr die Nordlichter beobachten könnt (Winter).
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Maniitsoq, Esbjergip aqqutaa B-749 3912,
Phone: +299 22 25 08More information
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In Maniitsoq gibt es eine Handvoll lokaler Restaurants, die eine breite Palette von Essensstilen abdecken. Gute gehobene Küche, asiatiasche Gerichte und Fast Food- alles ist vertreten. Man kann natürlich auch einfach das Essen in einem der Supermärkte kaufen und ein eigenes Picknick machen.
Folgt den Seeadlern auf einem Outdoor-Abenteuer entlang uralter Pfade und entspannt euch danach bei der Walbeobachtung im Kreise der herzlichen Gemeinschaft der Einheimischen in Paamiut.
Quick facts
Nützliche Informationen
Paamiut hat zwei Supermärkte – einen Pilersuisoq und einen Brugseni – wie auch ein paar kleinere Kioske. Begrenzt findet man Grundausrüstung fürs Camping in den Supermärkten oder im Eisenwarenhandel Isenkram unten beim Hafen.
Probiert es im Museum, Souvenirs eures Besuches mitzunehmen.
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Paamiut ist aus der Luft zu erreichen, an bestimmten Wochentagen wird der Ort von entweder Nuuk oder Narsarsuaq aus direkt angeflogen. Als Alternative könnt ihr an Bord der Passagierfähre Sarfaq Ittuk gehen, die Paamiut zweimal pro Woche anläuft – einmal auf ihrer Reise nach Norden und einmal in Richtung Süden.
Die besten Besuchszeiten in Paamiut sind April – Oktober (Bootstouren, Wandern) und Januar – März (Skifahren, Schneeschuhwandern, Nordlichter).
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Ihr werdet keine großen Tourenanbieter finden, die euch spezifische Aktivitäten in Paamiut empfehlen, aber das heißt einfach nur, dass ihr ein bisschen mehr selber dafür tun müsst, um das meiste aus eurem Besuch zu holen. Probiert es, im Paamiut Museum nach einem einheimischen Guide zu fragen, der euch herumführen kann. Der Ort hat nämlich einige Touristenrouten für anlegende Kreuzfahrtschiffe eingerichtet. Bei eurem Stopp dort könnt ihr auch nach dem traditionellen Torfhaus fragen, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie sich die Inuit vor extremen Wintern schützten. Spaziert um die 11 historischen Gebäude, an deren Bewahrung das Museum arbeitet. Eines davon ist die Kirche in Paamiut, eine ikonische hölzerne Stabkirche (Friedenskirche), die 1909 im norwegischen Stil gebaut wurde und als eine der schönsten in Grönland angesehen wird. Church bell & Paamiut Church. Photo – Aningaaq R. Carlsen, Visit Greenland Direkt außerhalb des Ortskerns ist Paamiuts Hinterland nur leicht zertreten und von Besuchenden bisher zu großen Teilen noch unentdeckt. Die beliebte Route zum Aussichtspunkt Bellavista bietet Wanderern einen unvergleichlichen Blick über die Stadt und am Ende der Straße Atuarfiup Aqquttaa führt ein schmaler Pfad zu Jættegryderne. Ansonsten machen die wenigen Leute und Wege das Umland von Paamiut gerade perfekt für Outdoor-Abenteurer und Vogelbeobachtende – besonders für diejenigen, die in Paamiut Adler sichten möchten.
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Erfahrene Touren- und Langlaufskifahrer können ihr eigenes, einzigartiges Abenteuer durch schneebedeckte Berge vermessen, die vielleicht seit mehreren Jahren keinen anderen menschlichen Besucher gesehen haben. Und wenn der Schnee schmilzt, werden uralte Pfade für heutige Wanderer freigelegt, die nach Routen Ausschau halten, die der Außenwelt unbekannt sind. Eine der besten führt zum Sermilik-Fjord, wo Gletscher vom grönländischen Inlandeis abfließen.

Walbeobachtung ist in Paamiut in den wärmeren Monaten auch sehr verbreitet und es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr verschiedene Walarten sehen werdet, wenn ihr ein waches Auge auf sie richtet. Minkwale, Finnwale, Orcas und Buckelwale sind alle in der Gegend verbreitet und können auch von der Küste aus gesichtet werden.
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Es gibt nur einen richtigen Ort zum Auswärtsessen in Paamiut, der Thai und Fast Food (Hamburger, Hotdogs, Pommes) anbietet.
Die Hauptstadt von Grönland präsentiert sich als pulsierende und moderne Stadt: Nuuk ist kulturelles Zentrum, das seine Energie aus der frischen Luft, starkem Kaffee und Outdoor-Abenteuern zieht.
Quick facts
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Nuuk verfügt im Stadtzentrum über mehrere Supermärkte, zu denen Akiki, Pisiffik und Brugseni zählen. Es gibt auch kleinere Supermärkte (inklusive Kamik-Läden) in anderen Teilen der Stadt. Asiatische Supermärkte gibt es ebenfalls, davon sind Sawadee und Bolyn Ministore zentral gelegen.
Die Innenstadt ist auch Grönlands Topadresse für jegliche Form des Shoppings: mit vielfältigen Bekleidungsgeschäften (einige führen grönländische Designerlabels), Elektrofachhandel und Souvenirgeschäften im Nuuk Center (Grönlands einzigem Einkaufszentrum) und in der Fußgängerzone.
Für eine große Auswahl an Souvenirs sind Anori Art im Nuuk Center mit Ausblick über den Kolonialhafen und Tupilak Travel eure besten Adressen. Zudem gibt es in Nuuk verschiedene Geschäfte, die sich auf eine bestimmte Art von Souvenirs spezialisiert haben: Qiviut auf Moschus- und Wollprodukte, Dooit Design auf Glasprodukte, Arctic Keramic auf Töpferwaren, Kittat auf Robbenfellprodukte, Atlantic Music auf grönländische (und andere) Musik und die Buchhandlung Atuagkat. Außerdem sind viele weitere Kunsthandwerker tätig, die zwar keinen eigenen Laden führen, aber direkt verkaufen, wenn man sie kontaktiert. Man findet sie am besten, indem man die Souvenirs im Angebot des Nuuk Kunstmuseums und des Nuuk Heimatmuseums durchstöbert und auch Instagram-Profile durchforstet. Ihr könnt alternativ der Werkstatt Ajagaq einen Besuch abstatten, wo Knochen-, Stein- und Holzschnitzereien angefertigt werden, und direkt bei den dortigen Künstlern kaufen.

Als Grönlands größte Stadt gleicht Nuuk keiner anderen Hauptstadt auf der Welt. Die geringe Bevölkerungszahl (in Nuuk leben weniger als 20.000 Menschen) bedeutet eine geringe Luftverschmutzung. Stoßzeiten im Berufsverkehr dauern ungefähr 15 Minuten. Und vom modernen Stadtzentrum aus lauft ihr in nur wenigen Minuten bis zu den Ufern eines der größten Fjordsysteme der Welt oder fahrt in weniger als 10 Minuten zur Basis der mächtigen Berglandschaft, die das Eingangstor ins sich endlos erstreckende Hinterland bildet. Die Ausblicke sind unverbaut und unvergleichlich.
Parallel dazu beheimatet Nuuk Restaurants der Gourmetklasse, Modegeschäfte, preisgekrönte Architektur und verschiedene Museen – darunter das sehr lebendige Museum am Kolonialhafen, wo Geschichte und Traditionen innerhalb dieser pulsierenden und schnell wachsenden Stadt bewahrt werden.
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Nuuk, gelegen an der Südwestküste Grönlands, ist einer der wenigen Orte im Land, der über direkte internationale Flüge erreichbar ist. Air Greenland bietet Direktflüge von Kopenhagen (CPH) zum Flughafen Nuuk (GOH) an, während sowohl Air Greenland als auch Icelandair Direktflüge vom Flughafen Reykjavik Keflavik (KEF) nach Nuuk anbieten.
Wenn ihr bereits in Grönland seid, könnt ihr mit Air Greenland nach Nuuk von Ilulissat, Sisimiut, Kangerlussuaq, Maniitsoq, Paamiut, Narsarsuaq und Kulusuk aus fliegen. Ihr könnt auch die Passagierfähre Sarfaq Ittuk nehmen, die wöchentlich eine Hin- und Rückfahrt von Südgrönland bis in die Diskobucht an der Westküste entlang anbietet.
Als größte Stadt und kulturelles Zentrum von Grönland ist Nuuk ein ganzjähriges Reiseziel. Kultur- und Sportveranstaltungen stehen das ganze Jahr über im Kalender, wie auch Exkursionen in den Fjord. Folgende Höhepunkte bieten die Reisezeiten: Februar – April (Ski, Schneeschuhwandern), Juni – Oktober (Walbeobachtung, Bootstouren, Wandern, Angeln), Oktober – März (Nordlichter), Januar, Mai und Oktober – Dezember für Konferenzen in der Nebensaison.
Das Zentrum von Nuuk ist ziemlich kompakt und es ist einfach, zu den meisten Attraktionen zu laufen. Um jedoch vom Flughafen in die Stadt zu gelangen, die Vororte zu besuchen oder im Umland direkt vor den Toren der Stadt wandern zu gehen, werdet ihr wahrscheinlich ein Fahrrad oder ein Auto mieten oder ein Taxi oder den Bus nehmen wollen.
In Nuuk gibt es verschiedene Autovermietungen und zwei Taxiunternehmen: Taxagut (+299 32 13 21) und Nuuk Taxi Aps (+299 36 36 36). Wenn ihr ein Taxi zu einer bestimmten Zeit benötigt, solltet ihr es im Voraus bestellen – besonders wenn ihr zu den Stoßzeiten reist.
Eine günstigere Alternative stellt das Reisen in Nuuks Busnetz dar – Nuup Bussii. Die fünf Linien decken Nuuk fast komplett ab (die Linie 3 führt zum Flughafen, ist aber nicht immer auf den Flugplan abgestimmt) und bieten gleichzeitig sehr umfangreiche Touren durch die Stadt an. Fahrpläne sind online verfügbar und hängen an jeder Bushaltestelle aus. Ihr könnt im Bus mit Münzen bezahlen oder ein aufladbares Ticket für Einzelfahrten oder eine Monatskarte online oder an zahlreichen Orten in der Stadt erwerben (am einfachsten in den Kiosken von Pisiffik und Brugseni).
Exkursionen in den Nuuk-Fjord finden üblicherweise via Boot oder Helikopter statt. Touren werden das ganze Jahr über angeboten, da der Fjord auch im Winter nicht zufriert. Im Sommer ist es möglich, den ganzen Weg von Nuuk nach Qooqqut und in die Siedlung von Kapisillit zu wandern.
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Die Hauptstadt von Grönland hat eine große Auswahl an Unterkünften im Angebot – vom 4-Sterne-Hotel, das 5-Sterne-Konferenzeinrichtungen beinhaltet, über moderne Ferienwohnungen, Hostels mit Gemeinschaftseinrichtungen, bis zu Privatunterkünften und B&Bs. Die meisten Übernachtungsmöglichkeiten liegen fußläufig zum Stadtzentrum, womit die wichtigsten Kriterien wohl sind, wie viel Privatsphäre ihr haben und ob ihr selbst kochen wollt. Es gibt keine fest angelegten Zeltplätze, nahe der Stadt befinden sich aber zwei Unterstände und es ist möglich, an den Ortsrändern frei zu zelten. Das Paradies-Tal (nur 15 Minuten zu Fuß vom Straßenende beim neuen Gefängnis entfernt) ist ein beliebter Ort zum Zelten.

