Arctic Circle Race

Das „Arctic Circle Race“ in Grönland ist ein 160 Kilometer langes Abenteuer-Langlaufrennen in Sisimiut. Das Rennen gilt als das härteste Langlaufrennen der Welt.

Das Ziel war es, das härteste Cross-Country-Rennen der Welt zu veranstalten

Das „Arctic Circle Race“ in Grönland ist ein 160 Kilometer langes Abenteuer-Langlaufrennen in Sisimiut. Das Rennen gilt als das härteste Langlaufrennen der Welt.

Es gibt immer jemanden, der bereit ist, die Grenzen dessen, was als Norm gilt, zu erweitern.

Abenteurer und Draufgänger, die sich nicht mit den bestehenden Möglichkeiten zufrieden geben, vermischen Vision und Tat in einem „unternehmerischen Schmelztiegel“ und schaffen von Grund auf Neues, wobei sie bestehende Strukturen aufbrechen und eine lokale Aktivität in ein internationales Ereignis verwandeln.

Es war der Wunsch, das härteste Skirennen der Welt zu schaffen, der schließlich 1998 zur Austragung des ersten Arctic Circle Race führte. Die lokalen Förderer waren genau die Pioniere, die nötig waren, um die Grundlagen für ein Rennen zu schaffen, das heute zu einer wichtigen kulturellen und sportlichen Institution in der Gemeinde Sisimiut geworden ist, wo das Rennen seinen Sitz hat.

Über das Arctic Circle Race

  • WAS? Das Arctic Circle Race ist ein dreitägiges Rennen über eine Strecke von 160 Kilometern.
  • WO? Das Rennen beginnt und endet in Sisimiut.
  • GESCHICHTE: Das allererste Rennen fand 1998 statt, und das Rennen wird in der Regel Ende März oder Anfang April ausgetragen.
  • TEILNEHMER: Jedes Jahr nehmen mehr als 150 Teilnehmer teil.
  • WER? Das Arctic Circle Race wird von einem Vorstand geleitet und basiert auf ehrenamtlicher Arbeit.
  • TEILNAHME: Die Anmeldung erfolgt über die Website des Arctic Circle Race
  • KULTUR UND HERAUSFORDERUNG: Das Rennen ist sowohl eine Cross-Country-Herausforderung als auch ein kulturelles Erlebnis
  • WAS SONST NOCH? Viele Teilnehmer nutzen ihren Aufenthalt hier auch, um weitere Abenteuer in Grönland zu erleben, wie zum Beispiel Schneemobilfahrten, Hundeschlittentouren, Bootstouren und kulturelle Veranstaltungen in Sisimiut sowie die Möglichkeit, die Eiskappe in Kangerlussuaq zu besuchen.

Drei Tage Abenteuerski in Grönland

Wettkämpfe im Skilanglauf auf der ganzen Welt haben oft Etappen, die genauso lang oder sogar länger sind als die des Arctic Circle Race. Dies gilt beispielsweise für das Vasa-Rennen in Schweden und das Birkebeiner-Rennen in Norwegen.

Der Canadian Ski Marathon Race ist von der Länge her mit dem Arctic Circle Race vergleichbar, doch kein anderes Rennen verbindet den Wettkampfcharakter mit einem 160 Kilometer langen Abenteuer-Skirennen, das in der Wildnis über sehr bergiges Gelände führt und bei dem das Campen im Hinterland Teil der Veranstaltung ist.

Diese Art von Strapazen, die Körper und Geist über weite Strecken hinweg ertragen müssen, halten wir natürlich nicht gerade für unterhaltsam. Es geht nicht nur darum, drei Tage in den Bergen zu verbringen, in Schlafsäcken zu übernachten und Fertiggerichte zu essen; es ist vielmehr ein Rennen, bei dem man sich um alles selbst kümmern muss, da man für sich selbst sorgen, seine Mahlzeiten selbst zubereiten und seine Ausrüstung selbst verwalten muss.

Dennoch ist das Arctic Circle Race eine Veranstaltung für Langläufer aller Leistungsstufen, und jedes Jahr nehmen Teilnehmer aus rund zwanzig Ländern daran teil, darunter auch viele Grönländer. Da sowohl Amateure als auch professionelle Langläufer mit von der Partie sind, kann die Teilnahme gar nicht so schlecht sein.

Ehrenamtliches Engagement und Gemeinschaftssinn sind die Eckpfeiler und das Markenzeichen des Laufs

Eine große Zahl von Freiwilligen und eine tief verwurzelte lokale Skikultur bilden das Fundament des Arctic Circle Race. Während des Rennens werden Sie viele Menschen aus Sisimiut treffen, die zu dieser großen Gruppe von Freiwilligen gehören und deren Einsatz das Rennen ebenso prägt wie die Skifahrer selbst.

Entlang der Skipiste befinden sich besetzte Verpflegungsstationen. Die schwerste Campingausrüstung wird mit einer Pistenraupe (Langlaufspurgerät) zum Lager transportiert. Jede Nacht präparieren die Pistenfahrzeuge die Loipen für das Rennen am nächsten Tag. Polizei und Feuerwehr stehen bereit, um die Sicherheit der Teilnehmer auf der Loipe zu gewährleisten; Schneemobile stehen bereit, um Kranke oder Verletzte zu transportieren, und im Verpflegungszelt des Camps sorgt das Küchenpersonal dafür, dass das Zelt mit Snacks und Getränken versorgt ist.

Die Kultur des ehrenamtlichen Engagements ist ein fester Bestandteil der Identität des Rennens, und mehrere hundert Einwohner der nur 5.600 Seelen zählenden Stadt Sisimiut engagieren sich bereits Wochen vor dem Rennen sowie während des Rennens selbst. Als Teilnehmer stehen Sie die ganze Zeit über in engem Kontakt mit der lokalen Bevölkerung, was dieses einzigartige Ereignis zu viel mehr als nur einem weiteren Skirennen macht.