Das kulturgeschichtliche Museum von Ilulissat befindet sich im ehemaligen Katechetenseminar "Ajoqersuivissuaq", was so viel bedeutet wie "Ein Ort, an dem gelehrt wird", das von 1846 bis 1907 in Betrieb war (obwohl es von 1875 bis 1900 geschlossen war).
Wegen des Mangels an Studenten diente das Haus oft nur als Wohnhaus des Pfarrers. Das war auch 1879 der Fall, als der spätere Polarforscher Knud Rasmussen in diesem Haus geboren wurde und seine ersten Jahre in Ilulissat verbrachte.
Das Museum zeigt eine Reihe von Dauerausstellungen über die UNESCO-Stätte Sermermiut, die Entwicklung von Ilulissat, traditionelle Kleidung und die Kulturgeschichte der Diskobucht. Es würdigt auch bedeutende Polarforscher aus Ilulissat. Eine Kajak-Ausstellung im zweiten Stock basiert auf über 100 grönländischen Wörtern, die mit der Konstruktion und dem Gebrauch des Kajaks und seiner Werkzeuge zusammenhängen. Außerdem gibt es einen Raum mit traditionellem Spielzeug.
Manche sagen, dass die Fenster im ersten Stock den schönsten Blick auf die Diskobucht bieten.
Die Umgebung des Museums wird auch als Freilichtmuseum genutzt, in dem eine Vielzahl traditioneller grönländischer Transportmittel sowie ein traditionelles Torfhaus zu sehen sind.
Spezialisierte Touren, z.B. über Jagdtraditionen, Hautbekleidung oder das Leben in einem Torfhaus können gebucht werden.
Das Museum verfügt über einen schönen Museumsshop mit einer großen Auswahl sorgfältig ausgewählter und handgefertigter Produkte aus Stein, Perlmutt, Robbenfell und Knochen, die von lokalen Kunsthandwerkern hergestellt werden.
Die Öffnungszeiten variieren zwischen Sommer- und Wintersaison und werden regelmäßig auf der Facebook-Seite des Museums aktualisiert.
Ein Ticket - zwei Museen: Mit einem Ticket für das Kulturhistorische Museum Ilulissat haben Sie auch Zugang zum Kunstmuseum Ilulissat.
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