Leif Eriksson

Leif Eriksson machte erstaunliche Entdeckungen und war der erste Europäer, der Nordamerika erreichte – fast 500 Jahre vor Kolumbus.

In Brattahlid, das heute unter dem grönländischen Namen Qassiarsuk bekannt ist, wurde eine Bronzestatue von Leif Eriksson als Denkmal für seine großartigen Entdeckungen im Jahr 1000 n. Chr. errichtet.

Die Statue wurde an jener Stelle in Südgrönland errichtet, von der aus der legendäre Sohn von Erik dem Roten von seinem Heimatort aus Kurs auf den unerforschten Westen nahm.

Die ersten Europäer in Nordamerika

Diese Reise machte Leif Eriksson – dessen Beiname „der Glückliche“ lautete – zum ersten Europäer überhaupt, der den nordamerikanischen Kontinent betrat.

Die Gebiete, die Leif Eriksson entdeckte und erkundete, taufte er Helluland, Markland und schließlich Vinland. Es wird angenommen, dass es sich dabei um Baffin Island, Labrador bzw. Neufundland handelt.

Wikinger-Siedler in Kanada

Tatsächlich wurde im Nordwesten von Neufundland in Kanada, genauer gesagt in L’Anse-aux-Meadows, die älteste bekannte europäische Siedlung in der Neuen Welt entdeckt.

In diesem Gebiet wurden mehr als 2400 Wikingerfunde ausgegraben – ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Wikingersiedler Nordamerika lange vor Kolumbus entdeckt haben.

Die Statue von Leif Eriksson

Die Statue von Leif dem Glücklichen wurde im Jahr 2000 anlässlich der Feierlichkeiten zum 1000. Jahrestag der heldenhaften Reise errichtet.

Es handelt sich um eine Nachbildung ähnlicher Statuen, die ursprünglich in Seattle an der amerikanischen Westküste und später in Trondheim im Norden Norwegens aufgestellt wurden. Das Museum in Narsaq beherbergt eine spannende Dauerausstellung über die frühen Wikingersiedler und ihre Lebensweise.