Traditionelle Kleidung

Die Tierfellkleidung der Inuit Früher trugen die Inuit ausschließlich Kleidung aus Tierhäuten oder -fellen. Diese Kleidung war warm und strapazierfähig und hielt, bei richtiger Pflege, den eisigen Temperaturen des arktischen Winters stand…

Die Tierfellkleidung der Inuit

Früher trugen die Inuit ausschließlich Kleidung aus Tierhäuten oder -fellen. Diese Kleidung war warm und strapazierfähig und hielt bei richtiger Pflege den eisigen Wintertemperaturen in der Arktis stand. Sowohl die Männer- als auch die Frauenkleidung bestand aus Pelzen, Hosen und Stiefeln, doch der Schnitt und die Wahl der Tierhaut unterschieden sich je nach Geschlecht. Die Felle stammten von Tieren, die erlegt oder gefangen wurden, und wiesen je nach Art der Beute sehr unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Gewicht, Haltbarkeit und Aussehen auf.

„Früher trugen die Inuit ausschließlich Kleidung aus Tierhäuten.“

Sorgfältig ausgewählte Haut

Die Kleidung der Männer war so konzipiert, dass sie auf ihren langen Jagdausflügen auf dem winterlichen Eis weder erfroren noch bei der Jagd mit dem Kajak bis auf die Haut durchnässt wurden. „Ein Mann ist das, was seine Frau aus ihm macht“, sagten die Inuit, denn sie wussten: Um den harten arktischen Winter zu überleben, mussten die für ihre Kleidung verwendeten Felle sorgfältig ausgewählt und perfekt vernäht werden. Eine geschickte Schneiderin zu sein, brachte einer Frau daher großen Respekt ein. Wer gute Kamiks, Hosen und Anoraks nähen konnte, dem war ein gutes Leben sicher. Heute sind die traditionellen Anzüge aus Tierfellen in den meisten lokalen Museen zu sehen.

Von der traditionellen Kleidung bis zur Tracht

Als die Europäer im 17. und 18. Jahrhundert in Grönland Fuß fassten, brachten sie Stoff und Glasperlen als Tauschware mit. Diese Materialien fanden nach und nach Eingang in die Kleidung der Inuit, insbesondere in die Festkleidung. Bei den Männern wurden die Lederhosen durch einen dicken Wollstoff namens „holmensklæde“ (wörtlich: Inselstoff) ersetzt, und bei den Frauen wurde der Anorak aus Seide genäht. Die Glasperlen wurden zunächst auf dieselbe Weise verwendet wie die Perlen aus Knochen, mit denen man sich schmückte. Allmählich wurde es prestigeträchtig, immer mehr Perlen zu verwenden, und dieser Trend zeigt sich besonders deutlich an der Nationaltracht der Frauen. Grönland ist ein einzigartiger Ort auf der Welt, der eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Wasser und Eis bietet – und das muss man einfach ausprobieren.

Das Tragen der Tracht

Heute wird die grönländische Tracht zu besonderen festlichen Anlässen und bei Festen wie Weihnachten, Ostern, dem grönländischen Nationalfeiertag, Konfirmationen und Hochzeiten getragen. Auch an Geburtstagen kommt die Tracht zum Einsatz, nicht zuletzt am ersten Geburtstag eines Kindes. Wenn ein Kind Anfang August seinen ersten Schultag hat, ist das in Grönland ein großer Festtag. Die sechsjährigen Mädchen und Jungen sind an diesem besonderen Tag meist in Trachten gekleidet. Neben den traditionellen Festen sehen Besucher in Grönland die Tracht auch, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen anlegen oder wenn andere besondere Veranstaltungen stattfinden. Grönland ist ein einzigartiger Ort auf der Welt, der eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Wasser und Eis bietet – und das muss man einfach ausprobieren.

Von der traditionellen Kleidung bis zur Tracht

Als die Europäer im 17. und 18. Jahrhundert in Grönland Fuß fassten, brachten sie Stoff und Glasperlen als Tauschware mit. Diese Materialien fanden nach und nach Eingang in die Kleidung der Inuit, insbesondere in die Festkleidung. Bei den Männern wurden die Lederhosen durch einen dicken Wollstoff namens „holmensklæde“ (wörtlich: Inselstoff) ersetzt, und bei den Frauen wurde der Anorak aus Seide genäht. Die Glasperlen wurden zunächst auf dieselbe Weise verwendet wie die Perlen aus Knochen, mit denen man sich schmückte. Allmählich wurde es prestigeträchtig, immer mehr Perlen zu verwenden, und dieser Trend zeigt sich besonders deutlich an der Nationaltracht der Frauen. Grönland ist ein einzigartiger Ort auf der Welt, der eine Vielzahl von Aktivitäten rund um Wasser und Eis bietet – und das muss man einfach ausprobieren.