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Egal wo in Nuuk ihr euch befindet, wird euer Ausblick immer von Bergen dominiert. Während der ikonische Berg Sermitsiaq seine eigene Insel formt und von der Stadt aus nicht so leicht zugänglich ist, erheben sich der Quassussuaq (Lille Malene) und der Ukkusissaq (Store Malene) direkt aus den Vororten und stehen bei Outdoor-Begeisterten hoch im Kurs. Sommerliche Tageswanderungen auf den Gipfel des Ukkusissaq für den 360-Grad-Panoramablick sind anstrengend, lohnen sich aber. Wanderungen um oder über die Spitze des Quassussuaq (die auch tolle Aussichten eröffnen) können das ganze Jahr über unternommen werden (im Winter werden dafür Schneeschuhe oder Crosscountry-Skier benötigt). Auch wenn es nur wenige andere Pfade in der Region um Nuuk gibt, die gut markiert sind, empfiehlt es sich für erfahrene Wanderer, das Buch „Trekking Around Nuuk” zu kaufen und sich davon inspirieren zu lassen. Alternativ kann man sich auf der 140 km langen Route von Nuuk nach Kapisillit herausfordern (die im Sommer auch auf einem 3-tägigen Abenteuerrennen angegangen wird). A hiker on the climb to Ukkusissaq – Store Malene peak in Nuuk. Photo – Mads Pihl Wenn Wassersport eher euer Ding ist, gibt es von Nuuk aus gute Gelegenheiten fürs Kajakfahren und das Stand-Up-Paddling – eine Aktivität, die immer mehr Zuspruch findet. Leiht euch ein Brett aus oder nehmt an einer Übungsstunde in den ruhigen Gewässern am Kolonialhafen teil. Ihr könnt euch auch einer Exkursion anschließen, die es euch ermöglicht, zwischen den Eisbergen des Nuuk-Eisfjords zu paddeln oder in einem ähnlich beeindruckenden Teil des Nuuk-Fjords. Ihr könntet auf dem Paddelboard sogar Walen begegnen! Die mit Abstand beliebteste Art den Nuuk-Fjord zu entdecken, ist aber auf einer der vielen Bootstouren, die das ganze Jahr über angeboten werden. Möglichkeiten variieren von einer allgemeinen Fjordtour, die ein paar Stunden dauert, zu Besuchen der verlassenen und immer noch aktiven Siedlungen, bis zu ganztägigen Touren zum Eisfjord an der weitesten Ausdehnung des Fjordsystems. Ihr könnt auch ein Boot chartern und euren eigenen Fahrplan austüfteln. Ein besonderer Favorit für Ausflüge ist der Ameralik-Fjord – direkt südlich von Nuuk, der von der längsten Freileitung der Welt gekreuzt wird. SUPs in the Nuuk Fjord. Photo – Aningaaq R. Carlsen Im Sommer kann man gut nach Kabeljau oder Rotbarsch fischen (denkt bitte daran, vorher eine Angellizenz zu erwerben) und sich seinen Fang dann später im Qooqqut Nuan kochen lassen – einem Gourmetrestaurant, das sich auf einer alten Schafstation im Nuuk-Fjord befindet. Oder versucht euch zwischen Juli und September beim Fliegenfischen auf Saiblinge. Und auch wenn es keine spezifischen Touren zur Walbeobachtung von Nuuk aus gibt, solltet ihr in den wärmeren Monaten ein waches Auge aufs Meer richten, da Buckelwale, Finnwale und Minkwale dafür bekannt sind, dann den Nuuk-Fjord zu besuchen, wenn sie entlang der Küste migrieren. Die Jagd auf Fleisch und Felle (nicht wegen der Trophäen) gehört zur grönländischen Lebensweise dazu, sie bedarf aber einer offiziellen Genehmigung. Zwischen August und Oktober besteht die Möglichkeit, von Nuuk aus an einer Jagd auf Rentiere teilzunehmen und dabei alles über diese grönländische Tradition zu lernen – von der Jagd- und Waffentheorie bis zur Art, wie man das Tier erlegt und welche Stücke für welchen Zweck am besten sind. Humpback whale spotted on a Whale Safari in the Nuuk Fjord. Photo by Rebecca Gustafsson Selbst wenn ihr die Nordlichter häufig schon von Nuuks Zentrum aus sehen könnt, empfehlen wir für die besten Aussichten die Teilnahme an einer geführten Tour, für die ihr der Stadt entflieht und die speziell darauf ausgerichtet ist, euch zu den dunkelsten Orten zu bringen. Sowohl Optionen mit dem Auto als auch mit dem Boot sind verfügbar und bieten den zusätzlichen Vorteil, dass ihr einen warmen Rückzugsort habt, wenn euch kalt wird. Gönnt euch abschließend einen Panoramaflug mit dem Helikopter für einige der besten Aussichten über Nuuk und den Nuuk-Fjord. Landet nahe beim Gipfel des Sermitsiaq oder geht mit auf einen Flug in der Abenddämmerung über die Stadt. Das sind die ultimativen Möglichkeiten, um euren Urlaub in der grönländischen Hauptstadt zu krönen.
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Wenn ihr mal einen Tag Pause von den Entdeckungen im Nuuk-Fjord oder der Wildnis um die Stadt herum braucht, hat Nuuk auch selbst viel im Angebot, womit ihr euch beschäftigen könnt.
Einen Spitzenplatz nimmt dabei der pittoreske Kolonialhafen mit seinen historischen Gebäuden (darunter das Haus von Hans Egede – das älteste Haus in Grönland) und Meerblick über den Nuuk-Fjord ein. Hier findet ihr Nuuks eindrucksvolle Uferpromenade aus Holz, die sich ihren Weg entlang der Küstenlinie schlängelt und in der Zukunft weiter ausgebaut werden soll. Es ist zugleich der Standort von Grönlands Nationalmuseum und Archiv mit seiner umfassenden Sammlung, welche die Geschichte Grönlands vom Altertum bis in die moderne Zeit erzählt. Das Nuuk Heimatmuseum (Nuutoqaq) konzentriert sich auf die Geschichte von Nuuk und Umland, im Kittat Economusée könnt ihr dabei zusehen, wie einheimische Kunsthandwerker die grönländische Nationaltracht handanfertigen. Außerdem steht hier die Erlöserkirche, Grönlands evangelisch-lutherische Domkirche. Die nahe Statue der „Mutter des Meeres“ ist einer der Top-Fotospots in Nuuk und Teil des Nuuk Art Walk. Diese individuell zu unternehmende Tour wurde vom Nuuk Kunstmuseum entwickelt und führt Besuchende zu 19 wichtigen Kunstwerken im Herzen der Stadt, ein Audiopodcast informiert dabei über jedes dieser Werke in kurzer Form. Ein Stopp beim Museum selbst gehört auch zur Tour, dort werden neue und alte Ausdrucksformen von Inuitkultur ausgestellt.
Eine weitere Station auf dem Nuuk Art Walk ist Nuuks Kulturzentrum Katuaq: ein wichtiger Blickpunkt in der Stadt, dessen hervorstechende Architektur von den wie Vorhängen wehenden Nordlichtern inspiriert wurde und welcher das allzeit beliebte Cafetuaq, das städtische Kino (Katuaq Bio, welches die aktuellen Filme üblicherweise in Originalsprache mit dänischen Untertiteln zeigt), Kunstausstellungen und Live-Performances beheimatet. Sollte während eures Aufenthaltes in der Stadt hier ein Konzert stattfinden, solltet ihr euch unbedingt eine Karte kaufen! Grönländische Musik ist relativ unbekannt, sie ist aber eindeutig Weltklasse. Sie bezeugt die Fähigkeit der meistens auf Grönländisch singenden Musikerinnen und Musiker, über Musik Sprachbarrieren zu überwinden. Alternativ könnt ihr eine Vorstellung des Nationaltheaters erleben. Gelegentlich gibt es Aufführungen auf Englisch, aber auch wenn das Theaterstück auf Dänisch oder Grönländisch gespielt wird, ist das eine großartige Erfahrung.
View over the colonial harbour in Nuuk where the cathedral and the ‚Mother of the Sea‘ are located. Photo by Filip Gielda
Weitere architektonische Schmuckstücke in Nuuk sind u.a. die Gebäude, welche den Campus Ilimmarfik der Universität von Grönland und Grönlands Naturinstitut Pinngortitaleriffik beherbergen, sowie Malik – Nuuks preisgekrönte Schwimmhalle mit verschiedenen Schwimmbecken (inklusive zweier Whirlpools) und „stillem Schwimmen“ für Erwachsene jeden zweiten Freitagabend. Ihr könnt auch das pittoreske alte Herrnhut-Haus Noorlernut mit seinem weitläufigen Friedhof und dem perfekten Ausblick über den Fjord näher betrachten.
The University of Greenland in Nuuk. Photo – Rebecca Gustafsson
In Nuuk gibt es zudem einen Golfplatz (fürs Golfen im Winter gibt es Indoor-Simulatoren) und eine Abfahrtsskipiste (für den Winter), wo man Ausrüstung leihen kann. Der Startpunkt der Abfahrten – der Gipfel des Berges Quassussuaq (Lille Malene) – bietet weitreichende Blicke über die verschneite Stadt und den Fjord. Im Sommer ist dies eine der beliebtesten Tageswanderungen von der Hauptstadt aus.
Und natürlich könnt ihr jederzeit loswandern oder mit einer Angel am Fjord sitzen und daran arbeiten, euer Abendessen selbst zu fangen. Denkt bitte nur vorher daran, eine Angellizenz zu erwerben.
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Wenn ihr durchs Stadtzentrum von Nuuk bummelt, werdet ihr auf eine große Auswahl an Cafés, Restaurants und Imbissen stoßen, die eure Gaumen in Versuchung führen. Die meisten Restaurants und verschiedene Cafés kombinieren traditionelle grönländische Zutaten mit nicht-grönländischen Aromen und Zubereitungsformen für ein einzigartiges Erleben einer Fusionsküche. An den Wochenenden bieten einige Cafés beeindruckende Buffets zum Brunch an, die bei Einheimischen und Besuchenden sehr beliebt sind.
In den Armen des größten Fjordsystems und des größten Nationalparks der Welt gelegen, ist Ittoqqortoormiit ein Paradies für arktische Wildtiere und die Einsamkeit schätzende Abenteuersuchende.
Quick facts
Nützliche Informationen
In Ittoqqortoormiit gibt es einen Supermarkt von Pilersuisoq, der von allem ein bisschen auf Lager hat. Ihr solltet versuchen, eure Outdoor-Ausrüstung komplett mitzubringen oder alternativ Ausrüstung beim lokalen Tourenanbieter auszuleihen.
Souvenirs: Nanu Travel und Majoriaq’s Artshop verkaufen Souvenirs.

Ittoqqortoormiit ist die isolierteste Stadt in Grönland, zu deren Nachbarn im Norden der größte Nationalpark der Welt und im Süden das weiteste Fjordsystem der Welt gehören. Direkt um die Stadt legt sich eine unberührte und unverfälschte Wildnis, in der wilde Tiere gedeihen, Millionen Seevögel nisten, gigantische Eisberge eine sich ständig verändernde Skulpturengalerie formen und einheimische Jäger weiterhin den alten Traditionen folgen. Es ist der beste Ort in Grönland, um den traditionellen Lebensstil der Inuit zu erleben. Hier sind die Chancen beziehungsweise das Risiko am höchsten, einem Eisbären zu begegnen.
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Auch wenn Ittoqqortoormiit in Grönland als Stadt zählt, gibt es keine inländischen Direktflüge hierher. Besuchende müssen von Reykjavik oder Akureyri in Island nach Nerlerit Inaat (Constable Point) fliegen und von dort einen Helikopter, ein Boot oder einen Schneemobiltransfer nehmen, um die letzten etwa 40 km bis nach Ittoqqortoormiit zurückzulegen. Alternativ könnt ihr auf eine Expeditionskreuzfahrt gehen, die im Sommer den Hafen anläuft.
Die besten Reisezeiten sind folgende: Juli – August (Bootstouren, Wandern) und Februar – Mai (Hundeschlitten, Schneemobil, Nordlichter), Februar – April (Robbenjagd) und März, August – Oktober, Dezember (Moschusjagd).
Ittoqqortoormiit ist eine kleine Stadt, in der die Einheimischen überall hinlaufen. Es gibt innerhalb der Stadtgrenzen keine anderen Transportmöglichkeiten.
Für Exkursionen in dem Gebiet ist die häufigste Fortbewegungsform das Boot oder zu Fuß (im Sommer), mit dem Hundeschlitten, dem Schneemobil, Schneeschuhen oder Skiern (im Winter) oder mit einem Helikopter (das ganze Jahr über).

Übernachtungsmöglichkeiten werden im gemütlichen Gästehaus angeboten, das Einzel- und Doppelzimmer, eine kleine Küche und einen Gemeinschaftsbereich anbietet. Es gibt in Ittoqqortoormiit kein Hotel. Es ist zudem möglich, innerhalb der Stadtgrenzen zu zelten. Campingausrüstung kann bei Nanu Travel ausgeliehen werden. Das Zelten außerhalb der Stadt wird nicht empfohlen, außer man wird von einer Person mit Waffe begleitet, da Eisbären in vielen Jahren hier auch nahe des besiedelten Gebietes gesichtet wurden.
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Ittoqqortoormiit ist der pittoreske und sehr einladende Anlaufhafen für Expeditionskreuzfahrtschiffe, die im Sommer die Nordostküste Grönlands erkunden. Es gibt in Ittoqqortoormiit eine Vielzahl an Dingen zu entdecken. Zu den Höhepunkten im Ort zählen die Kirche und das kleine Heimatmuseum, dessen historische Kostüme, Werkzeuge und Bilder die Geschichten hinter den Leben erzählen, die unter diesen abgeschiedenen und harten Bedingungen gelebt wurden. Besuchende genießen es ebenso, das belebte grüne Fußballfeld zu entdecken (Fußball steht in Grönland hoch im Kurs), das in die unendliche Landschaft aus Felsen und Schnee gesetzt wurde. Sie spazieren zwischen den farbenfrohen Häusern umher, um die Atmosphäre in Grönlands isoliertester Stadt aufzusaugen. Ittoqqortoormiit ist außerdem das Reiseziel für Outdoor-Begeisterte, die auf der Suche nach abgeschiedenen und noch extremeren Abenteuern sind und zwar unabhängig von der Jahreszeit. Der einzige Tourenanbieter der Stadt beschäftigt erfahrene, ortsansässige Guides, um vielseitige Touren anbieten zu können, die von der Jagdkultur der Gemeinde inspiriert wurden. Alternativ könnt ihr mit diesen Reiseexperten eine unabhängige Reise oder Expedition ausarbeiten, planen und ausrüsten – inklusive Überlebenstraining für die Arktis. Dogsledding in Ittoqqortoormiit area. Photo by Nanu Travel Während der kurzen Sommersaison sind Wandern, Kajakfahren und Fischen für Gäste wie für Einheimische auch, die Hauptbeschäftigungen. Markierte Wanderwege variieren zwischen einer Länge für wenige Stunden bis zu einem ganzen Tag und führen zu verschiedenen Höhepunkten um Ittoqqortoormiit herum, während geführte, mehrtägige Wandertouren den alten Jagdrouten in das bergige Hinterland folgen. Erfahrene Kajakfahrer können Ausrüstung leihen und die verzweigten Wasserwege so erkunden, wie es die Inuit getan haben. Leidenschaftliche Fliegenfischer werden die Herausforderung und die Einsamkeit schätzen, wenn sie hier Saiblinge fangen (holt euch dafür die Genehmigung im Tourismusinformationszentrum). Sobald der Schnee fällt und die See für den langen Winter zufriert, übernimmt das Fahren mit dem Hundeschlitten Platz eins unter den Aktivitäten, die Teilnahme an geführten Schneeschuhwanderungen und Skitouren ist aber auch möglich. Einführende Hundeschlittenexkursionen von ein paar Stunden Dauer ermöglichen es euch, zwei verlassene Siedlungen in der näheren Umgebung, Grönlands heißeste heiße Quelle (passt auf – sie hat 62 Grad Celsius!) und die Kante des Eises zu besuchen, wo Jäger in Position liegen und auf unvorsichtige Robben warten. Längere Expeditionen (bis zu mehreren Wochen) sind auch verfügbar und zwar für diejenigen, die tiefer in alte Traditionen eintauchen, die Gegend über das direkte Umland von Ittoqqortoormiit hinaus entdecken und den vollen Glanz der magischen Nordlichter fern von jeglicher Lichtverschmutzung erleben wollen. Diese erweiterten Ausflüge können ganz speziell und während bestimmter Monate im Jahr auch die Jagd auf Robben oder Moschusochsen einbeziehen (ihr könnt euch entscheiden, ob ihr nur beobachten oder aktiv teilnehmen wollt). Egal was ihr am Ende auch unternehmt, denkt immer daran: Wenn ihr die Stadt ohne Guide verlasst, solltet ihr unbedingt eine Notfunkbake oder ein Satellitentelefon dabei haben, eine Waffe tragen und wissen, wie ihr diese verwendet, um Eisbären abzuschrecken. Weiterlesen
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In Ittoqqortoormiit gibt es ein Restaurant namens Orormersiarderdarpi Grill Café. Mahlzeiten für Gäste, die an geführten Touren teilnehmen, sind oft im Paket enthalten. Wenn Sie auf eigene Faust reisen, können Sie die Zutaten im Supermarkt kaufen und auch selbst kochen.
Der Supermarkt ist von Montag bis Freitag von 09:00 bis 17:00 geöffnet, am Samstag von 09:00 bis 13:00 und am Sonntag geschlossen. Wenn ihr eure Ankunft außerhalb dieser Zeiten plant, ist es möglich, über Nanu Travel eine Lebensmittelbestellung zu organisieren. Ihr bezahlt diese dann bei eurer Ankunft.
Kulusuk, das Tor nach Ostgrönland, ist eine traditionelle grönländische Siedlung mit Jagd und Fischerei im Herzen und Tourismus im Mittelpunkt.
Quick facts
Nützliche Informationen
Kulusuk hat einen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem von allem etwas angeboten wird. Ihr solltet versuchen, eure gesamte Outdoor-Ausrüstung mitzubringen.
Souvenir-Käufer werden viel Freude am Stöbern in Kulusuk haben und sollten insbesondere die Optionen im Kulusuk Museum, im Hotel Kulusuk und das umfangreiche Angebot am Flughafen (nach den Sicherheitskontrollen) prüfen.

Verlasst den Flughafen und taucht ein in eine einfache und traditionelle Lebensweise. Kulusuk ist der Inbegriff einer ostgrönländischen Siedlung, hat aber auch seine Rolle als Tor nach Ostgrönland anerkannt, um Besuchern ein Maß an unauffälligem Komfort zu bieten. Grönländische Schlittenhunde warten ungeduldig auf den Winter zwischen hellen, farbenfrohen Häusern. Eisberge schwimmen anmutig vorbei, während der Klang eines alten Inuit-Trommeltanzes von den nahe gelegenen Bergen widerhallt. Einheimische begrüßen euch als Teil der Gemeinschaft. Abenteuer warten auf euch und rufen Wanderer, Eishöhlenforscher, Seefahrer und Hundeschlittenfahrer in eine atemberaubende Umgebung herbei.
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Kulusuk ist das Tor nach Ostgrönland und Flüge nach Kulusuk können direkt von Island aus erreicht werden. Für eine Anreise aus Kopenhagen muss man zuerst nach Nuuk fliegen und dann einen weiteren Flug nach Kulusuk nehmen, was bedeutet ganz Grönland nochmal zurück zu überfliegen.
Es gibt keine nationalen oder internationalen Fähren die Kulusuk anfahren, sondern nur kleine Transferboote, die zwischen Tasiilaq (auf einer separaten Insel) und den anderen Siedlungen in der Region verkehren. Wenn man auf dem Seeweg in Kulusuk ankommen möchte, muss man sich einem der Kreuzfahrtschiffe anschließen, die dort in den Hafen einlaufen oder ein eigenes Boot fahren.
Die besten Zeiten für einen Besuch sind: Juni – Oktober (Segeln, Wandern) und Februar – Mai (Hundeschlittenfahren, Schneemobilfahren, Nordlichter).
Aufgrund seiner geringen Größe verfügt Kulusuk über keine öffentlichen Verkehrsmittel. Im Hotel Kulusuk wird ein Transfer vom Flughafen/Hafen angeboten. Andernfalls müsst ihr zu Fuß gehen. Gäste die in der Stadt übernachten müssen 20 bis 30 Minuten entlang der Straße laufen, um zu ihrer Unterkunft zu gelangen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, einen Gepäcktransport zu arrangieren.
Ausflüge in die Umgebung finden am häufigsten mit einem Boot oder zu Fuß (Sommer) statt sowie mit einem Hundeschlitten, einem Schneemobil, Skiern oder Schneeschuhen (Winter).

Kulusuk verfügt über ein komfortables Hotel, das näher am Flughafen als an der Stadt liegt und Ausblicke auf die Eisberge im Fjord bietet. Zu den weiteren Optionen gehört ein wunderbar gemütliches Hostel (hier sind Schlafsäcke notwendig für die Matratzen auf dem Boden, Trockentoilette), welches hauptsächlich von Abenteuerreisenden genutzt wird. Außerdem kann eine einfache Unterkunft mit einer Familie arrangiert werden. Es ist auch möglich, innerhalb der Stadtgrenzen zu campen. Es wird nicht empfohlen, außerhalb der Stadt zu campen, es sei denn, man wird von einer Person mit einer Waffe begleitet, da Eisbären in der Vergangenheit zumeist in der Nähe von besiedelten Gebieten gesichtet wurden.
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Mit nur zwei Flugstunden zwischen Kulusuk und Reykjavik ist es möglich, die grönländische Siedlung zu besuchen und auf einem Tagesausflug von Island aus einen Eindruck von Grönland zu bekommen. Dieser Ausflug konzentriert sich auf die Stadt selbst und beinhaltet die einmalige Gelegenheit, eine Vorführung der alten Inuit-Kunst des Trommeltanzes zu sehen. Für diejenigen die länger bleiben möchten, bieten die Sommermonate endlose Wandermöglichkeiten, wobei Kulusuk der wichtigste Ausgangspunkt ist. Die Auswahl reicht von Tageswanderungen über die Erkundung von Eishöhlen auf der nahe gelegenen Apusiaajik Insel innerhalb des Gletschers bis hin zu organisierten oder selbst geplanten langen Wanderungen, die länger als eine Woche dauern. Alternativ kann man eine Bootstour unternehmen, um die nahe gelegenen Gletscher und bizarr geformten Eisberge zu entdecken. Man kann dabei vielleicht auch Wale oder Robben sehen! Der Winter ist die Jahreszeit für Hundeschlittenfahrten – ein traditionelles Transportmittel, welches von Jägern und Fischern in Kulusuk noch immer stark genutzt wird. Macht einen kurzen Einführungsausflug über den gefrorenen Fjord zum Apusiaajik-Gletscher oder erhaltet einen tieferen Einblick in die Verbindung zwischen Musher und Hund bei einem ganztägigen Ausflug zu wunderschönen Orten rund um Kulusuk. Vergesst dann nicht, nach Einbruch der Dunkelheit aufzuschauen. Mit sehr geringer Lichtverschmutzung bietet Kulusuk einen fantastischen Blick auf die Winterlichtshow der Natur – die Nordlichter.
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Kulusuk ist eine der malerischsten Siedlungen in Grönland und es ist einfach, Stunden damit zu verbringen, mit der Kamera in der Hand durch die Stadt zu wandern, um den verspielten Schlittenhundewelpen nahe zu kommen.
Wenn ihr herumlauft, sollten ihr unbedingt die Kirche in Kulusuk besuchen, beachtet die Bibeln in westgrönländischer Sprache, die Robbenfellverzierungen für den Altar und die Buntglasfenster in den gleichen Farben wie die grönländische Häuser. Diese wurden der Kirche von einem deutschen Künstler gespendet.
Ihr solltet weiterhin eine Führung durch Kulusuks kleines, aber beeindruckendes Museum buchen. Die meisten Gegenstände des Museums, die der einheimischen Frau Justine Boassen gehören, stammen von ihren Eltern und erzählen die Geschichte der Tunumiit Iivid (ostgrönländische Inuit). Diese unterscheidet sich stark von der Geschichte der Kalaallit Inuit, die üblicherweise in Museen an der Westküste Grönlands dargeboten wird.
Die beliebteste selbst geführte Tageswanderung von Kulusuk führt entlang der Straße am Flughafen vorbei nach Dye 4. Während des Kalten Krieges als Teil der Frühwarnlinie (auch DEW Line genannt) eingerichtet, ist nicht viel von der ursprünglichen Radarstation übrig geblieben, aber der Blick über Eisberge im atlantischen Ozean ist atemberaubend. Die Wanderung ist einfach und es ist unmöglich sich zu verlaufen. Wichtig: Erkundigt euch bevor ihr losgeht, ob kürzlich Eisbären gesehen wurden!
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Wenn ihr in Kulusuk auswärts essen möchtet, ist das Restaurant im Hotel die einzige Möglichkeit. Gäste die anderswo übernachten, erhalten ihre Mahlzeiten in der Regel über ein Pauschalangebot eines örtlichen Reiseveranstalters oder kochen selbst. Die einzige andere Möglichkeit besteht darin, in der Zeit in der Flüge am Flughafen ankommen, Fastfood zu sich zu nehmen.
Auf der Ammassalik-Insel in einem der abgelegensten und schönsten Teile der Welt gelegen, ist Tasiilaq Heimat von großen Outdoor-Abenteuern und traditioneller Kultur.
Quick facts

Wildnis ohne festgelegte Pfade, nur den Einheimischen bekannte Wasserwege und unberührte, schneebedeckte Berge ziehen jedes Jahr Outdoor-Abenteuerinnen und -Abenteurer aus aller Welt nach Tasiilaq. Von einheimischen Jägern mit lebenslanger Erfahrung oder speziell für die arktische Wildnis geschulten Guides begleitet, braucht ihr euch keine Gedanken darüber zu machen, wie stabil das Eis ist oder ob ihr einem vorbeiziehenden Eisbären begegnen werdet, während ihr die gigantische und raue Natur von Ostgrönland erkundet.
Diese unentdeckten Landschaften sind aber nicht die einzigen Höhepunkte dieser abgeschiedenen Stadt in der Arktis, die weiterhin tief in alten Traditionen der Inuit verwurzelt ist. Hier sind Jagd und Hundeschlitten Ausdruck einer Lebensform und es ist einer der Handvoll Orte in Grönland, wo ihr der Aufführung eines Inuit-Trommeltanzes beiwohnen könnt.
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Auch wenn es die größte Stadt in Ostgrönland ist, gibt es keine direkten Flüge nach Tasiilaq. Sowohl international (aus Reykjavík) und national (aus Nuuk) Anreisende müssen zunächst am Flughafen in Kulusuk landen und dann via Helikoptertransfer (das ganze Jahr über – 15 Minuten Transfer) oder Bootstransfer (nur im Sommer – 30-45 Minutes Transfer) Tasiilaq erreichen. Es gibt direkte Helikoptertransfers in die nahe gelegenen Siedlungen von Tasiilaq aus.
Um Tasiilaq auf dem Wasserweg zu erreichen, bietet sich die Teilnahme an einer Kreuzfahrt an, die Tasiilaqs Hafen anläuft, oder man nimmt das eigene Boot.
Die besten Besuchszeiten für Tasiilaq sind folgende: Juni – September (Bootstouren, Wandern, Kajakfahren, Stand-Up-Paddling, Walbeobachtungen) und Februar – April (Hundeschlitten, Schneemobil, Eisfischen, Skifahren, Schneeschuhwandern, Nordlichter). Fototouren, Eisbergtauchen und eine mobile Sauna sind das ganze Jahr über zugänglich, das gilt auch für Konferenzeinrichtungen.
Tasiilaq könnt ihr größtenteils zu Fuß erkunden. Da die Stadt u.a. für ihre hügelige Landschaft bekannt ist, sind euch herrliche Aussichten garantiert – wunde Füße aber eben auch. Dagegen könnt ihr euch ein Taxi rufen (weiter unten findet ihr die Nummern unter „Nützliche Informationen“) oder einen Autotransfer (im Sommer) oder Schneemobiltransfer (im Winter) arrangieren lassen, wenn ihr eine Tour mit einem Anbieter gebucht habt.
Wenn ihr einen Aufenthalt im Hotel Kulusuk, Hotel Ammassalik oder The Red House gebucht habt, ist der Transport vom Flughafen/Heliport inklusive. Kontaktiert eure Unterkunft rechtzeitig, wann ihr ankommen werdet.

Übernachtungsmöglichkeiten variieren in Tasiilaq zwischen gut ausgestatteten Hotelzimmern, ganzen Häusern, gemütlichen Pensionen mit Gemeinschaftsbädern und einem Zeltplatz an den Ausläufern der Stadt. Nahe des Tasiilaq Heliports befindet sich ein ausgewiesener Zeltplatz (Anfragen können über das Hotel The Red House gestellt werden) oder ihr könnt außerhalb der Stadt frei zelten.
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Tasiilaq ist Ausgangspunkt unendlich vieler Outdoor-Abenteuer und zwar zu jeder Jahreszeit. Fototouren in einigen der spektakulärsten Landschaften weltweit werden das ganze Jahr über angeboten, wie auch die einzigartige Erfahrung des Kaltwassertauchens, um die versteckte Welt der restlichen 90 % des Eisbergs zu entdecken. Ein ultimatives Erlebnis ist es, eine Helikoptertour zu verschiedenen Gletschern zu unternehmen, die vom Eisschild hinunterstürzen. Eine mobile Sauna, transportierbar mit dem Motorschlitten Tasiilaq Tours bietet ein einzigartiges Erlebnis mit ihrer mobilen Sauna an, die mit dem Motorschlitten transportiert werden kann. Weitere Informationen finden Sie hier. Diese Holzsauna ist für die Nutzung im Winter konzipiert und kann an den Ort Ihrer Wahl gezogen werden. Ob Sie lieber am Seeufer oder mit Blick auf den Fjord sind, diese Sauna ermöglicht es Ihnen, die reine und einfache Umgebung zu genießen. Nichts Besonderes, genau so, wie es sein sollte. Zusätzlich bietet Tasiilaq Tours eine kleine Wohnung mit zwei Schlafzimmern und einer Küche, die einen Blick auf die Stadt und den Fjord bietet. Diese Unterkunft befindet sich nicht weit vom Hauptgeschäft Pilersuisoq entfernt. Mehr Lesen hier. Lange Sommertage (Tasiilaq liegt nur 106 km südlich vom Polarkreis) locken Wanderer aller Erfahrungsstufen an, die Lust auf Abenteuer zwischen einer Dauer von wenigen Stunden bis zu mehreren Wochen haben. Tagestouren beinhalten kurze Wanderungen um Tasiilaq sowie Gletscherwanderungen, Eishöhlentouren und Eiskletter-Abenteuer. Es werden auch mehrtägige Expeditionen mit Gepäcktransport (bei denen ihr nur einen Tagesrucksack tragt) oder ohne diesen Service angeboten. Die Expeditionen werden sicher von für die arktische Wildnis geschulten Guides geleitet und erlauben euch, die einmalige Erfahrung zu machen, in den einsam gelegenen Bergen und Tälern von Ostgrönland zu zelten. Camp set up under the northern lights in the backcountry of Tasiilaq. Photo: Chris Brinlee Jr Ebenso können Kajakfahrer für einen oder mehrere Tage mit Guides paddelnd unterwegs sein, welche die Expertise mitbringen, um im Eis und arktischen Gewässer sicher zu navigieren. Entdeckt die langgestreckte Küstenlinie von Ostgrönland, wie es schon die Inuit taten, oder versucht euch beim Stand-Up-Paddling – einer modernen Variante dieser uralten Transportform. Für Urlaubstage mit mehr Erholungsfaktor bieten Bootstouren den Ammassalik-Fjord hoch zu den verschiedenen Gletschern, zum Sermilik-Eisfjord (einer der aktivsten Eisfjorde in Grönland), zu traditionellen Siedlungen oder zu einer verlassenen Flugbasis aus dem 2. Weltkrieg alle das Potenzial für unglaubliche Aussichten auf Eisberge und fürs Whale Watching. Für die besten Chancen darauf, den sagenhaften Giganten so nah zu kommen, wie es mit dem angemessenen Respekt möglich ist, solltet ihr an einer Walbeobachtungstour teilnehmen, die euch direkt dorthin führt, wo Fischer zuletzt Wale gesichtet haben. Photo tour at the Sermilik Icefjord near Tasiilaq. Photo: Mads Pihl Während der kälteren Monate entwickelt sich Tasiilaq zum Anziehungspunkt für Tourenski- und Heliskiing-Begeisterte aus aller Welt. Eine endlose Zahl an jungfräulichen Gipfeln bietet unschlagbare Aussichten und unverfälschte Erstabfahrten, die in unberührten, schneegefüllten Tälern enden, die zu weiteren Entdeckungen einladen. Für solche Entdeckungen könntet ihr einen Schlittenführer auf einem der ältesten Transportmittel der Arktis begleiten – dem traditionellen grönländischen Hundeschlitten. Er wird von Jägern und Fischern in Grönland weiterhin im Alltag verwendet. Das Fahren mit dem Hundeschlitten ist eine Tradition der Inuit und eine der besten Formen, um die raue Schönheit der Gegend um Tasiilaq im Winter zu entdecken. Über unzählige Generationen entwickelt, sind die Verbindung zwischen Schlittenführer und seinen Hunden und die fast schon übernatürliche Fähigkeit des Rudels, die Eiskonditionen zu lesen und potentielle Gefährdungen zu vermeiden, eine Erfahrung fürs Leben. Es bestehen vielfältige Möglichkeiten, eine kurze Tour von ein paar Stunden zu unternehmen, zu den besten Standorten fürs Ausprobieren des Eisfischens zu reisen oder sich auf einen mehrtägigen Ausflug durch vielfältige zugefrorene Landschaften (Fjord, Seen, Schluchten, Gletscher) zu begeben, um andere Siedlungen zu besuchen. Sled dogs Taking a Break in Tasiilaq. Photo – Chiara Zonca Zu den weiteren Winterexkursionen zählen Schneeschuhwanderungen, Abenteuer mit dem Schneemobil (eine schnellere und entspanntere Transportform als der Hundeschlitten) und zahlreiche Möglichkeiten, aus der Stadt hinauszukommen, um die besten Aussichten auf die unglaublichen Nordlichter zu haben (auch wenn diese häufig sogar vom Stadtzentrum aus zu sehen sind).
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Während ihr zweifellos den Großteil eurer Zeit hier damit verbringen werdet, die herrliche Umgebung von Tasiilaq zu entdecken, solltet ihr die ruhigeren Momente unbedingt dafür nutzen, die Stadt selbst kennenzulernen.
Schaut bei eurem Besuch auf jeden Fall bei Stunk vorbei (der Kunsthandwerkstatt, in der ihr einigen von Grönlands besten Schnitzern bei der Arbeit zuschauen könnt), in Tasiilaqs architektonisch einzigartiger Kirche und im kleinen, aber hervorragenden Museum.
Das Ammassalik Museum (Tasiilaq Museum), zu welchem auch ein traditionelles Torfhaus gehört, befindet sich in der ehemaligen Kirche der Stadt. Sie wurde 1908 von der Besatzung eines dänischen Segelschiffs gebaut, das in der Nähe auf Grund lief. Beim Bau wurde das Holz dieses untergegangenen Schiffes verwendet, sein Modell hängt von der Decke hinunter.
Tasiilaq Museum in the old church in Tasiillaq. By Mads Pihl
Individuelle Wandertouren sind in Tasiilaq durch die zwar geringe, aber reale Chance begrenzt, dass man einem Eisbären begegnen könnte. Sichere Optionen beinhalten das Blumental (mit der Chance auf eine Sauna mitten im Nirgendwo zu treffen, wenn ihr etwas Glück habt), Spaziergänge entlang der Bucht (Qinngimu), das Naturschutzgebiet Iddimiini mit seinen Spuren früher Inuitsiedlungen und Klettertouren zu den zahlreichen Steinmarkierungen, die auf jedem der nahen Hügel thronen, von denen aus man die Stadt überblicken kann.
Wenn wir euch weiter ins Feld bewegen möchtet, wird dringend empfohlen, dass ihr einen einheimischen Guide bucht, der Waffe, Sicherheits- und Navigationsausrüstung mit sich führt.
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Viele der Tourenanbieter in Tasiilaq bieten All-inclusive-Pakete mit Übernachtung und Verpflegung an. Es gibt aber auch eine Handvoll Optionen, um auswärts essen zu gehen, die zwischen grönländischer Fusionsküche und typischen internationalen Snacks changieren.
Kann man als Vegetarier oder Vegetarierin Ostgrönland besuchen? Ganz unbedingt! Es kann aber bedeuten, dass ihr ein bisschen umdenken müsst und euch flexibel zeigen solltet. Wir empfehlen euch, eine Unterkunft zu buchen, in der ihr eine eigene Küche habt, da es in den Hotels nur begrenzt vegetarische Angebote gibt.
Wenn ihr sehr spezifische Essenswünsche habt, solltet ihr in Erwägung ziehen, einige Zutaten von daheim mitzubringen. Zusätzlich ist es im Winter der Überlegung wert, jemandem frisches Obst und Gemüse als Geschenk mitzubringen, da diese Ressourcen während dieser Jahreszeit knapp sind.
Nanortalik ist das Tor zum Kletter-, Wander- und Segelparadies des Tasermiut Fjords und ein hervorragendes Angelgebiet mit einem beeindruckenden lokalen Museum.
Quick facts
Nützliche Informationen
Nanortalik hat einen gut sortierten Brugseni-Supermarkt sowie einen kleineren Pilersuisoq. Ihr solltet versuchen, eure gesamte Outdoor-Ausrüstung mitzubringen.
Um Souvenirs zu kaufen, besucht die Nanortalik Touristen Information, wo es eine große Auswahl gibt. Möglicherweise findet ihr im Museum auch einige Gegenstände, insbesondere Bücher über Grönland.

Mit senkrechten Wänden, die über verworrene Fjordsysteme ragen, und Treibeis „Sikorsuit“, welches im Frühjahr direkt vor dem Hafen liegt, hat Nanortalik mehr mit Ostgrönland gemeinsam als mit dem Rest Südgrönlands. Kletterer und Bergsteiger aus aller Welt fühlen sich von den Granitgipfeln des nahe gelegenen Tasermiut Fjords angezogen, während Wanderer und Kajakfahrer mehrtägige Expeditionen von Nanortalik aus unternehmen, um die unvergleichliche Schönheit des Felsens zu erkunden, der sich direkt aus dem reflektierenden Wasser erhebt.
Aber Nanortalik ist mehr als nur ein Magnet für Extremabenteurer. Nanortalik beherbergt das umfassendste lokale Museum des Landes, einige der wenigen Wälder Grönlands, komfortabel organisiertes Camping in einer der schönsten Landschaften der Welt und liegt in der Nähe einer der wenigen heißen Quellen Grönlands, wo man sich mit einer beispiellosen Aussicht auf hohe Bergen und Eisberge entspannen kann.
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Nanortalik liegt auf einer kleinen gleichnamigen Insel nahe der Mündung des Tasermiut Fjords. Um dorthin zu gelangen, müsst ihr zuerst am Flughafen in Narsarsuaq ankommen und dann einen Hubschrauber- oder Bootstransfer in die Stadt nehmen. Alternativ könnt ihr an einer von vielen internationalen Kreuzfahrten teilnehmen, die im Sommer in den Hafen einlaufen.
Die besten Zeiten für einen Besuch in Nanortalik sind: Juni – September (Segeln, Wandern, Kajakfahren, Bergsteigen, Angeln).
Nanortalik ist eine kleine Stadt, in der zu Fuß gehen die Norm ist. Bei Bedarf stehen jedoch Taxis zur Verfügung.
Für Ausflüge in die Umgebung Nanortaliks könnt ihr euch am häufigsten mit einem Boot, Hubschrauber (ganzjährig) oder zu Fuß (Sommer) sowie mit einem Schneemobil, Skiern oder Schneeschuhen (Winter) fortbewegen.

Nanortalik bietet Unterkünfte in Form von modernen Hotelzimmern, Hotelapartments und Gemeinschaftsräume im Jugendherbergs-Stil. Es ist auch möglich, euer Zelt außerhalb des Hostels aufzustellen und gegen eine Gebühr die Gemeinschaftseinrichtungen zu nutzen. Wenn ihr außerhalb der Stadt frei campen möchten, empfehlen wir euch zu wissen wie man sich selbst schützt oder euch von einer Person mit einer Waffe begleitet zu lassen, da Eisbären in den meisten Jahren in der Nähe von besiedelten Gebieten gesichtet wurden.
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Nanortalik ist das Tor zum spektakulären Tasermiut Fjord und den Bergen, die eine breite Palette an Abenteuern für alle Adrenalinspiegel bieten. Bootsfahrten sind die entspannteste Art, das Meisterwerk der Natur zu genießen. Ihr gleitet an den steilen Bergen vorbei, die über Klosterdalen (Klostertal) ragen bis zu Gletschern, die vom grönländischen Eisschild herabfließen. Es ist weiterhin möglich eine Bootstour inklusive einer Übernachtung zu genießen, wobei die Unterbringung in komfortablen, vorab aufgestellten Zelten erfolgt und ein Abendessen aus grönländischen Zutaten am Lagerfeuer zubereitet wird. Anderen Bootstouren bringen euch zu einem der wenigen Wälder Grönlands, kleinen Siedlungen, die zwischen den zerklüfteten Gipfeln der Cape Farewell-Wasserstraßen versteckt sind und zu den heißen Quellen von Uunartoq, wo 38 ºC warmens Wasser die Muskeln entspannen und euch warm hält, obwohl Eisberge in der Nähe schwimmen. Tasermiut camp at the Tasermiut fjord. Photo by Aningaaq R Carlsen Für einen aktiveren Urlaub bieten mehrtägige Kajak- und Wanderexpeditionen die Möglichkeit, diese spektakuläre Landschaft genauer zu erkunden. Erfahrene Wanderer und Kajakfahrer im Hinterland können ihre eigenen Abenteuer planen, müssen jedoch mit Sicherheitsausrüstung ausgestattet sein, einschließlich Notsignalen und Verteidigung gegen den König der arktischen Tierwelt, den Eisbären. Es gibt jedoch auch viele professionell organisierte Expeditionen von Nanortalik aus, bei denen sich um alles gekümmert wird, alle Highlights der Region abdeckt werden und die in der Regel zwischen 5 Tagen und zwei Wochen dauern. Expeditionen können auch für erfahrene Kletterer und Bergsteiger organisiert werden, die einige der höchsten Kletterwände der Welt bewältigen möchten. Zusammen mit dem Berg Ketil (2.000 m), Ulamertorsuaq (1.858 m) am häufigsten bestiegen wird, gibt es in fast allen Fjorden rund um Nanortalik einzigartige Klettermöglichkeiten. Two people on a kayaking expedition in the Tasermiut Fjord near Nanortalik. Photo: Peter Lindstrom Bei der Erkundung der Nanortalik Insel selbst gibt es mehrere Tageswanderungen, die direkt von der Stadt aus starten. Das Besteigen des Gipfels von Qaqqarsuasik (Großer Berg / Storfjeldet) oder Quassik (Rabenberg / Ravnefjeldet) mit atemberaubenden Ausblicken über die Insel kann geführt oder allein erfolgen. Oder besucht die Ruinen von Sissarissoq, wo Nanortalik gegründet wurde, indem ihr entlang der Küste wandert. Seid beim Wandern wachsam, da in den wärmeren Monaten in der Nähe von Nanortalik normalerweise viele Wale (insbesondere Zwergwale) gesichtet werden können. Zurück in der Stadt ist das Gebiet um den alten Kolonialhafen fast unverändert ihrer Errichtung und vermittelt einen authentischen Eindruck einer grönländischen Siedlung aus dem 19. Jahrhundert. Zehn dieser Gebäude dienen heute als Ausstellungsräume für das Nanortalik Museum. Die Ausstellungsthemenen reichen von traditioneller Robbenfettproduktion über Gesundheits- und Heilpflanzen, Wikinger-Kleidung, Funkkommunikation, traditionelle Schiffe wie Kajak und Umiaq bis hin zum berühmten Schiffswrack Hans Hedtoft, welches nie gefunden wurde. Obwohl ihr das Museum unabhängig besuchen könnt, erhaltet ihr den besten Überblick im Rahmen eines Stadtrundgangs, der euch auch in andere Stadtteile einführt und um eine Kaffemik und / oder ein traditionelles grönländisches Abendessen mit einer einheimischen Familie erweitert werden kann. Egal was ihr am Ende macht, in den Gewässern um Nanortalik wimmelt es nur so von Fischen. Flussfischen und Salzwasserfischen gehören in Grönland zum Leben. Kauft also einen Angelschein und fangt zusammen mit den Einheimischen Forellen, Lachse, Heilbutt, Wels und Kabeljau für euer Abendessen.
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Nanortalik, Mathiessenip Aqqutaa B507,3922,
Phone: +299 266286More informationQassiarsuk, B-873 Qassiarsuk 3923,
Phone: (+299) 522 822More information
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Wenn ihr einen Abend in Nanortalik verbringen möchtet habt ihr zwei Möglichkeiten. Das Hotel Kap Farvel Restaurant serviert ein herzhaftes 2-Gänge-Menü für diejenigen, die am Abend zuvor bestellt haben. Im Cafe 44 könnt ihr etwas trinken und Live-Musik genießen.
Entspannt bequem im künstlerischen Qaqortoq, während ihr die Wikingergeschichte Südgrönlands in der nahe gelegenen Ruine der Hvalsey-Kirche erkundet und die wichtigste heiße Quelle Grönlands genießt
Quick facts
Nützliche Informationen
Qaqortoq hat drei große Supermärkte – Pisiffik, Brugseni und Akiki – sowie mehrere kleinere Läden.
Um Souvenirs zu kaufen besucht Greenland Sagalands, wo es eine umfangreiche Auswahl gibt. Ihr könnt Robbenfellprodukte auch direkt im Ausstellungsraum von Great Greenland auf der anderen Seite des Hafens, Hautpflegeprodukte von InuaCare in lokalem Besitz oder direkt bei Einheimischen kaufen, die außerhalb von Sagalands Stände aufstellen, wenn Kreuzfahrtschiffe in der Stadt sind. Das Qaqortoq Museum und das Hotel Qaqortoq haben auch eine kleine Auswahl und ihr wisst nie, was ihr noch im Jaaraartooq Café Shop in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes entdeckt.
Für Outdoor-Abenteuer ist es am besten, möglichst viel Ausrüstung mit nach Grönland zu nehmen. Es ist möglich in Sissami -an der Brücke gelegen- eine begrenzte Grundausstattung für Camping zu kaufen, oder ihr könnt eine Ausrüstung im Blue Ice Café in Narsarsuaq ausleihen.
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Obwohl es die größte Stadt in Südgrönland ist, ist es nicht möglich, Qaqortoq direkt zu erreichen … noch nicht. 2023 soll ein neuer Flughafen eröffnet werden, der ein breiteres Angebot an Flügen nach Qaqortoq ermöglicht. In der Zwischenzeit müssen Besucher zuerst am internationalen Flughafen in Narsarsuaq ankommen und dann entweder einen Hubschrauber- oder Bootstransfer nach Qaqortoq nehmen.
Für diejenigen, die lieber auf dem Seeweg anreisen, legen viele der Kreuzfahrtschiffe, die jedes Jahr Grönland besuchen, im Hafen von Qaqortoq an. Außerdem ist in der Stadt der südlichste Hafen für die Passagierfähre Sarfaq Ittuk, die bis nach Ilulissat fährt.
Die beste Zeit für einen Besuch in Qaqortoq sind Juni – September (Segeln, Wandern, Angeln), wenn die Touristeninformation geöffnet ist und die meisten Ausflüge stattfinden. Helikopterausflüge sind das ganze Jahr über möglich, ansonsten muss man sich als Besucher im Winter jedoch selbst versorgen.
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Qaqortoq ist eine gut zu Fuß begehbare Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten rund um den Hafen und den Hauptplatz. Wenn sich eure Unterkunft jedoch auf einem der beeindruckenden Hügel von Qaqortoq befindet, stehen euch auch Taxis zur Verfügung.
Für Ausflüge in die Umgebung Qaqortoqs könnt ihr euch am Besten mit einem Boot, Hubschrauber (ganzjährig) oder zu Fuß (Sommer) sowie mit einem Schneemobil, Skiern oder Schneeschuhen (Winter, wenn ihr eure eigene Ausrüstung habt) fortbewegen.

Qaqortoq bietet eine Reihe von Unterkünften - von einem 4-Sterne-Hotel mit Konferenzeinrichtungen über eigenständige Apartments bis hin zu Schlafsälen mit mehreren Betten und Gemeinschaftseinrichtungen. Alle Unterkünfte sind nur wenige Gehminuten vom Zentrum entfernt. Einige Optionen befinden sich jedoch in den Stadtteilen auf den steilen Hügeln von Qaqortoq. Es ist auch möglich, auf nahe gelegenen Schaffarmen auszuweichen und die Gastfreundschaft verschiedener grönländischer Landwirte zu genießen.
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Qaqortoq ist eine Drehscheibe für Ausflüge in ganz Südgrönland. Segeln ist die häufigste Art, die Gegend mit Tagesausflügen zu erkunden. Die gut erhaltenen nordischen Ruinen der Hvalsey-Kirche in der Nähe von Qaqortoq und die zentral gelegenen Farm (insgesamt gibt es 15 Ruinen) in Qaqortukulooq, die Versuchsfarm und Forschungsstation Upernaviarsuk, die grönländischen Eisdecke und die heißen Quellen in Uunartoq sind bei den Besuchern am beliebtesten. Eine alternative Möglichkeit, diese Stätten sowie die anderen nordischen Ruinen in Qassiarsuk, Igaliku und in der Region Tasikuluulik zu besuchen sowie mehrere Stützpunkte aus dem Zweiten Weltkrieg und den spektakulären Tasermiut-Fjord bei Nanortalik, ist ein malerischer Hubschrauberausflug von Qaqortoq. Es gibt verschiedene Optionen zwischen 20 Minuten und 6 Stunden, aber jede bietet einen unvergleichlichen Blick auf Qaqortoq und die dramatische Landschaft verbunden mit der Möglichkeit eines Besuches dieser Attraktionen, solltet ihr wenig Zeit haben. A tour boat at the end of the Tasermiut fjord near Qaqortoq. Photo by Mads Pihl. Die interessierten Angler unter euch werden auch die Fjorde und unberührten Flüsse rund um Qaqortoq genießen. Kauft euch einen Angelschein im Touristeninformationszentrum und vereinbart einen Ausflug zum Angeln von Saibling, Lachs und Kabeljau, die in den Monaten Juli und August reichlich vorhanden sind. Während ihr in der Stadt seid seht euch um und entdeckt das historische Zentrum von Qaqortoq während eines geführten Stadtrundganges. Während der Tour kommt ihr am ältesten Brunnen Grönlands, Mindebrønde, sowie an einigen Ausstellungsstücken von der von Aka Høegh initiierten Ausstellung im Freien Qaqortoqs, „Stein und Mensch“ (stone & man), vorbei. Dieses ehrgeizige Skulpturenprojekt wurde Mitte der neunziger Jahre von der grönländischen Künstlerin initiiert, welche Künstler/innen aus allen nordischen Ländern einlud, einen Beitrag zu leisten. Das Ergebnis waren 40 Skulpturen, die rund um Qaqortoq versteckt waren und von denen viele direkt in Felswände gehauen wurden. Passengers waving from Sarfaq Ittuk in Qaqortoq. Photo – Lisa Germany – Visi Greenland Auf der anderen Seite des Hafens in Qaqortoq befinden sich die Gerb- und Produktionsanlagen von Great Greenland. Ihr könnt den Ausstellungsraum separat besuchen, um die fertigen Produkte zu sehen und Souvenirs zu kaufen. Wenn ihr jedoch einen Einblick in die Prozesse zur Herstellung hochwertiger Robbenfelle für den Vertrieb in Grönland und international erhalten möchtet, nehmt an einer Führung teil, die euch hinter die Kulissen führt. Das Touristeninformationszentrum in Qaqortoq kann auch verschiedene kulturelle Aktivitäten organisieren, wenn ihr Qaqortoq als Teil einer Gruppe besucht. Gönnt euch einen Kaffemik (eine traditionelle grönländische Zusammenkunft zum Feiern jegliches Anlasses) oder ein hausgemachtes Abendessen mit einer grönländischen Familie, um mehr über das tägliche Leben zu erfahren.
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Es gibt keine speziellen Wandertouren von Qaqortoq, obwohl das umliegende Hinterland wunderbare Off-Trail-Routen bietet. Die beiden beliebtesten Tageswanderungen sind der Aufstieg auf den Gipfel des Saqqaarsuk direkt hinter Sulisartut Højskoliat mit spektakulärem Blick über Qaqortoq und die umliegenden Fjorde oder eine Wanderung um den Tasersuaq-See (die örtliche Wasserversorgung). Fernwanderer führt die fünftägige Wanderung von Qaqortoq aus zur alten bischöflichen Residenz der Nordmänner in der Schafzuchtsiedlung Igaliku, durch eine Landschaft voller versteckter Ruinen und direkt an der beeindruckenden und nicht zu verfehlenden Hvalsey-Kirche vorbei.
Wenn ihr euch einen Tag frei nehmen möchtet, besucht die große Gertrud Rask-Kirche in Qaqortoq und kauft im Supermarkt Essen, um ein Picknick und die Atmosphäre auf dem Stadtplatz zu genießen. Die Anwohner tun genau dies oft, indem sie auf den Picknickbänken sitzen, die entlang des Fußgängerwegs in der Nähe des berühmten Qaqortoq-Brunnens angeordnet sind, und sich beim Essen im Sonnenschein sonnen.
The old church in downtown Qaqortoq. Photo by Mads Pihl.
Wenn ihr mit dem Essen fertig seid besucht das Qaqortoq Museum – das große schwarze Gebäude, das an den Platz grenzt. Es befindet sich im ältesten Gebäude von Qaqortoq und beherbergt Wanderausstellungen sowie mehrere ständige Sammlungen, darunter eine Ausstellung fantastischer Tupilaks, die von Schnitzermeistern – Aron und Cecilie Kleist – geschaffen wurden. Diese atemberaubenden Kunstwerke gelten allgemein als die besten in ganz Grönland und es gibt mindestens ein Buch (auf Dänisch und Englisch), welches ihrer Arbeit gewidmet ist.
Auf der anderen Straßenseite des Qaqortoq Museums findet ihr eine Wikingerausstellung. Wenn ihr Lust auf einen kurzen Spaziergang einen Hügel hinauf habt, dort informiert das TELE-Museum über die Geschichte der Funkkommunikation. Dort habt ihr auch einen wunderbaren Blick über Qaqortoq und auf das Meer.
Wenn ihr noch keine Tour gemacht habt, um die Ausstellung “ Stein und Mensch“ (Stone & Man) in Qaqortoq zu entdecken, macht einen Spaziergang durch die Stadt, um zu sehen, wie viele Kunstwerke ihr findet. Mal sehen, ob ihr alle 40 findet!
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Qaqortoq hat eine Vielzahl von Restaurants, die von Fast Food über hochwertiges thailändisches Essen bis hin zu Cafés reichen, die alles von Steaks und Pasta bis zu Sandwiches und gutem Kaffee servieren.
In einem Fjordsystem gelegen, das für zahlreich vorkommende Wale und Robben, gute Wandermöglichkeiten und Mineralvorkommen bekannt ist, präsentiert sich Narsaq auch als Zentrum der Schafzucht in Südgrönland.
Quick facts
Nützliche Informationen
Narsaq hat Supermärkte von Brugsen und Pilersuisoq, die ein bisschen was von allem auf Lager haben. Ihr solltet grundsätzlich eure Outdoor-Ausrüstung komplett mitbringen oder Ausrüstung im Blue Ice Café in Narsarsuaq ausleihen.
Um Souvenirs zu kaufen, solltet ihr die Auslagen im Narsaq Hotel, Ulu Netcafe und im Museum durchschauen.

Entdeckt eine hügelige Landschaft, die einige der seltensten Mineralien der Erde versteckt hält, und entspannt euch anschließend bei einem lokal gebrauten „Qajaq“-Bier (aus der Qajaq Brewery), das aus dem tausende Jahre alten Wasser der Eisberge hergestellt wird.
Während Narsaq keine allzu große Zahl an Ausflugstouren für seine Besucherinnen und Besucher anbietet, eignet sich die angrenzende, atemberaubende Natur perfekt für diejenigen, die gerne ihre eigenen Pläne schmieden und selbst auskundschaften, was man so alles in und um Narsaq entdecken kann. Kaum bekannte Wikingerruinen liegen in den Tälern vergraben, unberührte Flüsse wimmeln nur so vor Fischen und versteckte Bergseen überblicken spektakuläre Aussichten auf die Eisberge im Fjord. Man weiß nie, auf was man dort alles treffen kann. Vielleicht sogar auf etwas Tugtupit – ein seltener Edelstein, der unter UV-Licht fluoresziert.
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Narsaq liegt zwischen dem Tunulliarfik-Fjord und dem Sermilik-Fjord und näher an der offenen See, als es Narsarsuaq tut. Besuchende kommen zunächst am internationalen Flughafen in Narsarsuaq an und nehmen dann einen Boots- oder Helikoptertransfer nach Narsaq, während im Inland Reisende auch die Möglichkeit haben, die Passagierfähre Sarfaq Ittuk zu nehmen.
Die beste Reisezeit in Narsaq ist Juni – Oktober, dies ist die Hauptsaison fürs Wandern, Angeln und Boot fahren. Im Winter sind die meisten von Städten in Südgrönland aus organisierten Exkursionen im Winterschlaf. Es besteht aber weiter die Möglichkeit, den unberührten Schnee zu genießen, wenn man die Ausrüstung dafür selbst mitbringt.
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Narsaq ist eine kleine Stadt, in der die meisten Leute überall hinlaufen, wo sie hinmöchten. Es gibt aber auch Taxis, wenn ihr auf den Kieswegen weiterreisen oder euren Beinen eine Pause gönnen möchtet.
Für Exkursionen in die Umgebung sind die häufigsten Fortbewegungsmittel ein Boot (das ganze Jahr über), zu Fuß (im Sommer) und Schneemobil, Skier oder Schneeschuhe (im Winter).

Narsaqs Übernachtungsmöglichkeiten beinhalten Privatzimmer mit eigenen oder gemeinschaftlich genutzten Bädern, Schlafsaalunterkünfte mit Gemeinschaftsbädern und ein privates Ferienhaus mit einem Whirlpool! Mit Ausnahme der Bauernhofunterkünfte liegen alle innerhalb der Stadt. Ihr könnt auch an den Stadträndern euer Zelt aufschlagen, wenn ihr vermeidet, euch auf das Weideland der Schaffarmer zu begeben. Bitte haltet euch von diesen flachen Landstücken mit strahlend grünem Gras fern.


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Narsaq wird als der Ort in Grönland angenommen, an dem Erik der Rote zuerst siedelte, bevor er weiter nach Brattahlíð (heute Qassiarsuk) zog. Narsaq ist Zuhause des Landnám-Gehöftes – einer der ältesten nordischen Ruinen der Gegend, deren Spuren nahe des Stadtzentrums noch klar sichtbar sind. Ihr könnt auch ein paar Kilometer wandern, um die Überreste der Kirche in Dyrnæs zu besuchen, wo ihr eure Fantasie ein wenig walten lassen solltet, um ihre Strukturen als solche zu identifizieren. Ein Besuch im Narsaq Museum kann dafür sehr hilfreich sein, wo eine der Dauerausstellungen die Geschichte der Wikingersiedlung in Südgrönland erzählt. In mehreren der ältesten Gebäude Narsaqs beherbergt, stellt das Museum auch Informationen zur neueren lokalen Geschichte bereit und begrüßt jedes Jahr neue Wanderausstellungen. A living room from the old days in the Narsaq Museum. Photo – Peter Lindstrom Wer sich für Geologie begeistert, mag vielleicht ebenso im Museum starten, um Steine und Mineralien zu betrachten (dazu gehört auch der seltene Tugtupit), die in der Region gefunden wurden. Es gibt eine Dauerausstellung zum Mineralienkomplex von Dyrnæs-Narsaq, für den Narsaq berühmt ist. Und es ist auch immer gut, einen Eindruck von dem zu haben, wonach man eigentlich Ausschau hält, bevor man sich zur Beobachtung in die Berge begibt, um dort fündig zu werden. Wenn Steine nicht so euer Ding sind, ihr aber Freude am Wandern habt, ist das bergige Umland von Narsaq perfekt, um unschlagbare Aussichtspunkte, versteckte Seen und unberührte Flüsse zu entdecken, die reif fürs Angeln sind (denkt aber daran, die Lizenz zum Angeln in Grönland zu erwerben, bevor ihr damit loslegt). Wenn ihr im Mai zu Besuch seid, könnt ihr sogar den Auszug der einheimischen Bevölkerung zu einem speziellen Fluss begleiten, wo es Ziel ist, den ersten Seesaibling der Saison zu fangen. A man fly fishing in the Narsaq backcountry. Photo by Mads Pihl Die beliebtesten Wanderungen führen zu den Gipfeln der beiden Berge, die sich direkt hinter Narsaq erheben – Tasiigaaq und Qaqqarsuaq – und raus zum Narsaq Point (Nuugaarsuk) mit unverstellten Aussichten über den Tunulliarfik-Fjord Richtung Narsarsuaq. Langstreckenwanderern bietet sich die Gelegenheit, nach Qassiarsuk zu wandern – eine 60 km lange Reise durch die von der UNESCO als Welterbe gelistete Landschaft aus Schaffarmen, grünen Flusstälern, rauen Bergen und eisgefüllten Fjorden. Wenn ihr lieber noch hinaus aufs Wasser möchtet, könnt ihr an einem der Bootsausflüge von Narsaq aus teilnehmen, die euch mitnehmen, um das Eis zu erkunden. Eine kurze Eisberg-Safari führt euch zu einem hautnahen Ausblick auf diejenigen, die von den nahen Gletschern gekalbt sind. Alternativ könnt ihr auf einer halbtägigen Exkursion zu den Gletschern selbst reisen, vorbei an Vogelfelsen und einem malerischen Wasserfall. Die Gewässer um Narsaq sind reich an Meerestieren wie Walen, Robben und Lachsen – haltet also die Augen offen, während ihr mit dem Boot unterwegs seid. Iceberg spotted on iceberg safari in Narsaq. Photo – Aningaaq R. Carlsen Egal wie ihr euren Tag verbringt, sollte er unbedingt mit einem kalten, vor Ort gebrauten Bier ausklingen. Die kleine grönländische Brauerei Qajaq in Narsaq bezieht ihr verwendetes Wasser teilweise aus uralten, aus dem reinsten Wasser bestehenden Eisbergen und wählt sorgfältig regionale Zutaten aus, um einzigartige Lagerbiere, Ales und Bockbiere unter der Aufsicht amerikanischer und deutscher Braumeister zu kreieren. Auch wenn es Qajaq-Bier mittlerweile in ganz Grönland gibt, solltet ihr direkt zu seiner Quelle gehen, wenn ihr in Narsaq seid.
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Für diejenigen, die sich nicht selbst versorgen mögen, gibt es in Narsaq eine Handvoll Optionen zum Speisen. Das Café/Restaurant im Hotel Narsaq serviert tagsüber Mittagessen und kleine Mahlzeiten und verwandelt sich am Abend in ein charmantes À-la-carte-Restaurant. Weitere Möglichkeiten gibt es im Ulu Netcafe, das Fast Food anbietet, und im Café Inugssuk, das Snacks, lokal gebrautes „Qajaq“-Bier und jeden Freitag Livemusik im Angebot hat.
Die kleine landwirtschaftlich geprägte Siedlung Igaliku bietet ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern, man sieht Schafe im üppigen Gras weiden inmitten der besten nordischen Ruinen Grönlands.
Quick facts
Nützliche Informationen
Igaliku hat einen kleinen Pilersuisoq-Supermarkt, in dem lediglich Grundnahrungsmittel erhältlich sind. Am besten ihr bringt eure gesamte Outdoor-Ausrüstung mit oder leiht euch die Ausrüstung im Blue Ice Café in Narsarsuaq aus.
Um Souvenirs zu kaufen, schaut am besten das Angebot im Igaliku Country Hotel an.

Zahlreiche Täler voller Blumen und hohem Gras bewachen den Eingang zu den gut erhaltenen Überresten von Garðar – dem religiösen Herz der Nordmänner in Grönland. Nunmehr Bestandteil von Igaliku können Besucher dort die nordische Geschichte erkunden, in der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Umgebung wandern, Seen, Berge und versteckte nordische Ruinen entdecken oder sich entspannen und beobachten, wie die allgegenwärtigen Schafe das sorgfältig gepflegte Gras der ersten grönländischen Schafzuchtsiedlung fressen. Genießt das langsamere Leben in Igaliku’s idyllischen Umgebung, die eine Hauptregel hat: Haltet euch fern von den Rasenflächen der Bauern!
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Obwohl sich Igaliku (auch als Igaliko bekannt) am anderen Ende des Igaliku-Fjords befindet, ist es häufiger vom Tunulliarfik-Fjord (Skovfjorden) aus zu erreichen. Besucher müssen zuerst am internationalen Flughafen in Narsarsuaq ankommen und dann einen Bootstransfer nach Itilleq nehmen, von wo aus eine 4 km lange Schotterstraße (die „King’s Road“) zur Siedlung führt.
Von Qaqortoq aus ist es möglich, einen Bootstransfer direkt zum Hafen von Igaliku zu bekommen. Für diejenigen, die gern lange Wanderungen unternehmen, ist es eine ca. 4-5-tägige Tour bis zur Siedlung.
Die beste Reisezeit ist von Juni bis September (Bootstouren, Wandern), wenn das Hotel und die Hütten für Reisende geöffnet sind und das Igaliku Fest, eine Feier anlässlich der Gründung der Siedlung, stattfindet. Im Mai und September bleibt das Hotel für Konferenzen und Tagungen außerhalb der Saison geöffnet, im Winter hält Igaliku jedoch weitgehend Winterschlaf. Während es immer noch möglich ist, landschaftlich reizvolle Hubschraubertouren zu verschiedenen Attraktionen durchzuführen, gibt es in dieser Zeit nur wenige andere Touren in Igaliku. Man muss seine eigene Ausrüstung mitbringen und unabhängig sein, um den unberührten Schnee eines südgrönländischen Winters genießen zu können.
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In Igaliku gehen die Menschen zu Fuß überall hin. Diese kleine Siedlung hat keine öffentlichen Verkehrsmittel, obwohl Gepäck- oder auch komplette Transfere vom Helistop/ Itilleq Hafen arrangiert werden können. Ansonsten ist es eine schöne Wanderung entlang der „King’s Road“, um zur Siedlung zu gelangen.
Für Ausflüge in Igalikus Umgebung kann man sich mit einem Boot (ganzjährig) oder zu Fuß (Sommer) sowie mit einem Schneemobil, Skiern oder Schneeschuhen (Winter) fortbewegen.

Igaliku bietet verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten für Besucher, darunter Hotelzimmer, Hütten, Häuser und Mehrbettzimmer (mit eigenem Schlafsack) mit Gemeinschaftseinrichtungen. Die meisten befinden sich in der Siedlung selbst, obwohl sich eine Handvoll der Hütten auf einem Hügel mit Blick auf Igaliku befinden bzw. an einem abgelegenen Ort am See mehrere Kilometer von der Siedlung entfernt versteckt sind.

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In den großen Sandsteinblöcken der St.-Nikolaus-Kathedrale in Igaliku zu stehen und sich vorzustellen, wie das Leben der Wikinger im 12. Jahrhundert gewesen sein muss, die diese gebaut haben, ist eine der Hauptattraktionen für Besucher von Igaliku. Als eine der wichtigsten Siedlungen der nordischen Ära ist es leicht, die Überreste der Kirche, die Residenz der Bischöfe, den Bauernhof (mit Ställen, in denen 100 Kühe untergebracht werden konnten) und einen Bischofsgrabstein als Teil des Geländes zu erkennen. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil des Interessanten an der Siedlung Igaliku. Insbesondere ist Igaliku der einzige Ort in Grönland, an dem Häuser aus lokalem Gestein, genannt Sillisit oder Sandstein, hergestellt wurden. Und obwohl Teile des Sandsteines der von den Wikingern errichteten Gebäude immer wieder neu verwendet wurden, stehen einige dieser Bauwerke noch immer und sind nunmehr (zusammen mit den nordischen Ruinen) als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Kujataa“ geschützt. Für diejenigen die Outdoor-Abenteuer suchen liegt hinter dem letzten der Häuser in Igaliku ein riesiges Hinterland mit mehreren markierten Wanderwegen. Die beliebteste Tageswanderung führt zum spektakulären Aussichtspunkt mit Blick über die Eisberge im Tunulliarfik-Fjord und zum Qooroq-Gletscher (rote Route). Alternative Tageswanderungen von Igaliku aus führen zu einer Reihe von Wasserfällen, die zum Fjord (gelbe Route) oder zum Gipfel des Nuuluk – dem Berg, der die Siedlung überragt (grüne Route) – hinunterfließen. Fernwanderer möchten vielleicht auch die 4-5-tägige Route von Igaliku nach Qaqortoq in Angriff nehmen, die an den berühmten nordischen Ruinen Südgrönlands in Hvalsey (Qaqortukulooq) vorbeiführt.
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Das Café im Igaliku Country Hotel ist der einzige Ort, an dem man in der Siedlung essen kann. Es werden Frühstück, Mittagessen und ein 2-Gänge-Menü mit grönländischen Zutaten sowie Snacks, Kaffee und sogar Lunchpakete für Wanderer angeboten. Wer woanders wohnt, kann hier seine Mahlzeiten einnehmen oder Zutaten im Pilersuisoq-Supermarkt kaufen und selbst kochen.
Narsarsuaq ist Tor nach Südgrönland und hat eine bedeutende Geschichte als Air Base im 2. Weltkrieg zu erzählen. Es ist Zuhause vieler arktischer Wildtiere und des Arboretum Groenlandicum.
Quick facts
Nützliche Informationen
In Narsarsuaq gibt es einen Pilersuisoq-Supermarkt, der grundständige Haushaltsbedarfe im Vorrat hat.
Um Souvenirs zu kaufen, solltet ihr die Auswahl im Narsarsuaq Hotel und Blue Ice Café durchstöbern.

Narsarsuaq ist das Eingangstor zu den saftigen Tälern und altnordischen Ruinen von Südgrönland. Erinnerungen an die bedeutende Rolle als Air Base der Alliierten während des 2. Weltkriegs sind überall sichtbar und hier befindet sich auch das Arboretum Groenlandicum, wo ihr durch einen Wald hoher Bäume spazieren könnt. Im Sommer sprießen die grönländischen Wildblumen, die euch auf eurem Weg zu den Aussichtspunkten leiten, von denen ihr die nahen Gletscher überblicken könnt. Nebenbei ist das grönländische Inlandeis nur einen läppischen Weg von 6 km entfernt.
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Narsarsuaq liegt in einer großen Tiefebene nahe der Mündung des Tunulliarfik-Fjords (Skovfjorden). Es ist der Ort in Grönland mit der zweitlängsten Landebahn und begrüßt im Sommer direkt ankommende internationale Flüge aus Dänemark und Island. Alternativ könnt ihr zunächst nach Kangerlussuaq oder Nuuk reisen, von wo aus dann ein direkter Inlandflug nach Narsarsuaq angeboten wird.
Wenn ihr über das Meer anreisen möchtet, betreibt DiskoLine Bootshuttles zwischen verschiedenen Städten und Siedlungen in Südgrönland und Narsarsuaq oder ihr könnt auf einer organisierten Kreuzfahrt zu Besuch kommen.
Dies sind die besten Zeiträume für einen Besuch: Juni – September (Wandern, Boot fahren, Kajak fahren, Angeln, Fahrrad fahren), wenn der Großteil der Touren angeboten wird und das Informationszentrum geöffnet ist. Ein Besuch in der Nebensaison eignet sich perfekt für Konferenzen und diejenigen, die lieber auf eigene Faust unterwegs sind.
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Narsarsuaq ist eine sehr kleine Stadt, in der man gut von A nach B zu Fuß kommt. Es gibt keinen öffentlichen Nahverkehr mit der Ausnahme des Busses, der zwischen Flughafen und Hafen fährt. Ein privater Transfer zum Hotel lässt sich wahrscheinlich organisieren. Das Hostel bietet für seine Gäste einen Gepäcktransport an.
Für Exkursionen in der Gegend ist das häufigste Fortbewegungsmittel ein Boot (das ganze Jahr über), Helikopter (im Winter) oder zu Fuß (im Sommer). Es ist zudem möglich, während der wärmeren Monate vom Blue Ice Café Kajaks und Fahrräder zu leihen.

In Narsarsuaq gibt es drei Anbieter für Übernachtungsmöglichkeiten, einer davon verfügt auch über Konferenzeinrichtungen. Im Narsarsuaq Hostel gibt es Schlafsaalunterkünfte mit Gemeinschaftsbädern, eine Küche und einen Gemeinschaftsraum. Das örtliche Hotel bietet eine Auswahl an Zimmern und Suiten an. Außerdem können Privatwohnungen gemietet werden. Es ist möglich, euer Zelt vor dem Hostel aufzuschlagen und gegen eine Gebühr dort die Einrichtungen zu nutzen, alternativ könnt ihr außerhalb der Stadt frei zelten.

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Südgrönland ist eine der wenigen Regionen in Grönland, in der ihr zwischen Bäumen spazieren gehen könnt, die größer sind als ihr selbst. Das macht das Arboretum Groenlandicum in Narsarsuaq so besonders. 1988 gegründet, ist es eine der größten Baumsammlungen, die 110 verschiedene Arten aus Bergregionen und anderen arktischen Nationen beinhaltet. Viele der Bäume sind beschriftet und ihr werdet die unterschiedlichen Arten alle durcheinander gemischt und direkt nebeneinander finden, wenn ihr durch den Wald spaziert. Durch die Bäume auf der Bergspitze hindurch eröffnet sich euch eine wunderbare Aussicht über Narsarsuaq, den Tunulliarfik-Fjord und den Flughafen, der die Stadt dominiert. Dies ist der „Signal Hill“-Pfad (rote Route) und nur eine von verschiedenen Tageswanderungen, die ihr von Narsarsuaq aus unternehmen könnt. Andere markierte Pfade beinhalten den kurzen „Ridge Hike“ (gelbe Route) und die längere Narsarsuaq-Gletscherwanderung (blaue Route), die durch das Krankenhaustal und das Blumental geht, bevor sie zu einem spektakulären Ausblick über den Gletscher führt. Den verlassenen Schornstein könnt ihr gar nicht verpassen – all dies sind Hinterlassenschaften eines großen Militärkrankenhauses, das sowohl im 2. Weltkrieg als auch im Koreakrieg eine wichtige Rolle spielte. Haltet aber auch nach den Hydranten zum Feuerlöschen und anderen Relikten eure Augen auf, wenn ihr durch das Tal lauft. Es gibt auch eine Erweiterung (orangene Route) zum Ausguck über den Qooroq-Gletscher und Eisfjord. Hikers looking towards the ice cap in Narsarsuaq. Photo: David Buchmann Längere, mehrtägige Wanderexpeditionen starten ebenfalls von Narsarsuaq aus, viele von ihnen beinhalten das Wandern und sogar Zelten auf dem Qaleraliq-Gletscher und Grönlands Eisschild. Für diejenigen, die nach aktiven Ferien suchen, sind Kajaktouren eine weitere beliebte Art, Südgrönland zu entdecken. Im Sommer starten Expeditionen von bis zu zwei Wochen von Narsarsuaq aus oder ihr könnt die Ausrüstung leihen und euren eigenen Kurs durch die Fjorde setzen. Einige der Expeditionen beinhalten Wandern und Radfahren und garantieren, dass ihr alle eure Muskeln nutzt, während ihr die Gegend erkundet. Wer sich einen eher entspannten Urlaub wünscht, für den ist die Bootstour zum Qooroq-Gletscher von Narsarsuaq aus die Pflichtexkursion. Abhängig vom Tag könnte das eine heitere Ausfahrt auf einem traditionellen Segelschiff oder auf einem schnelleren modernen Boot bedeuten, um nähere Blicke auf die Gletscherfront werfen zu können. Schifffahren ist auch fester Bestandteil der Tagesausflüge nach Igaliku und Qassiarsuk – den beiden wichtigen Siedlungen in der Gegend und Hauptstätten der Wikingerruinen. Auf einem Panoramaflug könnt ihr die Vogelperspektive auf Qassiarsuk einnehmen. Dieser fliegt gezielt über die Siedlung und verschiedene der örtlichen Gletscher, um so nah wie möglich die besten Aussichten zu gewähren. Qassiarsuk seen from a scenic flight. Photo: Aningaaq R. Carlsen Jäger und Angler werden die unberührten Flüsse und die wilde Landschaft um Narsarsuaq ebenfalls genießen. Geführte Jagden auf arktische Wildtiere wie Rentiere (Karibu) und Moschusochsen finden zu bestimmten Zeiten des Jahres statt, während Fliegenfischer von Mitte Juli bis September zu Besuch kommen, wenn sich in den Flüssen Südgrönlands die Seesaiblinge wild tummeln. Wenn ihr allgemeiner am Fischen interessiert seid, sind Kabeljau, Rotbarsch und Heilbutt häufige Fänge – denkt nur bitte daran, vorher die Angellizenz zu erwerben. Schlussendlich ist ein Besuch in Narsarsuaq ohne einen Besuch im lokalen Narsarsuaq Museum unvollständig. Es konzentriert sich hauptsächlich auf die Wikingerbesiedlung von Südgrönland und die Geschichte der Bluie West One (Narsarsuaq Air Base) und bietet einen faszinierenden Einblick in zwei Geschichtsperioden der Narsarsuaq-Region.
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Wenn ihr nicht selber kochen mögt, könnt ihr einen Kaffee und einen Snack im Blue Ice Café bekommen oder Fastfood im Polar-tut Cafe. Für substantiellere Nahrung solltet ihr euch ins gehobene À-la-carte-Restaurant – Restaurant NuNa – im Narsarsuaq Hotel begeben, das grönländische Küche und einmal wöchentlich ein grönländisches Buffet anbietet.
Pittoreske Wanderwege, Wikingergeschichte und moderne Schafzuchten treffen im ehemaligen Zuhause von Erik dem Roten aufeinander.
Quick facts
Nützliche Informationen
Qassiarsuk verfügt über einen kleinen Pilersuisoq-Supermarkt, der die grundständigen Haushaltsvorräte auf Lager hat. Ihr solltet eure komplette Outdoor-Ausrüstung selbst mitbringen oder im Blue Ice Café in Narsarsuaq Ausrüstung leihen.
Um Souvenirs zu kaufen, solltet ihr einmal durch die Auswahl im Café Thorhildur stöbern.

Begebt euch in die Welt der isländischen Sagas, tretet in die Fußstapfen eines berühmten Wikingers und entdeckt, warum Erik der Rote Brattahlíð, heute Qassiarsuk, zu seinem Zuhause machte. Moderne Farmgeräte haben die Technologie der Wikinger ersetzt, aber die gleichen Flusstäler und Berghänge werden auch heute noch genutzt, um dort die Tiere grasen zu lassen. Diese Gegenüberstellung von altnordischen und grönländischen Praktiken der Landwirtschaft hat dazu geführt, dass Qassiarsuk in die Liste der UNESCO-Welterbe-Regionen aufgenommen wurde – „Kujataa in Grönland: eine nordische und Inuit-Agrarlandschaft am Rand der Eisdecke“.
Entspannt euch bei der geruhsamen Lebensweise in einem kleinen Dorf, entdeckt die Überreste einer der ersten Wikingersiedlungen in Grönland, reitet ein Pferd aus isländischer Zucht durch eine Landschaft voller historischer Sprenkel und genießt die Gastfreundschaft moderner Schafzüchter – und dies alles bei großartigen Ausblicken auf den Tunulliarfik-Fjord.
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Qassiarsuk liegt von Südgrönlands internationalem Flughafen in Narsarsuaq aus direkt gegenüber im Tunulliarfik-Fjord (Skovfjorden). Besuchende müssen zunächst in Narsarsuaq ankommen und dann einen Bootstransfer durch den Fjord in diese grönländische Siedlung unternehmen.
Die besten Reisezeiten sind folgende: Juni – September (Bootstouren, Wandern, Reiten) sowie der Leif Eriksson Marathon, der jeweils im August stattfindet. Über den Winter gehen die meisten organisierten Exkursionen in Qassiarsuk in den Winterschlaf. Trotzdem bleibt es möglich, mit dem Helikopter auf Panoramaflugtour zu gehen und den unberührten Schnee zu genießen, wenn ihr eure eigene Ausrüstung mitbringt.
Qassiarsuk ist eine sehr kleine Siedlung, in der alle zu Fuß unterwegs sind. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel, das Hostel und die umliegenden Schaffarmen können auf Anfrage und für einen Aufpreis aber Transporte organisieren.
Für Exkursionen in dieser Gegend ist die meistgenutzte Fortbewegungsform per Boot (das ganze Jahr über) oder zu Fuß (im Sommer) und mit einem Schneemobil, Skiern oder Schneeschuhen (im Winter).


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Zweifellos sind es die Wikingerruinen von Brattahlíð, welche die meisten Reisenden nach Qassiarsuk ziehen. Die Überreste einer Kirche, von Stallungen, einer Halle und anderen Gebäuden sind immer noch deutlich sichtbar und Rekonstruktionen von sowohl einem altnordischen Langhaus als auch von Tjodhildes Kirche (der wohl ersten christlichen Kirche auf nordamerikanischem Boden) spulen in die Szenerie von vor über tausend Jahren zurück, als die Wikinger dies zu ihrem Zuhause machten. Denkt daran, die Statue von Leif Eriksson (Sohn von Erik dem Roten) angemessen zu grüßen, die sein ehemaliges Zuhause in dieser kleinen Siedlung in Südgrönland überblickt. Im historischen Schnelldurchlauf geht es dann weiter bis 1924, als die heutige Siedlung gegründet wurde. Ihre Gründer Otto und Tiipaaraq Frederiksen waren die Ersten, die in Grönland ausschließlich von der Schafzucht lebten. Schafhaltung und Landwirtschaft bleiben Hauptfaktoren der Wirtschaft von Qassiarsuk und Gäste können das selbst erfahren, wenn sie bei Qassiarsuk auf einem Bauernhof übernachten. Jeder bietet ein unterschiedliches Erlebnis – das kann eine Einladung zu einem traditionellen Kaffemik mit Geschichtenerzählen sein, der Genuss grönländischer Speisen, Kajakfahren zwischen den Eisbergen oder Südgrönland auf dem Pferderücken zu entdecken (Touren variieren zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen). Reconstruction of Tjodhilde’s Church in Qassiarsuk. Photo: Mads Pihl Das Wandern über die grünen Hügel um Qassiarsuk ist eine weitere beliebte Aktivität und die Schotterwege, welche die Schaffarmen miteinander verbinden, sorgen dafür, dass ihr nicht verloren geht. Macht euch keine Sorgen, wenn der Pfad euch direkt über einen Hof führt – das ist hier ganz normal. Winkt der Familie einfach freundlich zu, wenn ihr vorbeizieht. Von Qassiarsuk aus könnt ihr mehrere selbstgeführte Tageswanderungen unternehmen und ihr könnt auch versuchen, euer Abendessen zu angeln – Kabeljau und Forelle kommen in den Fjorden zahlreich vor. Denkt aber daran, vorher eine Angellizenz zu erwerben. Wenn ihr mit dem Kajak zwischen den Eisbergen fahren wollt, könnt ihr einen Tagesausflug (auch mit Übernachtung) nach Tasiusaq unternehmen. Ein zweistündiger Spaziergang über einen Feldweg führt zu dieser idyllischen Farm in einer kleinen, geschützten Bucht, in der sich die Eisberge nur so stapeln. Hier gibt es unglaubliche Aussichten, großartige Wandermöglichkeiten und es ist einer der sichersten Orte in Grönland, um das Kajakfahren auszuprobieren. Hikers at the Tasiusaq sheep farm near Qassiarsuk. Photo Mads Pihl Und wer Langstreckenwanderungen mag, kann eine von Grönlands klassischen Routen in Angriff nehmen und die 60 km bis zur Stadt Narsaq wandern. Diese Strecke führt euch durch das von der UNESCO als Welterbe gelistete Gebiet und variiert zwischen einfach zu wandernden Schotterwegen und einem Pfad durch die Berge mit vielen Hinterlassenschaften der Wikinger. Unterwegs gibt es komfortable Übernachtungsmöglichkeiten auf Schaffarmen.
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In Qassiarsuk gibt es zwei Orte, wo man auswärts essen kann. Dort werden ganze Mahlzeiten und kleinere Snacks angeboten. Alternativ beinhalten alle Übernachtungsmöglichkeiten entweder die Mahlzeiten als Teil der Unterkunft oder stellen ihren Gästen eine Küche zum Selberkochen zur Verfügung, nachdem diese im Pilersuisoq-Supermarkt einkaufen waren.